Der Jahreswechsel steht vor der Tür und damit endet ein aufregendes und chaotisches Jahr 2018. Vor allem arbeitstechnisch war es für uns kein einfaches. Viel Veränderung, viele Termine, viel Arbeit. Und das wird 2019 nicht anders. Das muss nicht schlecht sein, aber ich mache mir nun mal meine Gedanken und bin ja auch ein altes Gewohnheitstier ;)
Das Thema Arbeit hat mich dieses Jahr aber auch sonst auf vielen Ebenen beschäftigt, vielleicht nicht zuletzt auch deshalb, weil ich letztens einen Brief von einer Freundin bekommen hab, die schreibt, dass sie dieses Jahr mehrfach weinend im Büro ihres Chefs saß, weil sie permanent nur Leistungsdruck und negative Kritik bekommt.
Hab einfach immer mehr das Gefühl, dass es mittlerweile Standart ist und das macht mich traurig. Es gibt so viele tolle, ehrgeizige, motivierte, engagierte und intelligente Menschen da draußen, das sollten Firmen mehr nutzen. Sich mehr darauf besinnen. Ohne Ränkeschmiede und mit etwas mehr Vertrauen in die Fähigkeiten. Mit mehr Wertschätzung.
Das wünsche ich mir für 2019! Arbeit muss Spaß machen, oder? Wir verbringen ziemlich viel Lebenszeit damit ;)
Aber ich will nicht nur jammern. Privat war es ein schönes Jahr. Tommy und ich sind viel gereist, zumindest Städtetrips, ich könnte viel lesen (wenn auch quasi nichts davon verbloggen), viel schöne Zeit mit Freunden und der Familie. Papa ist runde 60 Jahre alt geworden, ich habe mit Aylin darüber gejammert, dass Emma nun tatsächlich schon so groß geworden ist, dass sie 2019 in die Schule kommt (:D), Klaus der Sauerteig ist bei uns eingezogen, ich habe Julia und Vitalij oft im neuen Haus besuchen können (sie wohnen nun quasi in Kirschkernspucknähe! Neologismus, Freunde!), habe versucht, Diät zu machen, bin kläglich gescheitert, und mag mich trotzdem ganz gern, habe unseren ersten Hochzeitstag quasi gar nicht gefeiert, aber mich trotzdem tierisch drüber gefreut, habe mit Maike Musicals besucht, mit Oma viel Tee getrunken (und mit Papa viel Bier, hihi), mit Mama viel über Gott und die Welt gequatscht, mit den Besten in den Winden geile Spieleabende verbracht, mich von Hetti und Viola bekochen lassen, mit Babs die ModeHeimHandwerk besucht, mit Tommy und Björn ein paar Lost Places Touren gemacht und und und.
Danke, dass ihr mich alle begleitet und mein Leben so bunt macht! Auch wenn hier nicht alle namentlich steht. Ich liebe euch.
Politisch war das Jahr ein Graus. Alleine, dass Trump immer noch Präsident der Vereinigten Staaten ist, lässt meine Haare grau werden. Ich mag den Fernseher gar nicht mehr an machen und die Zeitungen nicht mehr aufschlagen. Jens Spahn (nicht Heiko Maas...ich verwechsel die beiden Namen komischerweise ständig :D) meint, wenn jede Pflegekraft einfach mal ein paar Stunden die Woche mehr arbeitet, dann hätte man gar keinen Pflegenotstand. Die AFD kann machen was sie will und wird trotzdem gewählt, Hambacher Forst, Atomwettrüsten, Brexit-Verhandlungen mit der einzigen Gewissheit, dass gar nichts klar ist....
Wir alle vergessen hier in Europa mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks, wie gut es uns geht. Offenbar viel zu gut, weil wir uns alle die Köpfe einschlagen anstatt zusammen froh zu sein, dass wir genug zu Essen, sauberes Wasser und ein Dach über dem Kopf haben.
Für 2019 wünsche ich mir mehr inneren Frieden. Ich werde weiterhin naiv an das Gute im Menschen glauben und Harmonie aufrecht erhalten, möchte aber versuchen, deutlicher zu kommunizieren, wenn mir etwas gegen den Strich geht. Meine Wünsche deutlicher machen, mehr hinterfragen. Zudem möchte ich mich von diesen Energiefressern mehr zurückziehen. Also diese Menschen, die ständig nur jammern und andere mit runterziehen statt sich hochziehen zu lassen.
Liebe, Leute!
Das ist die Antwort. Klingt kitschig, ist es auch, stimmt aber trotzdem.
Lieber einmal mehr lächeln statt jemanden anfahren, der es nicht verdient hat. Ihr könnt einen ganzen Tag retten für denjenigen!
Das ist mein persönliches Mantra. Schon immer gewesen, wird aber immer wichtiger.
So und nun bin ich fertig, ihr seid entlassen. Kommt gut und sicher ins neue Jahr. :)
Ich habe ein bisschen Respekt vor 2019, aber wir werden es schon schaukeln <3
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Montag, 31. Dezember 2018
Sonntag, 4. November 2018
Liegt es an mir?
Ach Leute....werde ich hier jemals wieder auf Stand kommen? Ehrlich, mir fehlt das Bloggen richtig. Aber ich habe das Gefühl, je mehr ich strample, desto weniger komme ich klar. Auf der Arbeit hat es sich momentan zwar etwas beruhigt, allerdings fürchte ich, wird das nur von kurzer Dauer sein und dafür klappere ich nun Ärzte ab. Nach meinem Hautausschlag rund um die Augen war ich letzte Woche beim Hautarzt für einen allgemeinen Allergietest und wie sagte die Ärztin? "Oh Frau Kröger, das hat sich ja gelohnt bei Ihnen." -.- Aber gut, ich wusste ja ziemlich genau, dass so etwas dabei heraus kommen würde.10 von 12 Stoffe lösen bei mir allergische Reaktionen aus. Aber immerhin kann ich nun mit einer Desensibilisierungs-Therapie anfangen :)
Danach war ich beim Chirurgen und habe mir zum zweiten Mal meinen eingewachsenen Zehnagel operieren lassen. Ich sag euch eins, ich spiele nie wieder Fußball :D An sich ist das ja echt keine schlimme OP, aber die Betäubungsspritze, die man zwischen die Zehen bekommt, tut ziemlich weh und dieses Mal hat die Betäubung bei mir nicht richtig gewirkt. Der Arzt hat natürlich sofort aufgehört und nachgespritzt, aber das hat mich in dem Moment so schockiert, dass ich erst Mal geheult habe. Vielleicht hat es mich auch zusätzlich verunsichert, dass zwei Azubis (oder so ähnlich) auch dabei waren und zugeguckt haben. Es ging dann auch schnell wieder, aber ich brauch das trotzdem nicht nochmal. Joa und seitdem humple ich so mit offenen Schuhen durch die Weltgeschichte. Nächste Woche werden die Fäden gezogen und danach die Woche habe ich immerhin schon Urlaub.
Und irgendwie komme ich auch sonst nur so mäßig zurecht mit meinen ganzen Freizeitaktivitäten. Ich möchte so viel machen und so viele Leute sehen....Ich muss unbedingt noch einen Termin finden, um mich nach Jahren mal wieder mit der wunderbaren Elli zu treffen, Svenja hab ich schon ewig nicht mehr angerufen, Karla schulde ich noch einen Brief, Julia und ich wollen Weihnachtsgeschenke basteln, wir möchten Jacky und Matze und generell diverse Freunde endlich mal wieder zu uns einladen, ich möchte mit Maike shoppen gehen, mit Oma zu Baltz, ich muss zum Augenarzt, Tommy muss sich unbedingt wegen seiner Galle operieren lassen, weil das immer schlimmer wird, wir wollen ins Saarland, die Wohnung muss dringend mal gründlich ausgemistst werden (ein bisschen mehr Minimalismus und so), wir müssen für Tommys Bruder nach Frankfurt, mit Mama will ich jetzt regelmäßige Weight Watchers Treffen machen (Diät und so) und und und. Ich könnte die Liste endlos weiterführen. Bei all dem muss ich einfach schauen, dass ich mich selbst nicht aus den Augen verliere. Aber ich habe ständig das Gefühl, alle nur zu vertrösten und das macht mich wahnsinnig.
Aber ich freue mich auch auf so vieles. Die Weihnachtszeit steht an und somit viel Plätzchenbackerei, damit einher geht auch das jährliche Cookie Club Treffen bei Barbara. Habe schon ganz tolle Keks-Pläne, mal schauen, welchen ich umsetze. Dann gehe ich mit Caro in die Premiere von Grindelwalds Verbrechen und ein paar Tage später mit Maike zu ihrem Geburtstag direkt nochmal. Mit Tommy geht es, wie schon erwähnt, nach Frankfurt, um dort etwas für seinen Bruder zu erledigen und evtl. nochmal ein bisschen Sight Seeing. Maike hat außerdem vergünstigte Karten für das Bat out of Hell Musical in Oberhausen ergattert und das schauen wir uns dann natürlich an. Mit den EBZ Mädels geht es auf den Weihnachtsmarkt und mit Bochum seine Besten sicherlich auch noch. Und unser Glasgow Trip rund um das Konzert von Def Leppard mit Cheap Trick im Dezember steht ebenfalls vor der Tür.
Man merkt es also wieder mal: Ich darf mich nicht beschweren, sondern bin dankbar für die ganzen Menschen in meinem Leben und die Möglichkeiten, die ich habe. Ich überlege nur manchmal, ob ich vielleicht auch ein bisschen besser planen könnte? Denn oft sind es Kleinigkeiten, die mich in Stress bringen. Ich denke zu spät daran, ein Geburtstagsgeschenk für jemanden zu besorgen, ich vereinbare Doppeldates, weil ich kurzzeitig eins der beiden vergessen habe, ich lese eine Nachricht und will in Ruhe zurückschreiben und vergesse es dann ganz. Eines der letzten Bücher, die ich gelesen habe, hat mir da eventuell einen Lösungsweg aufgezeigt, den ich demnächst mal ausprobiere, aber davon mehr in der nächsten Rezension ;)
Was steht bei euch so Schönes an?
Mittwoch, 11. April 2018
Ein neuer Mitbewohner
Na ihr? Wie geht's euch? Wer von euch hat jetzt direkt gedacht, das Krög ist schwanger und hat deswegen bald einen neuen Mitbewohner? ;) Nee tut mir leid, ist nicht so. In letzter Zeit fragen mich wieder so viele danach, aber ich kann euch versichern, bislang ist nur Speck in meinem Bauch. Hihi.
Aber ich habe ja den Hang, Gegenständen einen Namen zu geben, wenn ich sie gerne mag.
Unser Kaffeevollautomat heißt Helga, mein neues Fahrrad Ursel und dann ist da noch Klaus....
Klaus ist mein erster selbst angesetzter Weizensauerteig. Ich hatte das schon ewig vor, da in so vielen Brotrezepten von Anstellgut die Rede ist und ich so einfach immer welches daheim habe. Und selbstgemacht ist doch am allerbesten, oder? Sauerteig machen ist auch ganz einfach. Ich bin durch Zufall auf einem Foodblog (finde ihn leider nicht mehr :( Es war ein Beitrag, der bei Köstlich und Konsorten drin stand) darauf gestoßen und habe mich direkt abends ans Werk gemacht.
Sauerteig
Man benötigt ein großes Schraubglas (750 mL passt gut). Ich habe einfach ein leeres Smoothie Glas von TrueFruits genommen. Dann gibt man 50 g Vollkornmehl ins Glas. (Entweder Weizen oder Roggen, je nachdem ob man einen Weizen- oder einen Roggensauerteig haben möchte. Ich habe jetzt mal mit Weizen angefangen und sobald ich ein zweites großes TrueFruits Glas leer gesüppelt habe, mache ich auch Roggensauerteig.) Dazu kommen dann 50 g Wasser und die Pampe wird gut verrührt.
Anschließend schraubt man den Deckel auf das Glas und lässt es 24 Stunden bei normaler Zimmertemperatur stehen. Nach 24 Stunden kommen wieder 50 g Vollkornmehr und 50 g Wasser ins Glas, es wird wieder alles verrührt und anschließend kommt das Glas dann verschlossen in den Kühlschrank. Nach 24 Stunden kommen nochmal 50 g Vollkornmehl und 50 g Wasser dazu, wieder verrühren und verschlossen in den Kühlschrank damit.
Nach weiteren 24 Stunden habt ihr fertiges Anstellgut, das säuerlich riecht und kleine Bläschen aufweisen sollte.
Das Anstellgut hält sich 7-14 Tage im Kühlschrank und sollte spätestens nach den 14 Tagen aufgefrischt werden. Dazu entnimmt man 10 g des Anstellgutes und entsorgt den Rest. Zu den 10 g Anstellgut gibt man dann wieder 50 g Vollkornmehl und 50 g Wasser etc...also man fängt dann wieder von vorne an.
Mit dem Sauerteig ist es wie mit allem anderen beim Brotbacken: Man braucht etwas Zeit, aber es lohnt sich.
Zorra vom Kochtopf hat vor einigen Monaten den 10jährigen Geburtstag ihres Sauerteiges gefeiert. Ich hoffe, Klaus wird auch so alt. Denn je älter ein Sauerteig ist, desto besser und aromatischer wird er! Also los, ran an das Mehl und macht euch euren eigenen Klaus.
Sonntag, 31. Dezember 2017
Fräulein Krögs' Weihnachtstraditionen
IWeihnachten ist zwar schon vorbei - genau wie 2017 in wenigen Stunden -, aber dennoch schwebt mir schon länger ein kurzer Beitrag über meine Dezember-Traditionen vor. Besonders Weihnachten ist ja eine sehr ritualbehaftete Zeit und das ist bei mir natürlich nicht viel anders. Ein Jahresrückblick macht für mich dieses Jahr gar nicht so viel Sinn, denn ich habe euch ja recht ausführlich bei meinen Highlights mitgenommen und nochmal alles aufwärmen muss ja nun nicht sein. Und an meiner Dankbarkeit für all die großartigen Menschen in meinem Leben hat sich auch rein gar nichts geändert. Außer vielleicht, dass sie immer größer wird ;) <3 2017 war aufregend und meine liebsten Momente waren natürlich der Trip mit Maike nach London, unser Schottlandurlaub, die Geburten von zwei so süßen Kids meiner Freundinnen, die Hochzeiten von sage und schreibe vier Freundinnen und dann natürlich unsere eigene Hochzeit. 2018 darf aber dennoch gerne wieder etwas ruhiger werden ;D Ich freue mich besonders auf bereits geplante Konzerbesuche wie Steel Panther, The New Roses und Axel Rudi Pell :)
So...bevor das nun doch wieder ein Jahresrückblick wird, hier mal meine Traditionen für den Dezember:
(Baum schmücken erwähne ich nicht extra, das wär zu öde, aber ein Foto von unserem gibt's natürlich trotzdem ;))
1) Kekse backen: Klar, macht ja jeder. Für mich sind die allerbesten Weihnachtsplätzchen die Tonkaplätzchen meiner Oma, für mich einfach Kindheitserinnerung pur. Seit sie 2011 gestorben ist, bin ich quasi die Tonkabohnenplätzchenverantwortliche. Damals dachten wir erst, sie hätte das Rezept mit ins Grab genommen und daher war die Freude um so größer, als meine Mama das Rezept in einem ihrer Kochbücher gefunden hat. So können wir weiterhin jedes Jahr in besonderer Erinnerung an sie schwelgen, wenn wir die Kekse knuspern.
2) Weihnachtsmarkt mit der Clique: Jedes Jahr treffe ich mich mit ein paar Freunden auf dem Weihnachtsmarkt in Bochum und wir gönnen uns den ein oder anderen Glühwein/Lumumba. Meistens sind wir auf dem kleinen mittelalterlichen Markt und ich mag es einfach, in dieser netten gemütlichen Atmosphäre mit tollen Menschen in bisschen Besinnlichkeit aufkommen zu lassen.
3) Cookie Club: Seit Babs das Buch "Der Plätzchen-Club" gelesen hat, lädt sie selbst jedes Jahr zur Weihnachtszeit zu sich nach Hause zu einem Cookie Club ein. Jede Teilnehmerin backt Kekse für den Rest der Bande und an dem Abend sitzt man gemütlich zusammen, tauscht die Kekse aus und quatscht. Ganz tolle Tradition und hinterher hat man auch noch jede Menge Kekse. Da freu ich mich jedes Jahr drauf! :)
4) Weihnachtsbücher lesen: Wer hätte das gedacht? ;) Für mich ganz besonders dazu gehören die Weihnachtsbücher von Mauri Kunnas. Schon als Kind hab ich sie geliebt und auch heute noch bringen sie mich quasi von Null auf Hundert in Weihnachtsstimmung. Die Illustrationen sind einfach wunderbar und die Geschichten sowohl für Jung als auch für Alt zum Schmunzeln und Wohlfühlen.
5) Wichteln mit der Clique: Auch seit ein paar Jahren Tradition. Jeder bekommt einen, den mit einem Geschenk zwischen 10 und 15 Euro beschenken soll und wir treffen uns dann irgendwann, essen Kekse und raten, wer wen beschenkt hat. Und natürlich gibt es zu jedem richtigen Geschenk ein Schrottwichtelgeschenk dazu ;)
6) Weihnachtsgeschenke mit Julia basteln: Da wir beide echte Basteltanten sind und dabei immer so herrlich quatschen können, hat es sich irgendwie eingebürgert, dass ich zusammen mit Julia Weihnachtsgeschenke bastle. Es sind bereits selbstgemachte Weihnachtskarten, Badepralinen, Schneemannsupoe und Zauberlichter dabei heraus gekommen und ich bin schon sehr gespannt, was uns nächstes Jahr einfällt. Ein paar Ideen habe ich schon, die muss ich mir jetzt nur noch merken bis nächstes Jahr Weihnachten. hihi
7) Weihnachtskarten verschicken: Ich hatte es im Zuge der Hochzeit schon mal erwähnt. Ich liebe Karten. Und daher habe ich seit ein paar Jahren damit angefangen, besonders zur Weihnachtszeit wieder richtig klassisch Karten zu verschicken. An meine Brieffreundinnen natürlich, aber auch an andere Freunde und Verwandte. Und zu meiner großen Freude kommen auch Jahr für Jahr dadurch wieder mehr Karten bei uns an. Die hänge ich dann alle an eine Schnur im Wohnzimmer und freue mich die ganze Zeit über die lieben Worte. Hach. karten und Briefe sind so toll!
8) Weihnachtsfilme gucken: Zugegeben, ich schaffe es nie, so viele Filme zu schauen, wie ich will, aber ein paar sind jedes Jahr dabei. Und meine Auswahl an Lieblingsfilmen in der Weihnachtszeit ist groß. Schöne Bescherung, die Feuerzangenbowle, Das Wunder von Manhattan, Ist das Leben nicht schön?, Kevin allein Zuhaus, Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf und und und....alles wunderbare Filme, die dafür sorgen, dass ich gute Laune und Weihnachtsstimmung bekomme. Was schaut ihr so gerne im Dezember?
9) Adventskalender: Jaaa die dürfen natürlich auch nicht fehlen. Früher waren es noch ganz einfache Schoko-Kalender, heute liebe ich vor allem Buchadventskalender (also quasi eine Geschichte in 24 Kapiteln) und Tee-Adventskalender. Seit zwei Jahren haben Tommy und ich uns außerdem den Gewürzadventskalender von Rimoco gegönnt. Die kleine Gewürzmanufaktur aus dem Saarland bringt den seit zwei Jahresün heraus und zu jedem Gewürz gibt es ein Rezept. Ganz toll! Vor allem da man auch mal Gewürze wie Dukkah, Purple Curry oder Blaubeerpulver kennen lernt. Für uns Hobbyköche ist das auf jeden Fall eine gute Idee! Und was ich auch sehr empfehlen kann, ist der Adventskalender der Turkuer Pfadfinder aus Finnland. Die liebe Karen von Myyratotori (rechts verlinkt) verkauft sie jedes Jahr über ihren Blog, da ihr Sohn dort Mitglied ist und ich liebe die Kalender. Man hat jedes Jahr ein Gesamtbild und mit jedem geöffneten Türchen verändert sich quasi das Gesamtbild. Als kleine Zusatzfreude kann man hier immer wchon ab dem ersten Advent die Türchen aufmachen und hat so (wenn nicht grade wie dieses Jahr der erste Advent erst am 02.12. ist) sogar mehr als 24 Türchen.
2) Weihnachtsmarkt mit der Clique: Jedes Jahr treffe ich mich mit ein paar Freunden auf dem Weihnachtsmarkt in Bochum und wir gönnen uns den ein oder anderen Glühwein/Lumumba. Meistens sind wir auf dem kleinen mittelalterlichen Markt und ich mag es einfach, in dieser netten gemütlichen Atmosphäre mit tollen Menschen in bisschen Besinnlichkeit aufkommen zu lassen.
3) Cookie Club: Seit Babs das Buch "Der Plätzchen-Club" gelesen hat, lädt sie selbst jedes Jahr zur Weihnachtszeit zu sich nach Hause zu einem Cookie Club ein. Jede Teilnehmerin backt Kekse für den Rest der Bande und an dem Abend sitzt man gemütlich zusammen, tauscht die Kekse aus und quatscht. Ganz tolle Tradition und hinterher hat man auch noch jede Menge Kekse. Da freu ich mich jedes Jahr drauf! :)
4) Weihnachtsbücher lesen: Wer hätte das gedacht? ;) Für mich ganz besonders dazu gehören die Weihnachtsbücher von Mauri Kunnas. Schon als Kind hab ich sie geliebt und auch heute noch bringen sie mich quasi von Null auf Hundert in Weihnachtsstimmung. Die Illustrationen sind einfach wunderbar und die Geschichten sowohl für Jung als auch für Alt zum Schmunzeln und Wohlfühlen.
5) Wichteln mit der Clique: Auch seit ein paar Jahren Tradition. Jeder bekommt einen, den mit einem Geschenk zwischen 10 und 15 Euro beschenken soll und wir treffen uns dann irgendwann, essen Kekse und raten, wer wen beschenkt hat. Und natürlich gibt es zu jedem richtigen Geschenk ein Schrottwichtelgeschenk dazu ;)
6) Weihnachtsgeschenke mit Julia basteln: Da wir beide echte Basteltanten sind und dabei immer so herrlich quatschen können, hat es sich irgendwie eingebürgert, dass ich zusammen mit Julia Weihnachtsgeschenke bastle. Es sind bereits selbstgemachte Weihnachtskarten, Badepralinen, Schneemannsupoe und Zauberlichter dabei heraus gekommen und ich bin schon sehr gespannt, was uns nächstes Jahr einfällt. Ein paar Ideen habe ich schon, die muss ich mir jetzt nur noch merken bis nächstes Jahr Weihnachten. hihi
7) Weihnachtskarten verschicken: Ich hatte es im Zuge der Hochzeit schon mal erwähnt. Ich liebe Karten. Und daher habe ich seit ein paar Jahren damit angefangen, besonders zur Weihnachtszeit wieder richtig klassisch Karten zu verschicken. An meine Brieffreundinnen natürlich, aber auch an andere Freunde und Verwandte. Und zu meiner großen Freude kommen auch Jahr für Jahr dadurch wieder mehr Karten bei uns an. Die hänge ich dann alle an eine Schnur im Wohnzimmer und freue mich die ganze Zeit über die lieben Worte. Hach. karten und Briefe sind so toll!
8) Weihnachtsfilme gucken: Zugegeben, ich schaffe es nie, so viele Filme zu schauen, wie ich will, aber ein paar sind jedes Jahr dabei. Und meine Auswahl an Lieblingsfilmen in der Weihnachtszeit ist groß. Schöne Bescherung, die Feuerzangenbowle, Das Wunder von Manhattan, Ist das Leben nicht schön?, Kevin allein Zuhaus, Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf und und und....alles wunderbare Filme, die dafür sorgen, dass ich gute Laune und Weihnachtsstimmung bekomme. Was schaut ihr so gerne im Dezember?
9) Adventskalender: Jaaa die dürfen natürlich auch nicht fehlen. Früher waren es noch ganz einfache Schoko-Kalender, heute liebe ich vor allem Buchadventskalender (also quasi eine Geschichte in 24 Kapiteln) und Tee-Adventskalender. Seit zwei Jahren haben Tommy und ich uns außerdem den Gewürzadventskalender von Rimoco gegönnt. Die kleine Gewürzmanufaktur aus dem Saarland bringt den seit zwei Jahresün heraus und zu jedem Gewürz gibt es ein Rezept. Ganz toll! Vor allem da man auch mal Gewürze wie Dukkah, Purple Curry oder Blaubeerpulver kennen lernt. Für uns Hobbyköche ist das auf jeden Fall eine gute Idee! Und was ich auch sehr empfehlen kann, ist der Adventskalender der Turkuer Pfadfinder aus Finnland. Die liebe Karen von Myyratotori (rechts verlinkt) verkauft sie jedes Jahr über ihren Blog, da ihr Sohn dort Mitglied ist und ich liebe die Kalender. Man hat jedes Jahr ein Gesamtbild und mit jedem geöffneten Türchen verändert sich quasi das Gesamtbild. Als kleine Zusatzfreude kann man hier immer wchon ab dem ersten Advent die Türchen aufmachen und hat so (wenn nicht grade wie dieses Jahr der erste Advent erst am 02.12. ist) sogar mehr als 24 Türchen.
So...vorläufig fällt mir gar nix mehr ein. Ich entlasse euch jetzt mal in eurer Silversterfeiern, freue mich selbst auf Raclette und wünsche euch allen einen guten Rutsch! Für das neue Jahr wünsche ich mir ganz simpel mehr Liebe, Respekt, Anstand und Freundlichkeit. Karma merkt sich alles, daran glahbe ich ganz fest. Lasst einfach die Liebe zu euch, euren Mitmenschen und der Welt ins Herz und die Welt wird automatisch besser. Versprochen! :)
Auf 2018!
Dienstag, 19. Dezember 2017
Last Minute Geschenkidee?
Sucht ihr noch ein Geschenk für jemanden und habt keine Ahnung? Ist derjenige Büchern gegenüber nicht ganz abgeneigt? Dann macht doch einfach mit bei Jólabókaflóð.
Ich weiß, über die Hälfte denkt sich jetzt "Bitte was?".
Jólabókaflóð ist ein isländischer Weihnachtsbrauch, demzufolge man seinen Freunden und Verwandten zu Weihnachten nur Schokolade und Bücher schenkt. Und jeder Beschenkte kann ich heilige Nacht dann zum Lesen und Naschen nutzen. Ich finde das schon lange ganz zauberhaft. Ich wünsche mir eh jedes Jahr Bücher und sobald ich sie ausgepackt habe, wächst der Drang, sich ins Bett zu verkriechen und sofort mit dem Lesen anzufangen. Ob meine Vorfahren eventuell aus Island kommen? ;)
Und nun hat Torsten Woywood, den ich als Autor von In 60 Buchhandlungen durch Europa kenne, zusammen mit vielen anderen einen Buchkatalog heraus gebracht, der dazu anregen soll, selbst bei diesem Brauch mitzumachen. Wer in Buchhandlungen Weihnachtsgeschenke kauft, kauft selten Mist ;) Sofern man ein Buch aussucht, das dem Beschenkten auch nur ein bisschen zusagt, verschenkt man quasi eine gute Zeit. Zeit für Entspannung, Zeit fürs Abschalten, Zeit fürs Entfliehen in eine andere Welt.
Ich habe den Katalog gestern durchgeschaut und sage und schreibe 18 Bücher gefunden, die ich gerne lesen würde. Gut...ich kreuze grundsätzlich sehr viel an in Bücherkatalogen, aber auch für etwas wählerischere Zeitgenossen dürfte auf jeden Fall etwas dabei sein.
Und wenn nicht, dann geht doch trotzdem mal in die Buchhandlung. Und damit meine ich wirklich die Buchhandlung, nicht Amazon.
Mehr als Markus Barth muss ich als Begründung dazu wirklich nicht sagen, oder?
Habt ihr Lust bekommen? Falls ihr den Katalog durchgeblättert habt, dann schreibt mir doch gerne mal, welches Buch euch daraus am meisten interessieren würde oder welches ihr am liebsten verschenken würdet.
Ganz hoch im Kurs stehen bei mir Hoffnungsland, Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster, Pferd Pferd Tiger Tiger, Wir hier draußen und Der schönste Grund, Briefe zu schreiben.
Aber wie gesagt....interessieren würden mich noch viel mehr Bücher.
Viel Spaß beim Schenken oder Beschenkt werden!
Ich weiß, über die Hälfte denkt sich jetzt "Bitte was?".
Jólabókaflóð ist ein isländischer Weihnachtsbrauch, demzufolge man seinen Freunden und Verwandten zu Weihnachten nur Schokolade und Bücher schenkt. Und jeder Beschenkte kann ich heilige Nacht dann zum Lesen und Naschen nutzen. Ich finde das schon lange ganz zauberhaft. Ich wünsche mir eh jedes Jahr Bücher und sobald ich sie ausgepackt habe, wächst der Drang, sich ins Bett zu verkriechen und sofort mit dem Lesen anzufangen. Ob meine Vorfahren eventuell aus Island kommen? ;)
Und nun hat Torsten Woywood, den ich als Autor von In 60 Buchhandlungen durch Europa kenne, zusammen mit vielen anderen einen Buchkatalog heraus gebracht, der dazu anregen soll, selbst bei diesem Brauch mitzumachen. Wer in Buchhandlungen Weihnachtsgeschenke kauft, kauft selten Mist ;) Sofern man ein Buch aussucht, das dem Beschenkten auch nur ein bisschen zusagt, verschenkt man quasi eine gute Zeit. Zeit für Entspannung, Zeit fürs Abschalten, Zeit fürs Entfliehen in eine andere Welt.
Ich habe den Katalog gestern durchgeschaut und sage und schreibe 18 Bücher gefunden, die ich gerne lesen würde. Gut...ich kreuze grundsätzlich sehr viel an in Bücherkatalogen, aber auch für etwas wählerischere Zeitgenossen dürfte auf jeden Fall etwas dabei sein.
Und wenn nicht, dann geht doch trotzdem mal in die Buchhandlung. Und damit meine ich wirklich die Buchhandlung, nicht Amazon.
Mehr als Markus Barth muss ich als Begründung dazu wirklich nicht sagen, oder?
Habt ihr Lust bekommen? Falls ihr den Katalog durchgeblättert habt, dann schreibt mir doch gerne mal, welches Buch euch daraus am meisten interessieren würde oder welches ihr am liebsten verschenken würdet.
Ganz hoch im Kurs stehen bei mir Hoffnungsland, Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster, Pferd Pferd Tiger Tiger, Wir hier draußen und Der schönste Grund, Briefe zu schreiben.
Aber wie gesagt....interessieren würden mich noch viel mehr Bücher.
Viel Spaß beim Schenken oder Beschenkt werden!
Montag, 30. Januar 2017
Erster Frühjahrsputz
Am Wochenende hat es Tommy und mich irgendwie gepackt. Samstag sind wir direkt zur Ladenöffnung bei Ikea gewesen und haben zwei Regale eingepackt und daheim ging es dann ans Aufbauen und Umräumen. Für die DVDs gab es ein zusätzliches Regal, das alte DVD Regal wurde zum CD Regal und an dessen Stelle kam ein neues, größeres für Zeitschriften und alles Mögliche. Und wo wir grade dabei waren, haben wir endlich auch das Regal über dem Sofa angebracht, das ich vor Ewigkeiten gekauft habe. Dazu gesellen sich jetzt außerdem die Leinwände, die Tommy mir zu Weihnachten geschenkt hat. Mit Urlaubsbildern aus Tirol. Total super, die Idee. Insgesamt haben wir dann natürlich auch drum herum noch viel rum geräumt. DVDs neu sortiert, die Schubladen unter dem Fernseher umgeräumt. Das hat zwar echt gedauert, hat aber auch wirklich gut getan. Und jetzt sieht es toll aus. Sonntag musste Tommy arbeiten und ich habe dann direkt weiter gerödelt. Ich habe mich endlich mal aufgerafft und die ganzen Gardinen gewaschen. Außerdem habe ich mein ganzes Handarbeitszeug aussortiert. Unglaublich, was sich da alles ansammelt. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Strick- und Häkelnadeln habe. Sogar Stickgarn habe ich in rauen Mengen, dabei sticke ich gar nicht :D
Jetzt ist unglaublich viel rausgeflogen und jetzt sieht es wieder strukturierter aus.
Kennt ihr dieses wunderbare Gefühl, wenn man jede Menge Zeug rausschmeißt? ;) Ich horte manchmal viel zu viel Kram!
Und nun habe ich von Neuem die Motivation, endlich mal richtig stricken zu lernen. Da müssen jetzt wohl mal ein paar YouTube Tutorials her ;)
Jetzt ist unglaublich viel rausgeflogen und jetzt sieht es wieder strukturierter aus.
Kennt ihr dieses wunderbare Gefühl, wenn man jede Menge Zeug rausschmeißt? ;) Ich horte manchmal viel zu viel Kram!
Und nun habe ich von Neuem die Motivation, endlich mal richtig stricken zu lernen. Da müssen jetzt wohl mal ein paar YouTube Tutorials her ;)
Dienstag, 29. November 2016
Vorsätze 2016 - Endspurt
Sooo, übermorgen ist der erste Dezember und somit ist das Jahr schon fast wieder rum. Definitiv Zeit, endlich mal einen kleines (vorläufiges) Fazit zu meinen Vorsätzen zu ziehen. Eigentlich wollte ich das öfter machen, aber ihr wisst ja, wie das ist ;)
1) Osterfrühstück für die Familie bei uns ausrichten. Das war letztes Jahr schon so toll :)
Ja, also das hat definitiv geklappt und ich denke, das werde ich auch nächstes Jahr wieder machen. Ich habe gerne die Familie bei uns und Frühstücken ist auch so toll, von daher würde ich die Tradition wirklich gerne beibehalten. Im Sommer waren Alex und Christoph mit Tommys Patenkindern zu Besuch und da haben wir auch zwei Mal Frühstück ausgerichtet. Das war ganz super!
2) Mehr Brot backen. Letztes Jahr habe ich mehrmals den Münsterländer Bauernstuten gebacken. Außerdem auch mehrfach die mediterrane Brotschnecke und einmal ein Kürbiskernbrot. Mit Maike gab es zu guter Letzt auch nochmal ein Dinkelbrot, aber das habe ich hier nicht mal veröffentlicht. Dieses Jahr will ich noch mehr Vielfalt beim Brotbacken haben und hoffentlich auch einfach generell noch mehr selbstgebackenes Brot haben. Nur so gibt's Routine ;)
Auch das hat geklappt. Ich habe zwar keine Rezepte mehr veröffentlicht, aber das liegt vor allem daran, dass ich bislang nur zwei Brotbackbücher habe und ich will hier ja nicht jeweils das ganze Buch online stellen ;). Der Münsterländer Bauernstuten ist hier schon ein Klassiker geworden. Und neu ausprobiert habe ich Malzflockenbrot, 4 Saaten Kruste, ein 100prozentiges Roggenbrot und außerdem habe ich das Ciabatta für mich entdeckt. Julia hatte mal eins gemacht, als Tommy und ich zu Besuch waren und das fand ich so lecker, dass ich das Rezept mitgenommen habe. Seitdem gab es auch das diverse Male bei uns. Und auch ein normales Baguette aus meinen Backbüchern habe ich probiert. Das sind in der Summe vielleicht nicht sooo viele neue Sachen, aber ich habe diese Rezepte einfach häufiger gebacken und komme wirklich langsam rein. So darf es gerne weitergehen. Vor allem, da Katrin mich ja jetzt auch endlich mit selbst angesetztem Sauerteig angesteckt hat.
3) Mehr lesen. Sooo schlecht lieg ich in 2015 zwar nicht, immerhin habe ich 29 Bücher gelesen und einige waren auch durchaus etwas dicker, aber ich kann das trotzdem besser. Besonders im letzten Viertel des Jahres habe ich kaum noch gelesen. Zudem möchte ich meinen SUB gern abbauen und werde mich also auch verstärkt darauf konzentrieren, mal das zu lesen, was eh schon in meinem Regal steht.
Yeah, bislang läuft es. Hihi. Ich habe zwar wie immer nicht so viel gelesen, wie ich gerne würde, aber das ist ja der Normalzustand. Meine 29 Bücher von letztem Jahr schlage ich jedenfalls locker. Bin jetzt schon bei 40 Büchern, soweit ich das im Blick habe, und es kommen ja noch ein paar Wochen. Dafür, dass ich eigentlich immer auf Achse bin, ist das doch kein schlechter Schnitt. Und meinen Lesehorizont habe ich dieses Jahr ja auch immerhin wieder erweitert, indem ich wieder mehr auf Englisch lese. Hätte niemals erwartet, welche Freude mir das bereiten würde :)
Das mit dem SUB abbauen hat nicht so gut geklappt. Habe wieder so viele Bücher gewonnen und geschenkt bekommen und in den letzten Monaten auch noch von Owlcrate erhalten...allerdings habe ich immerhin mit Stolz und Vorurteil, Und dann Totenstille, Valley und Der Geschmack von Apfelkernen 4 Bücher von dem Stapel weggelesen. Immerhin
4) Ich möchte mehr Zeit auf dem Balkon verbringen. Wir haben einen so schönen und großen Balkon, den habe ich viel zu wenig genutzt im alten Jahr.
Hmmm naja....also in diesem Punkt muss ich mich wohl geschlagen geben. Ich war bei weitem nicht so viel auf dem Balkon, wie ich geplant hatte, aber dafür waren Tommy und ich wieder mehr draußen unterwegs und haben Ausflüge unternommen. Hauptsache frische Luft ist die Devise. Das darf nächstes Jahr auch gerne so bleiben. Und trotzdem muss ich unseren Balkon wirklich mehr würdigen!
5) Endlich mal die Patchworkdecke fertig stellen, die ich schon seit 2 Jahren bearbeite.
Hupsi. Daran habe ich ungefähr so gar nicht gearbeitet. Dabei habe ich schon seit dem Herbstanfang wieder so Lust zu häkeln, aber hier hapert es einfach an der Zeit. Mal sehen, ob ich bis Weihnachten noch ein bisschen daran weiterarbeiten kann, aber fertig werde ich wohl nicht mehr. Ganz großes Vorhaben für 2017 also!
6) Mit Aylin und Emma selber Laternen basteln (und natürlich damit dann auf den Martinsumzug gehen).
Also das Basteln hat nicht geklappt, allerdings lag das nicht an mir. Wir hatten schon einen Termin, aber dann ist Aylin die Arbeit dazwischen gekommen und außerdem hatte Emma dieses Jahr wirklich schon eine schöne Laterne im Kindergarten gebastelt. :) Aber der Martinsumzug hat geklappt und war, genau wie letztes Jahr, wunderschön. Emma bekommt jetzt ja noch mehr mit und agiert auch noch viel mehr mit ihren Kindergartenfreundinnen. Herzallerliebst, vor allem wenn die Mäuse gesungen haben. <3
7) Ein Lebkuchenhaus selbst backen und verzieren.
Hab ich noch nicht gemacht, kommt aber noch. Die Weihnachtszeit hat ja grade erst begonnen. Und ich hoffe, Maike hilft mir bei dem Projekt.
8) Wie dieses Jahr auch schon möglichst viel Selbstgemachtes verschenken, nur dieses Mal mit etwas mehr Vorlaufzeit und besserer Planung. Ich kaufe z.B. grundsätzlich zu spät Verpackungszeug.
Ja also der Plan geht bis jetzt voll auf! Habe mich jetzt in meinem Urlaub bereits zwei Mal mit Julia getroffen und ohne zu viel zu verraten: Wir waren fleißig und das Endprodukt ist super, haben wir selbst getestet. Zudem haben wir auch schon Weihnachtskarten selbst gebastelt. Verpackungszeug wird dann nächste Woche schon gekauft und dann wird die Weihnachtszeit dieses Jahr hoffentlich entspannter, als letztes Jahr.
9) Schöne Weihnachtskarten verschicken. Zwar habe ich meine Weihnachtspost dieses Jahr rechtzeitig verschickt, aber auf ganz einfachem weißen Papier mit ein paar Aufklebern. Ich selbst freue mich sooo sehr über schöne Weihnachtskarten und stelle sie mir auch immer auf die Kommode im Wohnzimmer. Nächstes Jahr möchte ich all meinen Lieben auch wieder richtig schöne Karten zukommen lassen!
Ach...ich hatte ganz vergessen, dass ich dazu einen Extra-Punkt aufgelistet hatte. Nun ja, wie ihr grade gelesen habt, wird dieser Punkt dieses Jahr definitiv erfüllt. Ich muss mir nur noch eine Liste machen, wer alles eine Karte bekommt, damit ich den Überblick nicht verliere.
Am Wochenende war ich übrigens mit Oma und Maike auf einem kleinen Weihnachtsbasar hier in dem Altenheim um die Ecke und dort habe ich 5 von diesen UNICEF Karten gekauft. Ich fand sie schön und es ist ja auch für einen guten Zweck!
10) Mehr Konzerte besuchen. Ich war 2015 auf erschreckend wenig Konzerten und bin fest entschlossen, das dieses Jahr endlich wieder zu ändern. Es fehlt mir nämlich richtig. Auf jeden Fall sind für uns schon Vodoo Circle und Avantasia geplant. Bang Your Head wäre grundsätzlich auch toll, nur leider überzeugt mich das Billing bislang so gar nicht :/
Hier muss ich mir leider auch eher eingestehen, dass das nicht so geklappt hat. Voodoo Circle haben wir gesehen, wir waren auf dem Monsters of Rock an der Loreley, aber zu Steel Panther ist Tommy leider krank geworden und alleine wollte ich dann auch nicht fahren. Dafür gab es Mitte November noch einen spontanen Besuch auf dem The New Roses Konzert in Herne und das war so gut wie sonst 10 Konzerte! Darüber wird es auch noch einen Bericht geben.
Am kommenden Freitag schauen wir uns auch nochmal The New Roses und Saxon an und ich fürchte, das war es dann auch schon.
Das Bang Your Head war dieses Jahr nichts für uns von der Besetzung her. Immerhin sieht es für nächstes Jahr wieder besser aus und wir haben auch schon Tickets bestellt. Werden mit Thomas und Katrin hinfahren, wenn alles klappt. Freue mich schon :)
Ich könnte ja schwören, dass ich auch noch "5 Kilo abnehmen" in meine Vorsätze geschrieben habe, aber irgendwie steht das jetzt nicht hier. Seltsam. Wobei ich gestehen muss, dass ich dieses Ziel leider auch nicht erreicht hätte. Zwar habe ich mich im August im Fitnessstudio angemeldet und seitdem auch schon 2 Kilo verloren, allerdings stagniert es jetzt bei mir. Ich bin momentan aber auch nur einmal die Woche da. Und ich muss auch leider sagen, dass ich in der ersten Jahreshälfte eher zu- als abgenommen habe, von daher wäre dieser Vorsatz eh nicht erfüllt worden.
Ich werde aber versuchen, mich dafür auch wieder etwas mehr zu motivieren. ;)
So grundsätzlich hat das mit meinen Vorsätzen ja recht gut geklappt. Nächstes Jahr werde ich definitiv wieder eine neue Liste machen. Die nicht erfüllten Vorsätze von diesem Jahr kommen dann wieder mit drauf und ich habe auch schon ein paar neue Dinge im Blick, die mir sehr am Herzen liegen und die ich unbedingt in meinen Alltag einbauen will. Mal sehen, wie das so klappt.
Wie schaut es bei euch so aus mit den Vorsätzen? Hattet ihr welche und konntet ihr sie einigermaßen umsetzen?
1) Osterfrühstück für die Familie bei uns ausrichten. Das war letztes Jahr schon so toll :)
Ja, also das hat definitiv geklappt und ich denke, das werde ich auch nächstes Jahr wieder machen. Ich habe gerne die Familie bei uns und Frühstücken ist auch so toll, von daher würde ich die Tradition wirklich gerne beibehalten. Im Sommer waren Alex und Christoph mit Tommys Patenkindern zu Besuch und da haben wir auch zwei Mal Frühstück ausgerichtet. Das war ganz super!
2) Mehr Brot backen. Letztes Jahr habe ich mehrmals den Münsterländer Bauernstuten gebacken. Außerdem auch mehrfach die mediterrane Brotschnecke und einmal ein Kürbiskernbrot. Mit Maike gab es zu guter Letzt auch nochmal ein Dinkelbrot, aber das habe ich hier nicht mal veröffentlicht. Dieses Jahr will ich noch mehr Vielfalt beim Brotbacken haben und hoffentlich auch einfach generell noch mehr selbstgebackenes Brot haben. Nur so gibt's Routine ;)
Auch das hat geklappt. Ich habe zwar keine Rezepte mehr veröffentlicht, aber das liegt vor allem daran, dass ich bislang nur zwei Brotbackbücher habe und ich will hier ja nicht jeweils das ganze Buch online stellen ;). Der Münsterländer Bauernstuten ist hier schon ein Klassiker geworden. Und neu ausprobiert habe ich Malzflockenbrot, 4 Saaten Kruste, ein 100prozentiges Roggenbrot und außerdem habe ich das Ciabatta für mich entdeckt. Julia hatte mal eins gemacht, als Tommy und ich zu Besuch waren und das fand ich so lecker, dass ich das Rezept mitgenommen habe. Seitdem gab es auch das diverse Male bei uns. Und auch ein normales Baguette aus meinen Backbüchern habe ich probiert. Das sind in der Summe vielleicht nicht sooo viele neue Sachen, aber ich habe diese Rezepte einfach häufiger gebacken und komme wirklich langsam rein. So darf es gerne weitergehen. Vor allem, da Katrin mich ja jetzt auch endlich mit selbst angesetztem Sauerteig angesteckt hat.
3) Mehr lesen. Sooo schlecht lieg ich in 2015 zwar nicht, immerhin habe ich 29 Bücher gelesen und einige waren auch durchaus etwas dicker, aber ich kann das trotzdem besser. Besonders im letzten Viertel des Jahres habe ich kaum noch gelesen. Zudem möchte ich meinen SUB gern abbauen und werde mich also auch verstärkt darauf konzentrieren, mal das zu lesen, was eh schon in meinem Regal steht.
Yeah, bislang läuft es. Hihi. Ich habe zwar wie immer nicht so viel gelesen, wie ich gerne würde, aber das ist ja der Normalzustand. Meine 29 Bücher von letztem Jahr schlage ich jedenfalls locker. Bin jetzt schon bei 40 Büchern, soweit ich das im Blick habe, und es kommen ja noch ein paar Wochen. Dafür, dass ich eigentlich immer auf Achse bin, ist das doch kein schlechter Schnitt. Und meinen Lesehorizont habe ich dieses Jahr ja auch immerhin wieder erweitert, indem ich wieder mehr auf Englisch lese. Hätte niemals erwartet, welche Freude mir das bereiten würde :)
Das mit dem SUB abbauen hat nicht so gut geklappt. Habe wieder so viele Bücher gewonnen und geschenkt bekommen und in den letzten Monaten auch noch von Owlcrate erhalten...allerdings habe ich immerhin mit Stolz und Vorurteil, Und dann Totenstille, Valley und Der Geschmack von Apfelkernen 4 Bücher von dem Stapel weggelesen. Immerhin
4) Ich möchte mehr Zeit auf dem Balkon verbringen. Wir haben einen so schönen und großen Balkon, den habe ich viel zu wenig genutzt im alten Jahr.
Hmmm naja....also in diesem Punkt muss ich mich wohl geschlagen geben. Ich war bei weitem nicht so viel auf dem Balkon, wie ich geplant hatte, aber dafür waren Tommy und ich wieder mehr draußen unterwegs und haben Ausflüge unternommen. Hauptsache frische Luft ist die Devise. Das darf nächstes Jahr auch gerne so bleiben. Und trotzdem muss ich unseren Balkon wirklich mehr würdigen!
5) Endlich mal die Patchworkdecke fertig stellen, die ich schon seit 2 Jahren bearbeite.
Hupsi. Daran habe ich ungefähr so gar nicht gearbeitet. Dabei habe ich schon seit dem Herbstanfang wieder so Lust zu häkeln, aber hier hapert es einfach an der Zeit. Mal sehen, ob ich bis Weihnachten noch ein bisschen daran weiterarbeiten kann, aber fertig werde ich wohl nicht mehr. Ganz großes Vorhaben für 2017 also!
6) Mit Aylin und Emma selber Laternen basteln (und natürlich damit dann auf den Martinsumzug gehen).
Also das Basteln hat nicht geklappt, allerdings lag das nicht an mir. Wir hatten schon einen Termin, aber dann ist Aylin die Arbeit dazwischen gekommen und außerdem hatte Emma dieses Jahr wirklich schon eine schöne Laterne im Kindergarten gebastelt. :) Aber der Martinsumzug hat geklappt und war, genau wie letztes Jahr, wunderschön. Emma bekommt jetzt ja noch mehr mit und agiert auch noch viel mehr mit ihren Kindergartenfreundinnen. Herzallerliebst, vor allem wenn die Mäuse gesungen haben. <3
7) Ein Lebkuchenhaus selbst backen und verzieren.
Hab ich noch nicht gemacht, kommt aber noch. Die Weihnachtszeit hat ja grade erst begonnen. Und ich hoffe, Maike hilft mir bei dem Projekt.
8) Wie dieses Jahr auch schon möglichst viel Selbstgemachtes verschenken, nur dieses Mal mit etwas mehr Vorlaufzeit und besserer Planung. Ich kaufe z.B. grundsätzlich zu spät Verpackungszeug.
Ja also der Plan geht bis jetzt voll auf! Habe mich jetzt in meinem Urlaub bereits zwei Mal mit Julia getroffen und ohne zu viel zu verraten: Wir waren fleißig und das Endprodukt ist super, haben wir selbst getestet. Zudem haben wir auch schon Weihnachtskarten selbst gebastelt. Verpackungszeug wird dann nächste Woche schon gekauft und dann wird die Weihnachtszeit dieses Jahr hoffentlich entspannter, als letztes Jahr.
9) Schöne Weihnachtskarten verschicken. Zwar habe ich meine Weihnachtspost dieses Jahr rechtzeitig verschickt, aber auf ganz einfachem weißen Papier mit ein paar Aufklebern. Ich selbst freue mich sooo sehr über schöne Weihnachtskarten und stelle sie mir auch immer auf die Kommode im Wohnzimmer. Nächstes Jahr möchte ich all meinen Lieben auch wieder richtig schöne Karten zukommen lassen!
Ach...ich hatte ganz vergessen, dass ich dazu einen Extra-Punkt aufgelistet hatte. Nun ja, wie ihr grade gelesen habt, wird dieser Punkt dieses Jahr definitiv erfüllt. Ich muss mir nur noch eine Liste machen, wer alles eine Karte bekommt, damit ich den Überblick nicht verliere.
Am Wochenende war ich übrigens mit Oma und Maike auf einem kleinen Weihnachtsbasar hier in dem Altenheim um die Ecke und dort habe ich 5 von diesen UNICEF Karten gekauft. Ich fand sie schön und es ist ja auch für einen guten Zweck!
10) Mehr Konzerte besuchen. Ich war 2015 auf erschreckend wenig Konzerten und bin fest entschlossen, das dieses Jahr endlich wieder zu ändern. Es fehlt mir nämlich richtig. Auf jeden Fall sind für uns schon Vodoo Circle und Avantasia geplant. Bang Your Head wäre grundsätzlich auch toll, nur leider überzeugt mich das Billing bislang so gar nicht :/
Hier muss ich mir leider auch eher eingestehen, dass das nicht so geklappt hat. Voodoo Circle haben wir gesehen, wir waren auf dem Monsters of Rock an der Loreley, aber zu Steel Panther ist Tommy leider krank geworden und alleine wollte ich dann auch nicht fahren. Dafür gab es Mitte November noch einen spontanen Besuch auf dem The New Roses Konzert in Herne und das war so gut wie sonst 10 Konzerte! Darüber wird es auch noch einen Bericht geben.
Am kommenden Freitag schauen wir uns auch nochmal The New Roses und Saxon an und ich fürchte, das war es dann auch schon.
Das Bang Your Head war dieses Jahr nichts für uns von der Besetzung her. Immerhin sieht es für nächstes Jahr wieder besser aus und wir haben auch schon Tickets bestellt. Werden mit Thomas und Katrin hinfahren, wenn alles klappt. Freue mich schon :)
Ich könnte ja schwören, dass ich auch noch "5 Kilo abnehmen" in meine Vorsätze geschrieben habe, aber irgendwie steht das jetzt nicht hier. Seltsam. Wobei ich gestehen muss, dass ich dieses Ziel leider auch nicht erreicht hätte. Zwar habe ich mich im August im Fitnessstudio angemeldet und seitdem auch schon 2 Kilo verloren, allerdings stagniert es jetzt bei mir. Ich bin momentan aber auch nur einmal die Woche da. Und ich muss auch leider sagen, dass ich in der ersten Jahreshälfte eher zu- als abgenommen habe, von daher wäre dieser Vorsatz eh nicht erfüllt worden.
Ich werde aber versuchen, mich dafür auch wieder etwas mehr zu motivieren. ;)
So grundsätzlich hat das mit meinen Vorsätzen ja recht gut geklappt. Nächstes Jahr werde ich definitiv wieder eine neue Liste machen. Die nicht erfüllten Vorsätze von diesem Jahr kommen dann wieder mit drauf und ich habe auch schon ein paar neue Dinge im Blick, die mir sehr am Herzen liegen und die ich unbedingt in meinen Alltag einbauen will. Mal sehen, wie das so klappt.
Wie schaut es bei euch so aus mit den Vorsätzen? Hattet ihr welche und konntet ihr sie einigermaßen umsetzen?
Freitag, 18. November 2016
Frankfurter Buchmesse 2016

Nun folgt vermutlich einer der längsten Beiträge dieses Jahres, nur damit ihr schon mal vorgewarnt seid! Denn ich war ja nun tatsächlich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse und habe dementsprechend Einiges zu berichten. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht so genau, wo ich anfangen soll vor lauter Eindrücken, die immer noch in meinem Kopf herumschwirren, wenn ich daran denke. Fangen wir doch einfach mal bei der Fahrt an. Zuerst hatte ich überlegt, ob Tommy vielleicht mitkommen mag, eventuell auch mit einem Freund, sodass die sich dann einen schönen Tag in Frankfurt machen könnten, aber letztendlich war das mit dem Urlaub nicht möglich und so bin ich alleine losgedüst. Um viertel nach sechs bin ich losgefahren. Mein Ziel war, ungefähr zur Öffnung um 9 Uhr vor Ort zu sein und das hat super geklappt. Ich hatte ein bisschen Respekt vor der Fahrt, denn ich bin zwar auch schon nach Berlin gefahren, aber tatsächlich noch nie eine längere Strecke so ganz alleine im Auto. Sekundenschlaf und so, ihr wisst ja....Aber zum Glück hat alles bombig geklappt. Ich bin dem Berufsverkehr anscheinend gut aus dem Weg gefahren und dank Edguy und Nocturnal Rites im Auto war ich auch die ganze Fahrt über schön wach (und sicher auch dank der Vorfreude). In Frankfurt angekommen lief auch alles gut, weil das Parkhaus sehr gut ausgeschildert war und total happy habe ich dann schließlich gegen viertel vor neun geparkt.
Dann ging es runter zum Eingang des Parkhauses. Dort konnte man direkt ein Parkticket holen und da ich ja zur Presse gehört habe, konnte ich umsonst parken. Ich kann euch sagen: Es war ein saukomisches Gefühl. Der Herr am Schalter bat mich, meinen Namen und meine Firma in eine Liste einzutragen und ich war kurz verwirrt und sagte dann zögernd "Ich bin als Bloggerin hier.". Das stimmt zwar, klingt aber irgendwie so, als würde ich damit Geld verdienen oder das beruflich machen. Hihi. Aber er sagte sofort "Ach so, klar. Dann tragen Sie einfach ihre Blogadresse hier ein!" und das Ding war geritzt. Weitere 12 Euro gespart :)
Am Parkhausein-/Ausgang warteten bereits die Shuttlebusse, die bis vor den Haupteingang des Messegeländes fuhren. An dieser Stelle konnte ich also schon mal sagen: Alles tippitoppi organisiert! Beschilderung, Personal und Service, Shuttlebus etc. Besser kann man das bei so einer Großveranstaltung nicht machen.
Ich hüpfte also in den Bus und saß zwischen drei Mädels aus Holland, die genau so aufgeregt schienen wie ich. Sicherlich haben viele Holländer die Messe dieses Jahr besucht, wo doch Flandern und die Niederlande Ehrengast der Messe waren. Ich hab mich jedenfalls pudelwohl gefühlt in diesem ganzen bunten Haufen von Menschen, die sich alle mit mir auf die Buchmesse gefreut haben.
Nach wenigen Minuten Fahrt standen wir auch alle schon am Haupteingang vor der Halle 3. Nach kurzer Taschenkontrolle war ich dann schließlich auch drin.

Und stellt euch einfach vor, wie meine Augen geleuchtet haben. Da ich ziemlich genau um 9 Uhr die Halle betrat, war es noch ziemlich leer und diese riesige Halle voller Bücherstände erstreckte sich vor mir. Es war wirklich wie im Paradies für mich. (Alle Leseverweigerer werden spätestens ab hier sowieso nichts mehr verstehen :D Sorry!)
Ich hatte mir im Vorfeld zwar ganz genau angesehen, was es alles für Veranstaltungen an diesem Tag geben würde und rausgeschrieben hatte ich mir auch eine ganze Menge, aber hauptsächlich wollte ich mich treiben lassen und mir alles genau ansehen. Also bin ich erst mal ganz entspannt durch Halle 3 geschlendert. Oben seht ihr das coole, riesige Banner vom Oetinger Verlag zum neuen Buch von Cornelia Funke "Die Feder des Greifen". Ich bin ein großer Funke-Fan und habe den ersten Teil "Drachenreiter" damals verschlungen und liebe ihn auch heute noch. Momentan lese ich ihn mal wieder um mir dann den zweiten Teil zu kaufen. Dementsprechend hat mir die Darstellung auf dem Bild oben natürlich gut gefallen.

Ich bin weiter geschlendert und habe diese wunderhübsche Reclam-Wand gesehen. Schlichte Schönheit, oder? Überhaupt gab es an allen Ecken und Enden etwas zu entdecken. Beispielsweise fand ich diese wunderhübsche Bücherlampe beim Coppenrath Verlag total schick. Das wäre doch auch mal eine Do it yourself-Idee für zuhause, oder?

Generell waren sehr viele Stände total liebevoll dekoriert und überall gab es bequeme Sitzmöglichkeiten zum Lesen, Geschäftstermine abhalten oder auch um sich ein bisschen zu stärken. Es war sehr interessant, die vielen unterschiedlichen Menschen zu beobachten. Einige waren ganz klar geschäftlich hier und saßen mit ihren Laptops und ihren Gesprächspartner bei einem Kaffee beisammen, einige waren wie ich einfach aus Lesefreude und Bücherliebe anwesend. Ich habe zwei Lehrerinnen gesehen, die an einem Verlag nach Kinderbüchern gefragt haben, weil sie ihren 4-Klässlern gerne schon mal die Freude am Lesen näher bringen möchten. So toll :)
Und es gab überraschend viele Stände zum Thema "Selbst veröffentlichen" vor Ort. Also ein Buch auf den Markt bringen ohne Verlag, alles in Eigenarbeit. Das stelle ich mir sooooooo anstrengend vor! Dementsprechend bin ich an diesen Ständen auch oft länger stehen geblieben und an einem Stand habe ich mir grade die verschiedenen Leseproben angesehen und mir eine rausgesucht zum Mitnehmen (Opfermodus von Andrea Becker), da sprach mich eine Frau an. Sie wollte wissen, ob ihr ihr sagen könnte, weshalb ich mir ausgerechnet diese Leseprobe rausgenommen hätte. Ich war kurz irritiert und habe ihr dann gesagt, dass ich gerne Thriller lese und dass diese Leseprobe vom Titel her sehr danach klingt und dass ich eben auch das Cover recht ansprechend gefunden habe. Daraufhin meinte sie lachend, dass sie das sehr gerne hören würde, sie hätte das Buch nämlich geschrieben. Und dann fing sie an zu erzählen, dass sie in letzter Zeit so unsicher wäre, ob sie das Cover nicht noch ändern solle. Daraus kam ein richtig nettes Gespräch zustande. Wir haben noch über verschiedene Plattformen gesprochen, durch die Bücher bekannter werden. Bei mir ist es in den letzten Monaten ja vor allem Instagram, das mir Buchinspirationen schenkt. Dort gibt es einfach wundervolle Bilder und wundervolle Blogger dahinter, die die Bücher sehr gut vorstellen. Und es ging auch darum, wie viel schöner es ist, Bücher in der Buchhandlung vor Ort zu kaufen. Am Ende bin ich weitergezogen und war total happy, weil ich ja genau wegen solcher Gespräche unbedingt mal eine Buchmesse besuchen wollte. Eigentlich hätte ich später gerne nochmal gefragt, wie denn ihr persönlicher Weg so war und wie schwer es denn tatsächlich ist, ein Buch in Eigenregie zu veröffentlichen. Leider war sie später nicht mehr am Stand. Egal....es war dennoch ein tolles Gespräch und ich werde mir das Buch sicherlich kaufen. Denn die Leseprobe ist zwar sehr kurz, klingt aber wirklich spannend.
Natürlich habe ich mir auch jede Menge Bücher angesehen, die mich angesprochen haben. Einige stehen nun auch bereits auf meinem Weihnachtswunschzettel. Mama stöhnt schon wieder, weil ich mir nur Bücher wünsche :D.
Das Buch oben links zum Beispiel hat es mir total angetan. Es behandelt das Thema New York im Winter/an Weihnachten und beinhaltet eine tolle Mischung aus hochwertigen Fotografien, Kurzgeschichten über die Stadt passend zur Jahreszeit und Rezepten aus der weltberühmten Metropole. Ich habe lange darin geblättert und war schon ganz begeistert.
Das Buch rechts steht schon länger auf meiner Liste, weil ich einen Artikel darüber im Internet gelesen habe. Es soll sich auf einzigartige Weise mit der Natur befassen und - auch wenn es sich vielleicht für den ein oder anderen von euch albern anhört - ich liebe Bäume! Sie strahlen eine Kraft aus, die ich nicht erklären kann. Daher bin ich sehr gespannt, was da so alles drinstehen mag!


Das hübsche Exemplar hier fand ich ebenfalls sehr interessant. Steve McCurry hat einen Bildband zusammengestellt, in dem man alle möglichen Menschen aus allen möglichen Ländern in verschiedenen Situationen beim Lesen betrachten kann. Es gibt keinen Text, die Bilder sprechen für sich. Ich habe nur sehr kurz durchgeblättert, aber ich mochte die Idee des Buches sehr gerne. Ich erinnere mich an einen jungen Mann, der auf der Motorhaube eines verrosteten Autos lag und Zeitung gelesen hat. Oder an ein kleines Kind, das in einem Häusereingang gesessen hat und ein kleines Buch in der Hand hielt. Mal sehen, ob ich das nicht auch bald irgendwo ergattern kann.

Später habe ich dann auch noch diese tollen Tolkien-Ausgaben erspäht. Vor allem die drei in der oberen Reihe haben mich verzaubert. Muss ich definitiv haben!
Ihr seht: es war gut, dass Bücher erst Sonntag gekauft werden konnten, sonst hätte ich vermutlich einen Koffer gebraucht. Hihi. So habe ich aber einfach Ideen gesammelt.
Zwischendurch kam ich dann an dem riesigen Stand vom Spiegel vorbei und da begann soeben das Gespräch zwischen einer Autorin und dem Spiegel-Autor Volker Weidemann. Von der Autorin - Terézia Mora - hatte ich bislang nichts gehört, aber ich habe mich einfach mal ins Publikum gesetzt und ein bisschen dem Gespräch gelauscht.

Tatsächlich war das so interessant, dass ich nach kurzer Zeit meinen kleinen Notizblock rausgeholt habe (zwar habe ich sowieso fast immer etwas zum Schreiben dabei, aber da ich nun mal eine Presseakkreditierung für die Messe erhalten habe, wollte ich das auch ein bisschen ernst nehmen und habe mich mit genügend Schreibmaterial ausgestattet ;)).
In dem Gespräch der Beiden ging es zunächst um die Anfangszeit von Frau Mora als Autorin und später um die Frage, woher sie ihre Ideen nimmt. Das ist ja nun bei allen Autoren eine durchaus interessante Frage. So berichtete sie zum Beispiel, dass Sie bei ihren ersten Werken nicht einfach den Text so runterschreiben konnte, sondern dass sie wirklich an jedem einzelnen Satz gearbeitet hat. "Als hätte noch nie jemand geschrieben", beschreibt sie diese ersten Schreibversuche. Auch war es für sie am Anfang wohl sehr komisch, sich selbst als Autorin zu sehen und ihre Texte wirklich selbst anzunehmen. Für sie war es erst ein richtiger Text, eine richtige Geschichte, wenn sie es vor Publikum vorgetragen hat und das Werk akzeptiert wurde. Ich fand es ungemein spannend, zu hören, wie eine Autorin aus ihrer Anfangszeit des Schreibens erzählt.

Danach stellte Volker Weidemann eine der wohl spannendsten Fragen für alle Leser: Woher nimmt sie die Ideen für ihre Geschichten? Als Antwort sagte sie "Du lebst so vor dich hin und dann gibt es eine Begegnung, die du dir merkst." Wie viele andere Autoren sammelt sie ihre Ideen also aus dem echten Leben. Klingt einfach, aber ich denke, dafür braucht man eine gewissen Beobachtungsgabe und ein gutes Gedächtnis. Und man muss Geschichten lieben. Sie sagt auch, dass sie viele Dinge erst mal sacken lässt und dich dann nach 10 Jahren fragst, was du nicht vergessen hast. Was ist hängen geblieben? Das ist es dann oft auch wert, aufgeschrieben zu werden. Grundsätzliche beschreibt Mora, dass ihre Figuren alle irgendwie das Glück suchen. Zwar sehr individuell und von den jeweiligen Umständen abhängig, oft aber wenig spektakulär.
Sehr gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Geschichte von einem Portier, der jahrelang so gut in einem Hotel gearbeitet hat, dass man ihm irgendwann einen höheren Posten angeboten hat. Mehr Verantwortung, mehr Geld. Doch er wollte gar nicht aufsteigen und war total unglücklich in der neuen Position. Quasi ein Antikarrierist. Letztendlich hat er darum gebeten, seine alte Stelle zurück zu bekommen. Und auch diese Geschichte stammt aus dem echten Leben und ist einem Bekannten von Frau Mora passiert.
Ein sehr interessantes Interview!
Da ich aber das Gefühl hatte, dass ich noch mindestens 1.000.000 Dinge sehen müsste, habe ich mir das Gespräch nicht bis zum Ende angeschaut und bin weiter marschiert. Ich kam an der coolen Ullstein-Eule vorbei, die ich die Tage davor schon überall im Netz bei anderen Bloggern gesehen habe.

Sie ist doch wirklich schick oder? Wenn man entsprechend Platz in der eigenen Wohnung hätte...
Irgendwann war ich dann durch Halle 3 durch und bin das erste Mal raus auf den riesigen Innenhof. Von dort aus bin ich zur zweiten Ebene der Halle 3 gegangen, die neben den Themen Religion, Reisen und Kochen auch die Non Book Abteilung enthielt. Alles auch Themen für mich.
Dort gab es dann sehr viele religiöse Stände, die Bibeln etc. ausgestellt hatten, das war für mich weniger spannend. Ich habe mir lieber die Stände mit den Kochbüchern und den ganzen Kostproben angeschaut (und natürlich so leckere Sachen wie Pesto und selbstgebackenes Brot probiert). Passend dazu lief grade eine Veranstaltung "Neue Bäcker braucht das Land". Brot selbst backen ist ja nicht nur bei mir ganz hoch im Kurs momentan. Dort bin ich aber nicht geblieben, ich wollte erst mal weiterschauen. In der Non Book Abteilung habe ich dann einen netten Plausch mit dem Herrn vom Pechkeks-Stand gehalten. Ich finde die Artikel der Firma höchst amüsant und habe mich für den Adventskalender interessiert. Alle Non Book Artikel konnten auch Freitags schon erworben werden, letztendlich war ich mir bei dem Kalender aber doch noch nicht ganz sicher und habe mir erst mal nur ein paar Pechkekse mitgenommen.
Ein paar Stände weiter gab es dann wunderhübsches Papier, mit dem man super Falten kann und da ich letztes Jahr ja das Falten von Sternen für mich entdeckt habe, musste ich dort zuschlagen.
Dann bin ich aber erst mal wieder in die untere Ebene marschiert, denn einen Termin wollte ich heute doch nicht verpassen: Die Lektorenrunde. Irgendwie hatte ich mich aber in der Zeit vertan und kam eine halbe Stunde zu früh an. Machte aber nichts, da startete grade die Veranstaltung mit dem Titel "Fluch und Segen - Kopierschutz vs. E-Book-Piraterie". Klang jetzt auch nicht langweilig, also habe ich mir einen Platz gesucht, meine Stulle ausgepackt und zugehört (und später auch wieder mitgeschrieben). Im Gespräch waren zum einen Fabian Neidhardt (http://www.mokita.de/), der sein erstes E-Book im Internet kostenlos zur Verfügung stellt, und Andreas Kaspar (http://www.counterfights.de/), der mit seiner Firma Counterfights verschiedene Dienstleistungen im Kampf gegen die Internetpiraterie anbietet. Auch hier waren die Erzählungen und Stellungnahmen wieder sehr interessant und vielseitig. Fabian Neidhardt begründet seinen Entschluss, das erste E-Book kostenlos anzubieten, mit dem Argument, dass die Menschen, die sein Buch kostenlos lesen wollen, es sowieso bekommen. Vielleicht müssen sie 10 Minuten länger suchen, aber sie werden es schaffen. Und so bietet er sein erstes Werk lieber gleich kostenlos an, mit der Bitte, das Buch dann vielleicht später zu kaufen, wenn es gefallen hat. "Weil Papier eben doch schöner ist." Weise Worte :). Genau so sieht er Chancen, dass die Leser, denen das erste Werk gefallen hat, eher bereit sind, für das zweite Buch Geld auszugeben. Er glaubt, der Werbeeffekt ist größer als der wirtschaftliche Schaden, besonders bei den Autoren, die nicht in den Bestsellerlisten stehen.
Herr Kaspar hatte aber auch gute Argumente für den Kampf gegen die Internetpiraterie, besonders im E-Book-Bereich. Denn hier gibt es - im Unterschied zur Musikindustrie - oft keinen Unterschied zwischen illegalen und legal heruntergeladenen Büchern. In der Musikbranche gibt es Werbeeinspieler und schlechte Soundqualität und oft wird ein Download zum Reinhören benutzt und die CD dann in guter Qualität doch noch gekauft oder heruntergeladen.
Das waren beides sehr interessante Ansätze. Ich denke, ich werde mir bald mal das E-Book von Herrn Neidhardt downloaden. Bei mir funktioniert das mit Büchern nämlich super: Wenn ich sie lese und sie gefallen mir, dann möchte ich auch ein anfassbares Exemplar davon besitzen ;).

Dann ging es quasi direkt weiter mit der Lektorenrunde. Moderiert wurde diese von einer Mitarbeiterin von Neobooks. Eine Internetplattform, die sich als Vermittler zwischen Autor und Lektor/Leser/Verlag sieht, auf der man eigene Texte veröffentlichen und bewerten lassen kann und mit etwas Glück auch mal von einem Verlag entdeckt wird. Scheint so ähnlich zu sein wie Wattpad, wenn ich das richtig verstehe. Und darüber sind ja auch schon einige Bücher sehr berühmt geworden, wie z.B. die After-Reihe.
Rede und Antwort standen die beiden Lektorinnen Tanja Steinlechner, die in Hildesheim Literarisches Schreiben studiert hat, und Natalja Schmidt, die nach ihrem Studium der Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte mehrere Jahre als freie Autorin gearbeitet, dann eine eigene Agentur gegründet hat und schließlich vom Verlag Droemer Knaur angeworben wurde. Das alles weiß ich übrigens nicht etwa von Google, sondern weil ich mich tatsächlich im Laufe der Fragestunde selbst getraut habe, eine Frage zu stellen. Ihr zuckt jetzt vielleicht mit den Schultern, aber für mich ist das schon was. Immerhin musste ich vor vielen Leuten in ein Mikrofon sprechen!!! Aber da mich der Beruf lange gereizt hat und immer noch fasziniert, wollte ich wissen, wie die beiden Damen dorthin gekommen sind, wo sie heute sind. Beide haben mich darin bestätigt, dass es ein langer Weg ist. Meist geht dem Beruf ein literarisches Studium vorweg, an das sich einige Volontariate anschließen. Und natürlich braucht man auch das Glück, dass eine Stelle frei ist.
Aber es ging auch um andere Fragen. Um typische Anfängerfehler bei Autoren zum Beispiel.
Steinlechner sagte, dass sie unheimlich oft sieht, dass alle Ideen, die der werdende Autor so hat, in ein Buch gepackt werden. Man ist kreativ, man hat viele Geschichten im Kopf und übersieht dabei, dass man daraus eigentlich besser drei unterschiedliche Stories machen sollte.
Schmidt erwähnt dann, dass besonders im Fantasybereich viele Menschen mit dem Schreiben anfangen, weil sie selbst große Fans des Genres sind. Leider würde man das bei den Büchern oft auch merken, weil doch einiges abgekupfert ist. Man soll also unbedingt versuchen, etwas Eigenes zu entwickeln und einen eigenen Stil zu finden. Lustigerweise nennt sie dann eine der Buchreihen, an die ich in diesem Moment auch gedacht habe: Eragon von Christopher Paolini. Den ersten Band hat Paolini mit 15 Jahren geschrieben. Und seine Urgals erinnern doch sehr stark an Orks, so wie seine ganze Fantasywelt viel von Herr der Ringe hat. Aber er hat es geschafft, sich selbst zu finden beim Schreiben.
Und beide Frauen betonen, dass man unbedingt Kririk annehmen sollte und sich die Meinung vielleicht nicht nur von Freunden und Familie anhören sollte, sondern dass es sich wirkloch lohnen würde, auch mal objektive, ausgebildete Profis zu fragen.
Natürlich sei dementsprechend Kritik aber für die Lektoren ein schmaler Grat. Man wolle ja konstruktiv sein und das Gegenüber bzw. die Geschichte verbessern und nicht demotivieren.
Auch beim Thema Hauptfigur waren sich beide einig: Ein guter Protagonist muss dreidimensional sein. Er muss durch ein Dilemma geleitet, für den Leser zu zu verstehen sein und ist weder schwarz noch weiß, hat Ecken und Kanten. Zum Abschluss gab es noch zwei recht witzige Fragen. Zum einen die "Glaubensfrage Schreibblockaden", also ob es diese gibt oder nicht.
Beide haben nur gegrinst und gemeint, dass sie das nicht wirklich beurteilen könnten, aber eine von beiden sagte nur lachend "Es ist besser, über Schreibblockaden zu schreiben, als gar nicht zu Schreiben." ;)
Und eine Zuschauerfrage fand ich auch noch sehr spannend, nämlich die Frage nach absoluten No-Go's für einen Buchanfang, Darauf meinte Frau Schmidt, dass auch "Es war eine dunkle, stürmische Nacht" ein guter Buchanfang sein kann, es müssten aber schon die ersten Sätze sitzen. Denn durch diese wird der Leser schließlich gefangen. Auch hier erwähnte sie dann aber direkt eine Ausnahme dieser Regel, die ich nur bestätigen kann: Stieg Larsson. Was habe ich mich durch den Anfang gequält (und auch nur, weil schon viele vor mir sagten, ich müsse das durchhalten und dann würde das Buch gut werden). Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt und die Bücher wurden feierlich in die Reihe meiner Lieblingsbücher aufgenommen.
Ihr seht also, auch das war eine tolle Veranstaltung, die mich wirklich unterhalten hat.

Nun wollte ich mich aber noch ein bisschen weiter umsehen und bin mal in die anderen Hallen marschiert. Ich war in der Halle für Kunstliteratur und auch dort habe ich jede Menge toller Sachen entdeckt. So müsst ihr euch alle unbedingt mal die Internetseite von Sergey Yakushev ansehen. Er hat so süße Postkarten <3.
Und auch die Buchstützen auf dem Bild rechts fand ich kurios, vor allem die von Albert Einstein. Hihi.
In der Halle für die internationalen Verlage war es übrigens auf einmal wesentlich leerer. Dort konnte man also noch besser und entspannter schauen. Diese wunderhübsche Deko-Idee hier hat mich dann auch völlig in den Bann geschlagen:
Bücher wurden mit dem Buchrücken an die Wand geklebt. Ein echter Hingucker und zum schmökern echt ideal ;) Auch das ist etwas, was ich mir durchaus auch für zuhause vorstellen könnte.

Natürlich kam ich auch an dieser wunderbaren Bildwand passen zur Veröffentlichung des zweiten illstrierten Harry Potter Bandes vorbei. Normalerweise fanden hier auch die Bookstagram-Treffen statt, nur ausgerechnet Freitag gab es gar keins :( Das wäre natürlich das Nonplusultra gewesen, endlich mal die Leute zu treffen, denen ich virtuell schon so lange folge und sich einfach auch mit diesen wunderbaren Leseratten persönlich zu unterhalten. Nächstes Jahr dann vielleicht :).
Bei Bloomsbury traf es mich dann doch sehr hart, dass ich noch keine Bücher kaufen konnte, denn dort lagen all die englischen Bücher ausgestellt, die ich hier sonst einfach nicht sofort bekomme und erst bestellen muss. Aber mein Gott, auch das geht ja schnell :).
Und grundsätzlich war die Atmosphäre in den Internationalen Hallen auch wieder eine ganz andere. Es roch nach Tee, weil an vielen Ständen Tee getrunken und angeboten wurde (natürlich vor allem an denen der orientalischen Länder) und man hat auch sofort gesehen, dass manche Länder eine ganz typische Art haben, ihre Cover zu designen. Es war einfach toll, auch hier das bunte Treiben zu betrachten.
So...und nun war dringend mal frische Luft angesagt. Ich bin also in den Innenhof des Messegeländes gestiefelt und habe mir die Essensstände angesehen. Auf dem Bild oben sieht man übrigens mal die Halle 3. Die beiden grauen Streben, die man links im Bild an der Fassade erkennen kann, sind Außenbalkone, auf denen man herumlaufen kann. Vielleicht werden die Dimensionen so etwas klarer. ;) Insgesamt gab es - glaube ich - 11 Hallen und auch wenn die natürlich nicht alle so groß waren, wie die Haupthalle 3, war es doch gigantisch und ich habe sicherlich nur ein Viertel gesehen.
Nach 10 Minuten bin ich dann am Lesezelt vorbeigelaufen und ein Blick auf das Schild am Eingang verriet mir, dass unter anderem grade Markus Heitz ein Interview gab. Da ich auch von ihm grade das Buch "Blutportale" begonnen habe, hab ich das mal als Zeichen gedeutet und bin hinein.
Drinnen war es urgemütlich und am Eingang stand direkt eine Bar von Yogi Tee, an der man sich kostenlos eine Tasse Tee mitnehmen durfte. Was für eine wunderbare Idee! Tee und Bücher gehören für mich zusammen und diese Promoting-Idee lasse ich mir doch gerne gefallen. Also schnappte ich mir ein Tässchen und setzte mich. Zusammen mit Markus Heitz saßen noch die beiden anderen Fantasy Autoren Ivo Pala und Julia Lange auf der Bühne. Von den beiden kenne ich allerdings nichts.
Hier entwickelte sich auch ein lebhaftes Gespräch über das Schreiben, speziell natürlich auf das Fantasy-Genre bezogen. Julia Lange betonte zu, Beispiel, wie wichtig es ihr sei, innerhalb ihrer erschaffenen Welt möglichst glaubwürdig und realistisch zu bleiben. Man erschafft ja schließlich für diese Welten Gesetze und daran müsse man sich dann auch konsequent halten. Das sehe ich auch so, denn sonst lassen sich die Probleme der jeweiligen Geschichte doch viel zu leicht durch irgendwelche Magie oder ähnliches lösen.
Heitz hat außerdem über seine Inspirationsquellen gesprochen und berichtete, dass er sich ganz viele Anregungen aus der Geschichte holt. Es will, bei all der Fantasy, dass der Leser auch etwas Wissen mitnehmen kann und so recherchiert er immer ganz genau zu den Ursprüngen seiner Ideen. So hat er es bei seinem Buch "Vampira! Vampire!" gemacht und so wird er es bei seinem neuen Buch auch wieder tun. Er hat schon verraten, dass es hierbei um Kartenspiele geht und dass er dafür einiges zum Ursprung der Kartenspiele recherchiert hat.
Von Ivo Pala habe ich gar nicht mehr so viel mitbekommen, aber in Erinnerung geblieben ist mir seine Erzählung, dass er mal zwei Jahre an einem historischen Roman gearbeitet hat und dann, als er fast fertig war, hat er einen Film im Kino gesehen, der fast die selbe Story behandelt hat. Er hat auch erähnt um welchen Film es ging, aber das will mir ums Verrecken grade nicht einfallen. Aber das ist ja auch nebensächlich. Es geht ja mehr um die Arbeit, die in seinen Augen erst mal umsonst war. Aber das kann einem grade bei historischen Bezügen eben leicht passieren und er sagte dann grinsend, er habe heutzutage auch schon eher akzeptiert, dass er das Rad nicht neu erfinden kann und auch nicht muss.
So ihr Lieben. Und ähnlich wie mir auf der Messe schwirrt euch jetzt vermutlich auch der Kopf. Ich habe nach dem Interview im Lesezelt gemerkt, dass es jetzt genug ist. es war 15 Uhr, ich war sechs Stunden nur auf den Beinen und wollte es fürs erste Mal gut sein lassen. Es hätte noch unendlich viel zu entdecken gegeben, aber ich hatte mir fest vorgenommen, nicht auf Biegen und Brechen möglichst viel zu sehen, sondern mich einfach Treiben zu lassen, solange ich Lust hatte. Und so habe ich mich dann ganz langsam Richtung Ausgang begeben. Im Bus habe ich kurz meine Tasche begutachtet und war Stolz auf mich: Endlich hatte ich auch mal nicht 1000 Prospekte von jedem Verlag mitgenommen. Ich habe ein paar süße Buttons ergattert, genau so wie einige Postkarten, die ich einrahmen werde und die dann an dieWand daheim kommen. Ansonsten kamen nur noch einige Leseproben und eine richtig coole Tasche vom Dorling Kindersley Verlag mit der Aufschrift "Vorsicht! Verschlingt Bücher" mit. Sicherlich hätte ich noch mehr Give Aways abstauben können, aber ich mag dieses Betteln nicht und das ist auch einfach nicht der Grund, weshalb ich da war.
Ich nehme super viele, wunderschöne Eindrücke mit nach Hause und bin mir ganz sicher, dass das nicht mein letzter Besuch auf einer Buchmesse war. Und ich hoffe, ich konnte euch ein paar Eindrücke vermitteln :)
An dem Eintrag habe ich jetzt zwei Wochen geschrieben und sicherlich habe ich immer noch Einiges vergessen, aber wenn ich jetzt nicht Urlaub hätte, dann wäre dieser Eintrag sicherlich niemals fertg geworden. So eine Buchrezension schreibt sich schnell mal am Abend, aber so ein Bericht dauert doch etwas länger.
Wie gesagt, ich hoffe, er gefällt und erfüllt vielleicht zumindest in Ansätzen so etwas, wie einen Presseauftrag.
Zum Abschluss lasse ich euch noch dieses Bild da, natürlich auch von der Buchmesse, mit einer wichtigen Botschaft!
Dienstag, 23. August 2016
Lesegewohnheiten
Da Bücher und Lesen auf diesem Blog ja so oder so das vorherrschende Thema sind, dachte ich, ich kann auch mal ein bisschen über Lesegewohnheiten sprechen.
Viele Bücherwürmer sind ja sehr eigen was das angeht.
Zum Beispiel gibt es ja diese ganz pingelige Fraktion. Die Leute, die sagen, dass man Bücher niemals ganz aufklappen darf, weil der Buchrücken sonst Knicke bekommt. Die lesen dann immer mit einem Buch, das maximal im 90 ° Winkel aufgeklappt ist. Und aufgeklappt auf die Seiten legen geht ja schon mal überhaupt gar nicht.
Zu dieser Fraktion gehöre ich nicht. Ich respektiere das natürlich, aber von dieser Fraktion würde ich mir niemals Bücher leihen. Da hätte ich viel zu viel Angst, etwas "kaputt" zu machen. Natürlich behandele ich Bücher von anderen pfleglich und schleppe sie auch nicht überall mit herum, wie ich es bei meinen Büchern tue, aber ich will das Lesen ja ein bisschen genießen können.
Bei meinen eigenen Büchern bin ich relativ entspannt. Natürlich mag ich keine losen Seiten oder Flecken auf den Büchern, aber es sind Gebrauchsgegenstände und so dürfen sie auch aussehen. Knicke im Buchrücken sind also gar kein Problem. Nicht mal mit Eselsohren habe ich große Probleme. Klar sollten sie nicht über das ganze Buch verteilt sein, aber ein paar stören mich in der Regel gar nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich, dass das dem Buch ein bisschen Charme gibt. Hihi. (Auch hier gilt natürlich wieder: Bei geliehenen Büchern würde ich niemals ein Eselsohr reinknicken!). Aber ich mache es sehr selten, da ich in der Regel ein Lesezeichen dabei habe. Wenn überhaupt, dann benutze ich es, um mir eine besonders schöne Stelle im Buch zu markieren, damit ich diese später z.B. bei der Rezension besser wieder finden kann.
Ich schleppe meine Bücher ja wie gesagt auch in der Regel mit mir herum, weswegen sie danach eh selten noch wie neu aussehen.
Damit kommen wir auch schon zu dem nächsten Punkt: Wann und wo lese ich? Früher, als Kind, da war ich abends lange auf und morgens früh wach und habe sehr viel in diesen Abend- und Morgenstunden gelesen. Oft auch vor der Schule oder so.
Heute ist das komplett anders. Ganz selten schaffe ich es, abends mehr als 10 Seiten zu lesen, bevor ich einschlafe und auch vor der Arbeit lese ich eigentlich nie. Tatsächlich verbringe ich recht viel Zeit in Öffentlichen Verkehrsmitteln und lese dort dann sehr viel. Das ist einer der Gründe, weshalb ich gar kein Problem damit habe, meistens Tommy das Auto zu überlassen, es sogar meistens gerne tue ;) Denn im Bus oder in der Bahn kann ich mich meistens ganz aufs Lesen konzentrieren.
Und natürlich lese ich auch am Wochenende und im Urlaub dann sehr viel, am liebsten auf unserer riesigen Couch mit Decke und Tee.
Wie viel lese ich? Als ich Lesen gelernt habe, war meine erste Amtshandlung das Räuber Hotzenplotz Buch mit allen drei Geschichten, das ich in einem weg gelesen habe. Danach kam mein Bibliotheksausweis und ich habe im Monat ungelogen bestimmt 15 Bücher (Jugendbücher) inhaliert. Auch das ist heute natürlich weniger geworden (die Bücher dafür aber oft auch etwas dicker ;)).
Ich bin einfach auch sehr gerne und sehr viel mit Freunden und mit der Familie unterwegs und verbringe nach Feierabend ja auch genau so gerne Zeit mit Tommy, weswegen ich heute bei Weitem nicht mehr so viel lese wie früher. Aber ich würde mal schätzen, dass es im Schnitt so 3 Bücher pro Monat sind.
Tja...und die Spleens, die sich bei mir so angesammelt haben in den letzten Jahren oder in der letzten Zeit werden auch nicht weniger. Ich hasse es unglaublich, wenn ich eine Buchreihe lese und irgendwann der Verlag beim 5. Band der Reihe das Design ändert. Oder die Größe. Da kriege ich das Kotzen!
Genau so schlimm finde ich es, wenn ein Buch einen Hype auslöst und anschließend andere Autoren bei anderen Verlagen Bücher mit seeeehr ähnlichem Cover heraus bringen. Dafür gibt es ja unzählige Beispiele. Ganz grausam uninspiriert finde ich das!
Ganz emotional werde ich dafür bei Buchreihen, die mich besonders lange begleiten. So wie Harry Potter, Eragon oder die Das Lied der Dunkelheit-Reihe von Peter V. Brett. Da wachsen mir die Charaktere dann so ans Herz, dass ich schon mal eine Schwärmerei für einen Charakter entwickle, genau so leide ich dann mit, wenn jemand stirbt. Das verhagelt mir unter Umständen auch mal einen Tag. Ich fühle und leide dann wirklich mit. Aber ich denke, das geht jedem Bücherwurm so.
Empfindlich ist danach dann ja auch immer das Thema Buchverfilmung. Demnächst steht mir das ja dann mit "Die Insel der besonderen Kinder" bevor. Wenn man ein Buch liebt und es eventuell sogar schon öfter gelesen hat, dann freut man sich natürlich wahnsinnig, wenn man die Chance bekommt, es visualisiert zu sehen. Andererseits ist die Gefahr so groß, dass die Verfilmung die Stimmung des Buches nicht einfangen kann und eventuell sogar ganz grundlegende Dinge verändert werden (siehe Eragon. Grandioses Buch, grausamer Film!), dass der Film einfach nur enttäuschend und unbefriedigend ist. Aber gut...das Risiko muss man eben eingehen ;)
Und meine neueste Sammelleidenschaft bei diesem Thema habe ich ja letztens schon erwähnt: Lesezeichen. ;) Mal sehen, was das in Zukunft so für Schätzchen hervorbringt.
Mit Sicherheit fallen mir noch unzählige andere Dinge ein, die kann ich ja bei Gelegenheit das ergänzen.
Wie schaut es bei euch so aus mit besonderen Lesegewohnheiten?
Viele Bücherwürmer sind ja sehr eigen was das angeht.
Zum Beispiel gibt es ja diese ganz pingelige Fraktion. Die Leute, die sagen, dass man Bücher niemals ganz aufklappen darf, weil der Buchrücken sonst Knicke bekommt. Die lesen dann immer mit einem Buch, das maximal im 90 ° Winkel aufgeklappt ist. Und aufgeklappt auf die Seiten legen geht ja schon mal überhaupt gar nicht.
Zu dieser Fraktion gehöre ich nicht. Ich respektiere das natürlich, aber von dieser Fraktion würde ich mir niemals Bücher leihen. Da hätte ich viel zu viel Angst, etwas "kaputt" zu machen. Natürlich behandele ich Bücher von anderen pfleglich und schleppe sie auch nicht überall mit herum, wie ich es bei meinen Büchern tue, aber ich will das Lesen ja ein bisschen genießen können.
Bei meinen eigenen Büchern bin ich relativ entspannt. Natürlich mag ich keine losen Seiten oder Flecken auf den Büchern, aber es sind Gebrauchsgegenstände und so dürfen sie auch aussehen. Knicke im Buchrücken sind also gar kein Problem. Nicht mal mit Eselsohren habe ich große Probleme. Klar sollten sie nicht über das ganze Buch verteilt sein, aber ein paar stören mich in der Regel gar nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich, dass das dem Buch ein bisschen Charme gibt. Hihi. (Auch hier gilt natürlich wieder: Bei geliehenen Büchern würde ich niemals ein Eselsohr reinknicken!). Aber ich mache es sehr selten, da ich in der Regel ein Lesezeichen dabei habe. Wenn überhaupt, dann benutze ich es, um mir eine besonders schöne Stelle im Buch zu markieren, damit ich diese später z.B. bei der Rezension besser wieder finden kann.
Ich schleppe meine Bücher ja wie gesagt auch in der Regel mit mir herum, weswegen sie danach eh selten noch wie neu aussehen.
Damit kommen wir auch schon zu dem nächsten Punkt: Wann und wo lese ich? Früher, als Kind, da war ich abends lange auf und morgens früh wach und habe sehr viel in diesen Abend- und Morgenstunden gelesen. Oft auch vor der Schule oder so.
Heute ist das komplett anders. Ganz selten schaffe ich es, abends mehr als 10 Seiten zu lesen, bevor ich einschlafe und auch vor der Arbeit lese ich eigentlich nie. Tatsächlich verbringe ich recht viel Zeit in Öffentlichen Verkehrsmitteln und lese dort dann sehr viel. Das ist einer der Gründe, weshalb ich gar kein Problem damit habe, meistens Tommy das Auto zu überlassen, es sogar meistens gerne tue ;) Denn im Bus oder in der Bahn kann ich mich meistens ganz aufs Lesen konzentrieren.
Und natürlich lese ich auch am Wochenende und im Urlaub dann sehr viel, am liebsten auf unserer riesigen Couch mit Decke und Tee.
Wie viel lese ich? Als ich Lesen gelernt habe, war meine erste Amtshandlung das Räuber Hotzenplotz Buch mit allen drei Geschichten, das ich in einem weg gelesen habe. Danach kam mein Bibliotheksausweis und ich habe im Monat ungelogen bestimmt 15 Bücher (Jugendbücher) inhaliert. Auch das ist heute natürlich weniger geworden (die Bücher dafür aber oft auch etwas dicker ;)).
Ich bin einfach auch sehr gerne und sehr viel mit Freunden und mit der Familie unterwegs und verbringe nach Feierabend ja auch genau so gerne Zeit mit Tommy, weswegen ich heute bei Weitem nicht mehr so viel lese wie früher. Aber ich würde mal schätzen, dass es im Schnitt so 3 Bücher pro Monat sind.
Tja...und die Spleens, die sich bei mir so angesammelt haben in den letzten Jahren oder in der letzten Zeit werden auch nicht weniger. Ich hasse es unglaublich, wenn ich eine Buchreihe lese und irgendwann der Verlag beim 5. Band der Reihe das Design ändert. Oder die Größe. Da kriege ich das Kotzen!
Genau so schlimm finde ich es, wenn ein Buch einen Hype auslöst und anschließend andere Autoren bei anderen Verlagen Bücher mit seeeehr ähnlichem Cover heraus bringen. Dafür gibt es ja unzählige Beispiele. Ganz grausam uninspiriert finde ich das!
Ganz emotional werde ich dafür bei Buchreihen, die mich besonders lange begleiten. So wie Harry Potter, Eragon oder die Das Lied der Dunkelheit-Reihe von Peter V. Brett. Da wachsen mir die Charaktere dann so ans Herz, dass ich schon mal eine Schwärmerei für einen Charakter entwickle, genau so leide ich dann mit, wenn jemand stirbt. Das verhagelt mir unter Umständen auch mal einen Tag. Ich fühle und leide dann wirklich mit. Aber ich denke, das geht jedem Bücherwurm so.
Empfindlich ist danach dann ja auch immer das Thema Buchverfilmung. Demnächst steht mir das ja dann mit "Die Insel der besonderen Kinder" bevor. Wenn man ein Buch liebt und es eventuell sogar schon öfter gelesen hat, dann freut man sich natürlich wahnsinnig, wenn man die Chance bekommt, es visualisiert zu sehen. Andererseits ist die Gefahr so groß, dass die Verfilmung die Stimmung des Buches nicht einfangen kann und eventuell sogar ganz grundlegende Dinge verändert werden (siehe Eragon. Grandioses Buch, grausamer Film!), dass der Film einfach nur enttäuschend und unbefriedigend ist. Aber gut...das Risiko muss man eben eingehen ;)
Und meine neueste Sammelleidenschaft bei diesem Thema habe ich ja letztens schon erwähnt: Lesezeichen. ;) Mal sehen, was das in Zukunft so für Schätzchen hervorbringt.
Mit Sicherheit fallen mir noch unzählige andere Dinge ein, die kann ich ja bei Gelegenheit das ergänzen.
Wie schaut es bei euch so aus mit besonderen Lesegewohnheiten?
Dienstag, 21. Juni 2016
Ich hab mir da mal was gegönnt
Normalerweise bin ich ja nicht so die große Shopperin und schon gar nicht im Internet. Wenn ich eine Hose brauche, dann gehe ich in maximal 2 Läden und probiere maximal 3 Hosen an und wenn da keine dabei ist, habe ich keinen Bock mehr und probiere es stattdessen ein anderes Mal (in der Regel wird es dann aus Frust eher ein Buch, das mit nach Hause kommt ;)).
Und im Internet kaufe ich - im Gegensatz zu gefühlt allen anderen aus meiner Generation - sowieso nicht gerne ein. Es ist doch viel toller, wenn ich mir das Produkt vor dem Kauf ansehen kann, so bekomme ich den besten Eindruck. Und ich muss auch nichts zurückschicken, weil es mir in der Realität doch nicht gefällt oder nicht passt etc.
Aber das Entscheidendste ist für mich immer, dass ich das, was ich kaufe, ja auch am liebsten sofort in der Hand hätte. Da bin ich ungeduldig.
Tatsächlich habe ich aber letzte Woche gleich zwei Mal geshoppt und zwar gleich zwei Mal im Internet. Zum Einen habe ich mittlerweile so viel über das Theaterstück zur 8. Harry Potter Geschichte gelesen und zum anderen reicht es bei mir ja schlichtweg schon, wenn Harry Potter drauf steht, dass ich mir die englische Ausgabe des Skripts vorbestellt habe. Ich muss es einfach lesen <3
Bin sehr gespannt, denn es wird ja schon sehr viel anders sein um Vergleich zu den 7 "normalen" Harry Potter Bänden. Natürlich werde ich berichten.
Meine zweite Bestellung konnte ich nur über das Internet aufgeben, da es sie zum einen generell nicht in einem Laden zu kaufen gibt und zum anderen, weil sie aus dem Ausland kommt.
Ich habe meine erste Owlcrate bestellt.
In den letzten Wochen habe ich auf Instagram so viele Bücher-Accounts für mich entdeckt, und viele davon bekommen regelmäßig die Owlcrate. Das ist nichts anderes als eine Überraschungsbox für Bücherwürmer. Es ist jeden Monat ein Buch darin und dazu gibt es immer passende Kleinigkeiten, die etwas mit dem Buch oder mit der Liebe zum Lesen an sich zu tun haben.
Das fasziniert mich total und es klingt, als sei es für mich als Bücherfreund total richtig.
Auf der Website kann man sich die vergangenen Boxen ansehen und das Meiste davon gefällt mir wirklich gut. Klar sind auch immer mal Dinge dabei, die ich jetzt nicht bräuchte (wie z.B. Aufkleber für die Nägel) aber das hält sich in den bisherigen Boxen in Grenzen und daher probiere ich das jetzt mal aus.
Ob es sich lohnt ist noch die Frage, weil der Versand aus Amerika natürlich noch dazu kommt und mit happigen 19,99 $ zu Buche schlägt, aber naja....wir schauen mal. Ich konnte jedenfalls einfach nicht widerstehen und wollte mir das einfach mal gönnen.
So oder so wird es meinem Vorhaben zu Gute kommen, wieder mehr auf Englisch zu lesen :) Und ich freue mich riesig auf meine erste Box. Verschickt wurde sie am 17.06. und sicherlich wird es noch etwas dauern, aber so habe ich immerhin Vorfreude.
Die Box hat übrigens jeden Monat ein bestimmtes Thema und für die aktuelle Box ist es "Royality". Klingt ja im wahrsten Sinne des Wortes royal und edel ;).
Das Thema für den Monat Juli steht übrigens auch schon fest: Es lautet "Good vs. Evil". Bei dieser Box wird es die Besonderheit geben, dass die Hälfte der Kunden eine Good-Box erhält, in der die Sachen sich in irgendeiner Form um beliebte Helden drehen, die andere Hälfte bekommt eine Evil-Box, wo sich die Sachen wiederum um die "beliebtesten" Bösewichte drehen.
Mega geile Idee und ich denke, egal wie mir die Juni-Box gefällt, diese Good vs. Evil Geschichte mache ich auf jeden Fall noch mit.
Ich werde auch davon selbstredend einen Blogeintrag posten, sobald die Box angekommen ist, aber erzählen wollte ich davon schon mal. Vielleicht habe ich euer Interesse geweckt und ihr schaut auch mal bei Owlcrate vorbei.
Allein der Gedanke, dass ich bald Eulenpost bekomme, ist schon so großartig :D <3.
Macht es gut und gehabt euch wohl :P
Und im Internet kaufe ich - im Gegensatz zu gefühlt allen anderen aus meiner Generation - sowieso nicht gerne ein. Es ist doch viel toller, wenn ich mir das Produkt vor dem Kauf ansehen kann, so bekomme ich den besten Eindruck. Und ich muss auch nichts zurückschicken, weil es mir in der Realität doch nicht gefällt oder nicht passt etc.
Aber das Entscheidendste ist für mich immer, dass ich das, was ich kaufe, ja auch am liebsten sofort in der Hand hätte. Da bin ich ungeduldig.
Tatsächlich habe ich aber letzte Woche gleich zwei Mal geshoppt und zwar gleich zwei Mal im Internet. Zum Einen habe ich mittlerweile so viel über das Theaterstück zur 8. Harry Potter Geschichte gelesen und zum anderen reicht es bei mir ja schlichtweg schon, wenn Harry Potter drauf steht, dass ich mir die englische Ausgabe des Skripts vorbestellt habe. Ich muss es einfach lesen <3
Bin sehr gespannt, denn es wird ja schon sehr viel anders sein um Vergleich zu den 7 "normalen" Harry Potter Bänden. Natürlich werde ich berichten.
Meine zweite Bestellung konnte ich nur über das Internet aufgeben, da es sie zum einen generell nicht in einem Laden zu kaufen gibt und zum anderen, weil sie aus dem Ausland kommt.
Ich habe meine erste Owlcrate bestellt.
In den letzten Wochen habe ich auf Instagram so viele Bücher-Accounts für mich entdeckt, und viele davon bekommen regelmäßig die Owlcrate. Das ist nichts anderes als eine Überraschungsbox für Bücherwürmer. Es ist jeden Monat ein Buch darin und dazu gibt es immer passende Kleinigkeiten, die etwas mit dem Buch oder mit der Liebe zum Lesen an sich zu tun haben.
Das fasziniert mich total und es klingt, als sei es für mich als Bücherfreund total richtig.
Auf der Website kann man sich die vergangenen Boxen ansehen und das Meiste davon gefällt mir wirklich gut. Klar sind auch immer mal Dinge dabei, die ich jetzt nicht bräuchte (wie z.B. Aufkleber für die Nägel) aber das hält sich in den bisherigen Boxen in Grenzen und daher probiere ich das jetzt mal aus.
Ob es sich lohnt ist noch die Frage, weil der Versand aus Amerika natürlich noch dazu kommt und mit happigen 19,99 $ zu Buche schlägt, aber naja....wir schauen mal. Ich konnte jedenfalls einfach nicht widerstehen und wollte mir das einfach mal gönnen.
So oder so wird es meinem Vorhaben zu Gute kommen, wieder mehr auf Englisch zu lesen :) Und ich freue mich riesig auf meine erste Box. Verschickt wurde sie am 17.06. und sicherlich wird es noch etwas dauern, aber so habe ich immerhin Vorfreude.
Die Box hat übrigens jeden Monat ein bestimmtes Thema und für die aktuelle Box ist es "Royality". Klingt ja im wahrsten Sinne des Wortes royal und edel ;).
Das Thema für den Monat Juli steht übrigens auch schon fest: Es lautet "Good vs. Evil". Bei dieser Box wird es die Besonderheit geben, dass die Hälfte der Kunden eine Good-Box erhält, in der die Sachen sich in irgendeiner Form um beliebte Helden drehen, die andere Hälfte bekommt eine Evil-Box, wo sich die Sachen wiederum um die "beliebtesten" Bösewichte drehen.
Mega geile Idee und ich denke, egal wie mir die Juni-Box gefällt, diese Good vs. Evil Geschichte mache ich auf jeden Fall noch mit.
Ich werde auch davon selbstredend einen Blogeintrag posten, sobald die Box angekommen ist, aber erzählen wollte ich davon schon mal. Vielleicht habe ich euer Interesse geweckt und ihr schaut auch mal bei Owlcrate vorbei.
Allein der Gedanke, dass ich bald Eulenpost bekomme, ist schon so großartig :D <3.
Macht es gut und gehabt euch wohl :P
Mittwoch, 27. April 2016
Erste Urlaubswoche
Huhuuuu,
ich wage mich doch mal wieder an den PC :D.
Wollte einfach mal so einen kleinen Zwischenstand geben. Mein Urlaub ist ja schon fast wieder rum und natürlich ging das wie immer super schnell. Aber so ist das nun mal mit schöner Zeit ;)
Ich hab viel unternommen. Zum Beispiel war ich direkt am ersten Urlaubstag mit Maike shoppen und habe mit ihr außerdem zum ersten Mal OnePot-Pasta gekocht.
Das ging so spielend einfach, dass ich ganz begeistert war. Zwei Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen werden klein gewürfel und in den Topf geschmissen. Dazu kommen 400 g stückige Tomaten, 1 L Gemüsebrühe, 500 g Spaghetti, Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kräuter nach Geschmack (z.B. Oregano und Thymian bei uns). Das lässt man dann so 15-20 Minuten kochen und fertig ist das Essen. Mit Parmesan ein echter Traum!
Am Dienstag war ich früh auf den Beinen und mit Maya nach Essen zu fahren und ihre neue Wohnung zu streichen. Ich hatte sehr viel Spaß, denn wie üblich hat Maya nach zwei Quadratmetern Zweifel bekommen, ob die Farbe wirklich die richtige ist etc. :D Sorry aber das ist sooo typisch. Nachdem wir dann zwei Wände gestrichen haben musste die Farbe erst mal trocknen und wir sind wieder abgedüst. War ein schöner Freundinnennachmittag. Mittwoch waren Tommy und ich dann bei Ikea um ein paar neue Sachen für die Wohnung zu kaufen und außerdem haben wir uns letzte Woche auch um den Balkon gekümmert.
Endlich schaut er frühlingshaft aus :)
Chilis, Tomaten, Paprika, Basilikum und Zierpflänzchen haben wir jetzt :) Hoffentlich wachsen sie schön.
Nachmittags habe ich mich dann aufgerafft und endlich mal wieder ein paar Stunden gelernt. Ende Mai ist schon meine Abschlussprüfung im Fernlehrgang und ich kann euch sagen, dass es wirlich ungewohnt ist, nach drei Jahren "nur" arbeiten auch parallel mal wieder Lernen zu müssen. Aber hey...ich habe es mir selbst ausgesucht. Bis jetzt läuft es ja auch ganz gut. Habe das Skript letzte Woche komplett durchgearbeitet, alle Karteikarten geschrieben und lerne die nun immer wieder zwischendurch. Die Online-Aufgaben habe ich zur Hälfte geschafft und meine Schulung hatte ich mittlerweile auch schon. Aber das erzähle ich mal in einem anderen Beitrag...das sprengt den Rahmen ;).
Abends bin ich dann tatsächlich das zweite Mal mit Julia beim Sport gewesen. Bokempo oder wie das heißt. (Jiu Jitsu stimmte nämlich doch nicht, das ist ein anderer Kurs :D) Es war auf jeden Fall wieder lustig. Mein größtes Problem ist nach wie vor die Faust, die ich offensichtlich 25 Jahre lang falsch gemacht habe (meine Finger umschließen immer den Daumen -.-) Gewöhnt euch mal etwas nach 25 Jahren ab :D.
Donnerstag war dann Kati-Tommy-Tag. Wir haben eine Tour Richtung Dprtmund gemacht und sind erst mal nach Unna gefahren. Dort wollten wir unseren Senf-Vorrat aufstocken und haben uns außerdem auf dem Marktplatz in Unna einen Kaffee gegönnt. Danach hat Tommy mich überrascht und mich zu einem Hofladen gebracht. Ich lieebe Hofläden! Eigene Erzeugnisse bei denen man genau weiß, wo sie herkommen und alles frisch. Toll <3 Wir haben Gemüse und Brot für eine Kartoffelsuppe eingepackt, außerdem Butter aus Heumilch und einen Brotaufstrich aus Bärlauch. Saulecker.
Das Wetter war herrlich. Daher sind wir anschließend auch in den Rombergpark gefahren. Das ist ein botanischer Garten, wunderschön angelegt und ziemlich groß. Haben bestimmt zwei Stunden dort verbracht. Ich kann euch den Park sehr empfehlen. Da wir danach so langsam Hunger bekamen sind wir dann zum Phoenixsee gefahren und haben dort ein kleines Restaurant ausprobiert: Wurst mit Soße
Kinder, das empfehle ich euch auch! Es gibt verschiedene Bratwürstchen zu Auswahl, außerdem selbstgemachte Frikadellen und anscheinen auch immer einen wechselnden Eintopf.
Wir hatten beide eine Curryfrikadelle mit Pommes und Getränk, jeweils für 6 Euro, die Soße war definitiv selbstgekocht und es hat sooo lecker geschmeckt. Habe lange nicht mehr so günstig so lecker gegessen!
Es war ein grandioser Tag. Exklusive Pärchenzeit, tolles Wetter, herrlich <3. Solche Tage kommen im Alltag doch oft viel zu kurz.
Freitag stand dann für mich noch eine kleine Firmenveranstaltung auf dem Plan. Meine Firma wird dieses Jahr nämlich 100 Jahre alt und zu diesem Anlass wurde ein kleiner Film produziert. Und letzte Woche Freitag war die Premierenvorstellung für die Mitarbeiter. Das lasse ich mir natürlich trotz Urlaub nicht entgehen ;). Habe mich vorher mit Daniel getroffen und wir haben uns noch Cocktails to go im Sausalitos geholt.
Die waren natürlich beide für mich, schließlich war Happy Hour. Hihi. Im Kino angekommen wurde von allen Fotos geschossen, es gab Sekt und für jeden auch Popcorn. Unser Oberbürgermeister war dort und nach ein paar Eröffnungsreden wurde der Film gezeigt. Mir hat er sehr gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Firma sich entwickelt hat und außerdem gab es immer wieder Einspielungen mit Kommentaren von langjährigen Mietern. Anschließend hat jeder von uns den Film noch auf DVD bekommen. Das fand ich so super!
Ein voller Erfolg würde ich also sagen.
Samstag stand dann Mayas großer Umzug an. Abgesehen von ein paar kleineren Komplikationen und einem abenteuerlichen Mietwagen lief aber alles ziemlich gut, vor allem, weil Dennis so schön Möbelk ab- und wieder aufgebaut hat. Ich war nach einer halben Stunde Möbel ein- und hinterher wieder ausladen relativ unnütz. Hab nur noch Mayas Kühlschrank abgewaschen :D.
Als ich abends zuhause war, habe ich dann noch ein wenig in der Küche gewerkelt und Partyfrikadellen für meinen anstehenden Geburtstag gemacht.
Und von meinen Geburtstag erzähle ich euch dann ein anderes Mal. Das würde den Post hier sonst sprengen.
Aber ihr seht...ich bin gut beschäftigt gewesen und aus meinem "Tag im Bett" ist schon wieder nicht geworden. Das Leben lockt mich zu sehr raus. Aber irgendwann schaffe ich das auch noch ;)
ich wage mich doch mal wieder an den PC :D.
Wollte einfach mal so einen kleinen Zwischenstand geben. Mein Urlaub ist ja schon fast wieder rum und natürlich ging das wie immer super schnell. Aber so ist das nun mal mit schöner Zeit ;)
Ich hab viel unternommen. Zum Beispiel war ich direkt am ersten Urlaubstag mit Maike shoppen und habe mit ihr außerdem zum ersten Mal OnePot-Pasta gekocht.
Das ging so spielend einfach, dass ich ganz begeistert war. Zwei Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen werden klein gewürfel und in den Topf geschmissen. Dazu kommen 400 g stückige Tomaten, 1 L Gemüsebrühe, 500 g Spaghetti, Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kräuter nach Geschmack (z.B. Oregano und Thymian bei uns). Das lässt man dann so 15-20 Minuten kochen und fertig ist das Essen. Mit Parmesan ein echter Traum!
Am Dienstag war ich früh auf den Beinen und mit Maya nach Essen zu fahren und ihre neue Wohnung zu streichen. Ich hatte sehr viel Spaß, denn wie üblich hat Maya nach zwei Quadratmetern Zweifel bekommen, ob die Farbe wirklich die richtige ist etc. :D Sorry aber das ist sooo typisch. Nachdem wir dann zwei Wände gestrichen haben musste die Farbe erst mal trocknen und wir sind wieder abgedüst. War ein schöner Freundinnennachmittag. Mittwoch waren Tommy und ich dann bei Ikea um ein paar neue Sachen für die Wohnung zu kaufen und außerdem haben wir uns letzte Woche auch um den Balkon gekümmert.
Endlich schaut er frühlingshaft aus :)
Chilis, Tomaten, Paprika, Basilikum und Zierpflänzchen haben wir jetzt :) Hoffentlich wachsen sie schön.
Nachmittags habe ich mich dann aufgerafft und endlich mal wieder ein paar Stunden gelernt. Ende Mai ist schon meine Abschlussprüfung im Fernlehrgang und ich kann euch sagen, dass es wirlich ungewohnt ist, nach drei Jahren "nur" arbeiten auch parallel mal wieder Lernen zu müssen. Aber hey...ich habe es mir selbst ausgesucht. Bis jetzt läuft es ja auch ganz gut. Habe das Skript letzte Woche komplett durchgearbeitet, alle Karteikarten geschrieben und lerne die nun immer wieder zwischendurch. Die Online-Aufgaben habe ich zur Hälfte geschafft und meine Schulung hatte ich mittlerweile auch schon. Aber das erzähle ich mal in einem anderen Beitrag...das sprengt den Rahmen ;).
Abends bin ich dann tatsächlich das zweite Mal mit Julia beim Sport gewesen. Bokempo oder wie das heißt. (Jiu Jitsu stimmte nämlich doch nicht, das ist ein anderer Kurs :D) Es war auf jeden Fall wieder lustig. Mein größtes Problem ist nach wie vor die Faust, die ich offensichtlich 25 Jahre lang falsch gemacht habe (meine Finger umschließen immer den Daumen -.-) Gewöhnt euch mal etwas nach 25 Jahren ab :D.
Donnerstag war dann Kati-Tommy-Tag. Wir haben eine Tour Richtung Dprtmund gemacht und sind erst mal nach Unna gefahren. Dort wollten wir unseren Senf-Vorrat aufstocken und haben uns außerdem auf dem Marktplatz in Unna einen Kaffee gegönnt. Danach hat Tommy mich überrascht und mich zu einem Hofladen gebracht. Ich lieebe Hofläden! Eigene Erzeugnisse bei denen man genau weiß, wo sie herkommen und alles frisch. Toll <3 Wir haben Gemüse und Brot für eine Kartoffelsuppe eingepackt, außerdem Butter aus Heumilch und einen Brotaufstrich aus Bärlauch. Saulecker.
Das Wetter war herrlich. Daher sind wir anschließend auch in den Rombergpark gefahren. Das ist ein botanischer Garten, wunderschön angelegt und ziemlich groß. Haben bestimmt zwei Stunden dort verbracht. Ich kann euch den Park sehr empfehlen. Da wir danach so langsam Hunger bekamen sind wir dann zum Phoenixsee gefahren und haben dort ein kleines Restaurant ausprobiert: Wurst mit Soße
Kinder, das empfehle ich euch auch! Es gibt verschiedene Bratwürstchen zu Auswahl, außerdem selbstgemachte Frikadellen und anscheinen auch immer einen wechselnden Eintopf.
Wir hatten beide eine Curryfrikadelle mit Pommes und Getränk, jeweils für 6 Euro, die Soße war definitiv selbstgekocht und es hat sooo lecker geschmeckt. Habe lange nicht mehr so günstig so lecker gegessen!
Es war ein grandioser Tag. Exklusive Pärchenzeit, tolles Wetter, herrlich <3. Solche Tage kommen im Alltag doch oft viel zu kurz.
Freitag stand dann für mich noch eine kleine Firmenveranstaltung auf dem Plan. Meine Firma wird dieses Jahr nämlich 100 Jahre alt und zu diesem Anlass wurde ein kleiner Film produziert. Und letzte Woche Freitag war die Premierenvorstellung für die Mitarbeiter. Das lasse ich mir natürlich trotz Urlaub nicht entgehen ;). Habe mich vorher mit Daniel getroffen und wir haben uns noch Cocktails to go im Sausalitos geholt.
Die waren natürlich beide für mich, schließlich war Happy Hour. Hihi. Im Kino angekommen wurde von allen Fotos geschossen, es gab Sekt und für jeden auch Popcorn. Unser Oberbürgermeister war dort und nach ein paar Eröffnungsreden wurde der Film gezeigt. Mir hat er sehr gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Firma sich entwickelt hat und außerdem gab es immer wieder Einspielungen mit Kommentaren von langjährigen Mietern. Anschließend hat jeder von uns den Film noch auf DVD bekommen. Das fand ich so super!
Ein voller Erfolg würde ich also sagen.
Samstag stand dann Mayas großer Umzug an. Abgesehen von ein paar kleineren Komplikationen und einem abenteuerlichen Mietwagen lief aber alles ziemlich gut, vor allem, weil Dennis so schön Möbelk ab- und wieder aufgebaut hat. Ich war nach einer halben Stunde Möbel ein- und hinterher wieder ausladen relativ unnütz. Hab nur noch Mayas Kühlschrank abgewaschen :D.
Als ich abends zuhause war, habe ich dann noch ein wenig in der Küche gewerkelt und Partyfrikadellen für meinen anstehenden Geburtstag gemacht.
Und von meinen Geburtstag erzähle ich euch dann ein anderes Mal. Das würde den Post hier sonst sprengen.
Aber ihr seht...ich bin gut beschäftigt gewesen und aus meinem "Tag im Bett" ist schon wieder nicht geworden. Das Leben lockt mich zu sehr raus. Aber irgendwann schaffe ich das auch noch ;)
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