Dienstag, 31. Dezember 2013

Tschüss 2013

Heute ist der 31.12.2014. Zeit für mich, mal zurückzublicken. Wie der Zufall es so will werde ich ja immer um die Jahreszeit etwas sentimental. Ich lasse das Jahr Revue passieren und hoffe jedes Mal, dass mir mehr schöne als schlechte Erinnerungen geblieben sind. Denn ist das nicht der Sinn? Dass wir uns möglichst viele schöne Erinnerungen verschaffen? Ich für meinen Teil kann jedenfalls wieder zufrieden sein! Es sind zwar einige Dinge anders gelaufen, als erhofft, aber insgesamt war es ein tolles Jahr. Das liegt vor allem wieder mal an den wundervollen und großartigen Menschen um mich herum. Grade in den letzten Tagen kamen nochmal ein paar Dinge ins Haus geflattert, die mir das wieder mal überdeutlich bewusst gemacht haben. Michaela hat mir eine superliebe Karte geschrieben und zwei so passende Geschenke dabei gelegt, dass es schon gruselig ist. Julia hat mir zu Weihnachten was soo tolles genäht, aber noch toller war der Brief, den sie dabei gelegt hat. Habe ein kleines bisschen geweint beim Lesen. Viola hat mir auch noch was so Passendes vorbei gebracht....<3. Ich merke, dass sich so viele liebe Menschen Gedanken machen um mich. Ich denke zurück an viele Stunden Gequatsche mit all meinen Mädels. An Backsessions. An zwei tolle Wochenenden in Berlin, an ein tolles Wochenende in Hamburg. An Kellerpartys (an eine leider nur halb ;)). An Stadt- und Weihnachtsmarktbummel. An herrliche Konzerte. An viele Grillabende. An viele Familienfeiern, egal ob es wirklich was zu Feiern gab oder nicht. An viele tolle Pärchentage mit Tommy <3
Ich könnte jetzt noch lange so weiter machen. Aber heute will ja auch noch gefeiert werden ;).
2013 kann ich also beruhigt und mit vielen tollen Erinnerungen gefüllt abschließen und mich auf 2014 freuen. Es kommt die erste eigene Wohnung, es stehen schon wieder jede Menge Konzerte an....ich hoffe, es wird mindestens so gut wie dieses Jahr!
Ich möchte euch allen dafür danken, dass ihr mich begleitet und Stücke meines Lebensweges mit mir zusammen geht. Ich liebe euch von ganzem Herzen und freue mich auf viele tolle Momente in 2014 mit euch!

Und jetzt lasst es krachen, feiert euch und lasst es euch gutgehen!

Sonntag, 29. Dezember 2013

Scroogefestival in Arcen

Weihnachten ist zwar schon vorbei, trotzdem möchte ich euch von dem wohl ungewöhnlichsten Weihnachtsmarkt berichten, auf dem ich dieses Jahr war.
Meine Eltern haben mir an Nikolaus bereits von dem sogenannten Scroogefestival berichtet. Ein kleines Dorf hinter der holländischen Grenze versetzt sich selbst zurück in die Zeit um 1850. Zu dieser Zeit spielt die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Überall stehen alte Marktstände, in der Stadt laufen perfekt verkleidete Menschen rum, deren Kostüme an frühere Zeiten erinnern und es werden sogar Theaterstücke aufgeführt (allen voran natürlich die Weihnachtsgeschichte mit Ebeneezer Scrooge). Es gab unheimlich viel zu sehen. Schon an Eingang stand ein kleiner Zeitungsjunge, der uns eine perfekt gestaltete Tageszeitung in die Hand gedrückt hat, die wirklich aussah, als wäre sie aus dem Jahr 1850. Und er selbst sah natürlich auch so aus. Schornsteinfeger mit langer Leiter, alte Autos, Kutschen, Gänseherden, Schafhirten, Sargträger, Königinnen in Sänften, der Tod! Sogar ein Barbier stand auf einem kleinen Marktplatz, genau wie bei Sweeney Todd ;).
Wie ihr euch vorstellen könnt, war ich im siebten Himmel. Die ganze Stadt war geschmückt und man hat gesehen, dass man sich viel Mühe gemacht hat. Zwischen den Häusern waren Wäscheleinen gespannt, an denen Kleidung hing, in den Straßen haben Frauen Wäsche auf dem Waschbrett gewaschen und in viele Häuser konnte man sogar reinschauen. Dort gab es dann Ausstellungen, Konzerte etc zu bewundern. Und es gab Glühwein, Chocomel und Poffertjes. Die Atmosphäre war großartig. Ich möchte nächstes Mal auf jeden Fall wieder hin!
Der Eintritt hat 5 Euro gekostet und das ist die Sache allemal wert!










Donnerstag, 26. Dezember 2013

Weihnachten 2014

Hallo Welt,

ich melde mich auch mal zwischen dem ganzen "Weihnachtsrummel". Tatsächlich Stress wegen Weihnachten mache ich mir aber selten. Dieses Jahr war es arbeitsmäßig trubelig, aber privat versuche ich, mich nicht stressen zu lassen. Wegen der Geschenke mache ich mir früh Gedanken und besorge dann auch alles recht flott. Und da ich öfter was selbst Gemachtes verschenke und mich beim Häkeln so super entspannen kann, komme ich quasi runter, indem ich Geschenke bastel. Diese drei süßen Eulen sind dieses Jahr auch dabei rumgekommen. Ich sollte wirklich mal 20 Stück machen und sie zusammen fotografieren. Das sähe bestimmt süß aus ;). Wer mich kennt, weiß dass ich mich natürlich auch auf die Feiertage an sich freue. Ich habe frei, habe meine Familie um mich und es gibt tolle Geschenke und geiles Essen. Dienstag Morgen bin ich mit Tommy wieder durch Bochum getuckert und habe ein paar Geschenke verteilt und danach kam die Familie. Bei uns ist es so schön, weil nur die zusammen feiern, die sich auch das Jahr über sehen. Es ist also nichts Gezwungenes, was einmal im Jahr stattfindet weil man denkt dass man es muss. Und solange meine Mutter ihren Apfelstrudel macht, bin ich eh glücklich ;). Und es liefen Weihnachtslieder von Frank Sinatra <3. Es war jedenfalls wieder ganz toll!

Ich habe übrigens direkt neue Wolle zum weiterhäkeln bekommen. Daraus werden aber vermutlich Socken, schätze ich :). Mal schauen.
Ich hoffe, dass sich alle, die mir am Herzen liegen, über die Tage entspannen konnten. Jeder feiert anders, nicht jeder mag Weihnachten, aber als ich gestern Abend nach Hause gelaufen bin, alle Fenster erleuchtet waren und es draußen ganz still war, da war ich einfach glücklich. Es war kalt, der Himmel voller Sterne und die Welt um mich herum war ganz still. Das ist doch toll! Zuhause habe ich mir Tee gemacht, mein Zimmer mal aufgeräumt und mich danach ins Bett gelegt und Lotta geguckt. Kennt ihr? Von Astrid Lindgren? Großartig :)
Vielleicht mag ich Weihnachten auch deshalb, weil ich dann besonders viel mein inneres Kind beschäftigen kann :P

Ich wünsche euch einen entspannten zweiten Weihnachtstag!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Weihnachtstag in Bildern

VBW Weihnachtsfeier :)

Andrea hat mir ihren VBW-Hasen geschenkt, weil ich ihn so süß fand

Basti guckt wie immer ;)

Glüüühwein *mjam*

Fish-Eye-Kati

Fish-Eye-Lisa

Fish-Eye-Kati 2

Svenniiiiii <3

Anschließender Weihnachtsmarktbesuch mit den liebsten Freunden

Pesto-Kartoffeln

"WIR GEHEN!" :D


Obligatorisches Schotty-Bild!

Wir haben irgendwann auch endlich einen Mülleimer gefunden :D

Obligatorisches Kati-Bild

Grinchi!




Noch ein Mülleimer...und was für einer ^^

Monkey-Pulli


Samstag, 14. Dezember 2013

Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes

"Du liebe Güte, was für ein großartiges Buch! Mir fallen gar nicht genug Superlative ein. Mir ist ganz schlecht, so viel habe ich geweint. Es ist unfassbar bewegend und so mutig, über ein solch sensibles Thema zu schreiben. Eine großartige Protagonistin, glaubwürdig, echt, liebenswert, sympathisch. Und was für eine Liebesgeschichte! Mit so viel Wärme erzählt. Mein Buch des Jahres bisher. Unbedingt lesen!" Marian Keyes

"Eine bittersüße Geschichte über Liebe, Lernen und Loslassen." Daily Mail

" Was für ein wundervolles Buch." Sophie Kinsella

"Lou und Will werden die Leser genau so in ihr Herz schließen wie Emma und Dex aus >Zwei an einem Tag<." The Independent

Klappentext: Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird - und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Meine Meinung: Letzte Woche Samstag haben wir über Bücher gequatscht und Babs kam auf dieses hier. Sie war hellauf begeistert und da ich es eh schon lange lesen wollte, hat sie es mir mitgegeben. Ich habe Sonntag Morgen damit angefangen und direkt 150 Seiten gelesen. Nach der Lektüre kann ich mich Babs und den Pressestimmen zu dem Buch nur anschließen! Ich habe schon lange kein Buch mehr in der Hand gehabt, bei dem ich so viel gegrinst, so viel nachdenklich aufgeschaut, so viel geweint habe. Dieses Buch ist absolut ehrlich und unkitschig und so gefühlvoll. Die Charaktere sind absolut authentisch gezeichnet. Man kann sich als Leser in jeden hineinversetzen und leidet und freut sich mit jedem. Die einzelnen Situationen kann man sich wunderbar ausmalen. Man möchte mitlachen vor Freude, Schreien vor Wut und weinen vor lauter Hilflosigkeit. 
Ich persönlich kann mich super mit Lou identifizieren und finde, dass sie eine der sympathischsten Protagonistinnen ist, von der ich je lesen durfte.
Mir gefällt auch der Aufbau der Geschichte. Zuerst lernt man Lou und ihre kleine Welt kennen. Ihre etwas komische, aber liebenswerte Familie, die ununterbrochen um ihre Existenz kämpft. Ihre Mutter, die nie stillhalten kann und immer putzen muss. Ihren Vater, der immer so tut als sei alles okay, aber der ständig Angst um seinen Job hat. Ihre Schwester Treena, die eigentlich so gerne studieren und es zu etwas bringen wollte und dann ungewollt schwanger geworden ist. Treenas Sohn Thomas, um den sich alle in der Familie rührend kümmern. Ihren Großvater, der rund um die Uhr versorgt werden muss. 

Und Louisas Freund Patrick. Der, der früher ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hatte. Der, der früher gerne mit ihr auf der Couch gelegen und TV geschaut hat. Der, der sich jetzt nur noch für Kalorien, Wettkämpfe und gute Trainingszeiten interessiert. 
Schnell bekommt man einen Überblick über Louisas Leben. Es ist langweilig und unaufregend und sie fühlt sich wohl damit. Sie fühlt sich sicher. Als ihr Chef dann das kleine Café schließt, reißt es ihr und ihrer Familie den Boden unter den Füßen weg, denn alle sind auf das Geld angewiesen. Schnell meldet sie sich beim Jobcenter und sucht nach etwas Neuem. Doch schnell merkt sie, dass es gar nicht einfach ist, etwas zu finden. Als Louisa schon resignieren will, schlägt der Beamte ihr einen Job vor. Zwar ist der auf 6 Monate befristet, aber sehr gut bezahlt. Sie soll sich um einen Mann im Rollstuhl kümmern. Zögernd geht sie auf das Angebot ein und macht sich auf den Weg zum Vorstellungsgespräch. Sie macht sich Gedanken. Kann sie sich ohne medizinische Ausbildung um einen alten Mann im Rollstuhl kümmern? Will sie sich überhaupt darum kümmern? Die Körperpflege, das Füttern, die medizinische Versorgung? Doch dann ist alles anders, als erwartet. Sie lernt nicht die Ehefrau ihres Chefs, sondern dessen Mutter kennen. Will ist nicht alt, sondern nur ein paar Jahre älter als sie und nach einem schweren Unfall nahezu bewegungsunfähig. Und sie soll sich auch nicht um die medizinische Versorgung kümmern sondern soll ihm die Zeit vertreiben, ihm Gesellschaft leisten. Einfach da sein.
Louisa nimmt den Job an. Und merkt erst nach und nach, worauf sie sich hier soeben eingelassen hat....

Ich persönlich habe hier auch wieder mal gemerkt, wie treffend Worte sein können. Es gab einzelne Sätze oder Passagen, die mich unheimlich berührt haben. Die mich haben schmunzeln und innehalten lassen oder bei denen mir sofort die Tränen kamen. Menschen mit Worten so zu berühren ist eine wunderbare Kunst!

Dieses Buch ist dazu noch unheimlich lehrreich. Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, wie man selbst mit der Situation umgehen würde, in der Will sich befindet. Oder wie man als Elternteil, Freund oder als fester Partner damit leben würde.

Aber das wichtigste an dem Buch ist die Aussage, die unausgesprochen darüber schwebt. Permanent. Mach etwas aus deinem Leben. Trau dich raus. Schau über den Tellerrand. Genieße es. Nimm alles mit, was du kannst. Du bist dein eigener Herr und selbst für das verantwortlich, was du tust oder was du verpasst. Mach das Beste daraus, denn du weißt nie, wie lange es in deiner Hand liegt! Das hat mir unheimlich gut gefallen.

Also ihr Lieben: Ab auf den Weihnachtswunschzettel damit!