Mittwoch, 18. Oktober 2017

Urlaube, JGAs, Hochzeiten, Babys....2017 eben

2017 ist noch lange nicht vorbei, und dennoch war es definitiv eines der aufregendsten Jahre für mich, weil einfach unglaublich viel passiert ist. Das Meiste zum Glück sehr positiv.
In einigermaßen chronologischer Reihenfolge: Ich war mit Maike in London um endlich mal das Fangirl in mir rauszulassen und die Harry Potter Studio Tour zu besuchen,
Ich beim ersten Schluck Butterbier


wir haben Aylins JGA unter anderem mit einem richtig tollen Fotoshooting gefeiert,
Ist sie nicht ne Süße?!



wir waren bei Bennis Konfirmation,


wir haben einen wundervollen Urlaub in Schottland verbracht (davon hab ich euch ja schon genug mit Bildern zugespamt), Aylin hat geheiratet (was ich leider verpasst habe, da ich in Schottland war),
Wir haben eine Babyparty für Julia ausgerichtet (die echt richtig schön und entspannt war),


Aylin hat eine zweite süße Tochter bekommen,
Sie sehen eines der niedlichsten Bilder 2017!!!


Julia hat einen zweiten süßen Sohn bekommen, Janina hat geheiratet,
Ich und Linda bei Janinas Hochzeitsparty :)
Die Hochzeitstorte sah außerdem soooo super aus!
ich habe mich außerdem zwischendurch noch einer kleinen Fuß-OP unterziehen müssen. Zum Glück nichts Schlimmes und es ist auch super verheilt.
Am schlimmsten war die Betäubungsspritze. Aber die dafür richtig.
Habt ihr schon mal eine Spritze zwischen die Zehen bekommen? Nicht schön!


Dann hat meine Firma zum ersten Mal einen Betriebsausflug mit Übernachtung in Bremerhaven veranstaltet und da war ich natürlich mit von der Partie,





wir haben Babs' JGA gefeiert,



und Babs hat geheiratet.
Es war eine wunderbare Hochzeit und wir haben endlich mal wieder getanzt!

Es folgt noch unsere eigene Hochzeit und übers Jahr verteilt waren wir ja auch sonst noch ein bisschen unterwegs. Wir haben uns auf Bochum Total ein paar Bands angesehen, unter anderem Any Given Day, die echt überzeugt haben!

Mit Thomas und Kathrin waren wir auf dem BYH-Festival und ich muss sagen, dass es großartig war, mal wieder ein paar Tage unter gleichgesinnten Metallern zu verbringen und zu guter Musik zu feiern. (Über Vince Neill reden wir mal besser nicht und loben stattdessen einfach Slaughter!)



;)


Unsere AirBNB Unterkunft war einsame Spitze und Kathrin hat uns dort mit selbst gekochtem Essen verwöhnt!

Oben gab es noch ne schnieke Dachterasse.
Und da eine unserer Lieblingsbeschäftigungen ja das Entdecken von kulinarischen Highlights ist und wir Backwaren lieben, haben wir in Balingen mal geschaut, wo es einen guten Bäcker gibt und ihn in Form vom Backhaus Mahl gefunden. Dort haben wir am letzten Tag gefrühstückt und ich hab mir sogar einen Kaffeebecher gekauft, weil ich den Laden so super fand.
Wir waren auf den ein oder anderen Besuch im Saarland und haben währenddessen auch einen Abstecher nach Frankreich und zu einem kleinen Festival in der Pfalz gemacht um die für mich momentan weltbeste Band The New Roses anzusehen.


Maike hat ihre Ausbildung angefangen (für sie sicherlich aufregender als für mich, aber dennoch fiebert man ja mit!).
Zwischendurch war ich natürlich mit meinen wunderbaren Freunden unterwegs. Vor allem in den 4 Winden.
Außerdem erkunden Tommy und ich ja gerne die Welt, weswegen wir letztens mit Björn und Julia nach Maastricht gefahren sind (Okay und weil Björn seinen coolen Leih-Audi ordentlich ausnutzen wollte) :D. Dort wollte ich schon so lange mal hin um den Boekhandel Dominicanen zu besichtigen, eine Buchhandlung in einer schönen alten Kirche.
Wenn man selbst vor Ort ist ist es noch hundertmal beeindruckender




Und vergangenes Wochenende hatte ich meinen JGA und zum Glück haben Maike und die Mädels es genau so geplant, wie ich es mir gewünscht hatte. Einfach entspannt mit den Mädels zusammen sitzen, lecker essen und was trinken und quatschen.
Julia hat mich im schicksten Chauffeur-Outfit abgeholt und dann ging es überraschenderweise zu meinen Eltern. Ich habe noch gefragt, ob wir Maike abholen, was Julia natürlich sehr amüsant fand :D Irgendwie war ich mir immer sicher, dass wir essen gehen, nur nicht wo. Als ich dann reinkam wurde mir langsam klar, dass es bei meinen Eltern im Keller stattfindet. Hihi. Wie wunderbar. Dort habe ich eh die besten Partys gefeiert.
Und dann kam direkt die nächste Überraschung: Becks hatte zusammen mit ihren Eltern für mich ein indisches Buffet gekocht. Ich LIEBE indisches Essen. Besser hätte es echt nicht sein können.
Es gab Currylinsen, gewürzte Kichererbsen, Koli Kari (Hähnchencurry mit Kartoffeln), Reis und Naan Brot. Gott ich will gar nicht wissen, wie lange ihr dafür gekocht habt. Danke <3 Es war so köstlich. Meine Eltern haben von dem Rest nur ungern noch was an mich abgetreten :D.
Danach gab es noch ein Geschenk für mich. Einmal ein Fotoalbum mit Fotos aus vergangenen Zeiten mit den Mädels. Da waren die Highlights echt die Kinderfotos mit Maike, Viola und mir. <3 Und außerdem habe ich ein wunderschönes kupfernes Lesezeichen bekommen. Wahnsinn. Ich war echt überwältigt.




Und dann haben wir einfach gequatscht. Irgendwann kam der Vorschlag noch ins Bermuda zu gehen, das hatten die Mädels wohl als Option geplant aber ich habe gebeten, dass wir einfach bleiben, wenn es keinem etwas ausmacht.
Und ich glaube irgendwann um ein Uhr nachts sind wir dann alle heim getigert. Caro hat mich gefahren und ich bin dann mit der Chauffeursmütze und zwei Herzchen-Luftballons in unsere Bude gestapft. Es war perfekt für mich. Danke Mädels. :) (Aylin konnte leider krankheitsbedingt nicht kommen und eigentlich hätte ich auch gerne noch Toni und Svenja dabei gehabt, aber die wohnen leider zu weit weg. Mit euch stoße ich dann nächsten Freitag einfach doppelt an!)


Nun kann die Hochzeit ja kommen. Auf meiner Agenda stehen nur noch Kleinigkeiten und bis jetzt bin ich noch relativ entspannt.
Ich hoffe jetzt einfach, dass nicht mehr so viele Leute absagen und alle wirklich kommen können. Die Anmeldefrist ist nämlich rum und der Sitzplan steht. Ich mein man muss zwar immer damit rechnen und es wäre kein Weltuntergang aber schade wär es jetzt dann schon. Schauen wir mal und freuen uns einfach drauf :)


Bis jetzt hatten wir ja planungsmäßig wirklich Glück. Bis auf ein, zwei Leute, die sich nicht wirklich zurück gemeldet haben und unsere abgesprungene Tortenfrau läuft alles ganz gut.
Und man muss ja mal sagen, dass Tommy und ich von Anfang an nicht wirklich eine Torte wollten. Als Oma angeboten hatte, ihre Freundin würde uns eine umsonst machen, haben wir dankend angenommen, weil die auch ohne Buttercreme geile Torten backt. Aber nun hat sie durch einen Krankheitsfall in der Familie verständlicherweise einfach keinen Kopf dafür und auch wenn Oma uns schon drei Mal angeboten hat, zu einem Konditor zu fahren: Wir haben beschlossen, dass wir das nicht wollen. Caro backt meine Lieblingsmuffins für mich und die Schwiegermama in Spe macht uns noch eine Mokka-Torte und dann reicht das Dessert von Stolzenhoff völlig. :)
Mama hat sich langsam damit abgefunden, dass ich in weißen Chucks komme und dass ich mir eine Jeansjacke gekauft habe für den Fall dass es regnet.


Das Blau passt super zu Tommys Outfit und als ich im April im Brautladen einen hässlichen Bolero anhatte der aus nichts als aus einem Stück weißen Stoff ohne irgendwelche Verzierungen bestand und 300 € gekostet hat, habe ich mir geschworen, dass ich garantiert nichts kaufe, was mir nicht gefällt, nur weil man das vielleicht normalerweise so macht.
Joa...und nun schauen wir mal. Einen Eröffnungstanz machen wir ja auch nicht, ich vertraue darauf, dass sich die Tanzfläche so oder so nach und nach füllt und ich schreibe in den letzten Tagen noch an einer kleinen Eröffnungsrede. Das ist das Einzige, wo ich mir selbst sage, dass ich da nicht drum herum komme und ein paar Worte möchte ich halt auch einfach sagen.
Also so ein bisschen aufgeregt bin ich schon, aber ich freue mich auch.


Ansatzweise seht ihr immerhin nun mal, was ich die letzten Wochen und Monate so getrieben und geplant habe. Ich habe noch ungefähr 10 Bücher auf dem Nachttisch liegen, die rezensiert werden wollen und der London-Bericht (aus März!) ist immer noch nicht fertig und und und....aber so ein kleiner Zwischenstand schadet ja nicht, gell? Und wie schaut es so bei euch aus? Alles fit?

Dienstag, 10. Oktober 2017

Owlcrate Box August 2017 - Something wicked this way comes

Puh ich muss dringend mal wieder einen Alltagspost machen. Es passiert so viel dieses Jahr, von dem ich gerne erzählen würde, aber natürlich habe ich durch die ganzen Ereignisse auch noch viel weniger Zeit. Mal gucken, ob ich das nächste Woche mal hinbekomme. Aber diesen Post hier habe ich immerhin schon mal vorbereitet, daher folgt nun erst mal die Vorstellung der August-Box von Owlcrate.
Das Thema klingt toll, oder? Irgendwie wie ein Songtitel.


Oben in der Box lag ein Tütchen "Dark Arts" Kaffee von Happenstance. Sehr coole Idee und die verschiedenen Kaffeesorten mit Bezug auf Serien oder Filme sind echt verdammt cool. Ich denke, davon könnte ich auch gut mal was verschenken. Probieren muss ich den hier noch, ich berichte dann nachträglich.
Daneben seht ihr einen Füller von Ooly. Wie cool ist das denn? Ich hatte ungelogen schon Jahre keinen Füller mehr in der Hand und es macht echt Spaß damit mal wieder zu schreiben. Zumal lila Patronen dabei sind. Bislang hab ich mich also gefreut.


Die Socken mit dem Edgar Allan Poe von Out Of Print finde ich aber noch besser. Socken kann man ja wohl immer gebrauchen und auch wenn ich finde, dass es wirklich hübschere Gesichter als das von Edgar Allan Poe gibt, sind die Socken irgendwie stylisch. Und passend zu Thema. Sehr amüsiert hat mich ja auch der Ausdruck "Poe-Ka Dots" oben auf der "Verpackung" der Socken. Da hat jemand Humor.


Auch in dieser Ausgabe gab es wieder zwei Bücher für uns. Die Ausgabe mit Kurzgeschichten von Washington Irving gibt's bei RockPaperBooks. Ich bin sehr gespannt darauf, denn abgesehen von der berühmten Sleepy Hollow Geschichte (die ich allerdings auch noch nie gelesen habe, nur als Film gesehen), kenn ich nichts von diesem Autor. Gruselig wird es sicher. Und das Cover finde ich genial. Von RockPaperBooks habe ich ja schon die wunderhübsche Ausgabe von Alice in Wonderland durch Owlcrate erhalten.


Oben seht ihr dann die monatliche Karte mit den Erklärungen auf der Rückseite und in dem Mond auf der Karte liegt der Button. Wie immer: Ich bin kein Fan dieser Buttons. Das Lesezeichen daneben gefällt mir schon besser. Es ist von Treehouse of Books und der Spruch ist aus Six of Crows von Leigh Bardugo. Außerdem seht ihr einen Sticker, inspiriert von This Savage Song von V.E.Schwab. Das Buch kenne ich ja auch schon dank Owlcrate und ich finde ihn super. Mal sehen, wo er sich gut machen wird. Kreiert wurde er von der wundervollen Evie Bookish, die ja schon oft mit Owlcrate zusammen gearbeitet hat und die wirklich so hübsche Sachen macht. Ich bin Fan.


Das Buch diesen Monat heißt The Hearts we sold von Emily Lloyd-James. Dazu gab es neben dem obligatorischen Sticker mit Signatur und dem Brief an die Leser einen kleinen Pin (liegt auf dem Brief). Sehr süße Idee. Übrigens habe ich überlegt, ob ich doch wieder dazu über gehe, euch den Brief des Autors abzutippen? Den Klappentext des Buches bekommt ihr ja bei der Rezension?! Ich glaube, ich mache das mal. Die Briefe sind nämlich immer echt grandios und verdoppeln die Lust aufs Lesen nochmal zusätzlich. Was sagt ihr? Ich tippe den die Tage mal noch ab. Oder fotografiere ihn leserlich. :)

Edit: Da isser. :



Sooo ich habe mal wieder ein Gesamtfoto hinbekommen. Sorry dass ich dabei so unregelmäßig bin, aber ich bin nun mal kein Profi-Blogger :D
Die Vorschaukarte für die nächste Box ist wie gehabt auch wieder wunderhübsch. Mythical Creatures ist ein grandioses Thema aus dem man viel rausholen kann und von der SneakPeek bin ich auch schon ganz begeistert gewesen. :) Ich stelle euch die Box dann auch so schnell wie möglich vor.







Dienstag, 26. September 2017

Daughter of the Pirate King - Tricia Levenseller


Summary:
Sent on a mission to retrieve an ancient hidden map--the key to a legendary treasure trove--seventeen-year-old pirate captain Alosa deliberately allows herself to be captured by her enemies, giving her the perfect opportunity to search their ship.
More than a match for the ruthless pirate crew, Alosa has only one thing standing between her and the map: her captor, the unexpectedly clever and unfairly attractive first mate Riden. But not to worry, for Alosa has a few tricks up her sleeve, and no lone pirate can stop the Daughter of the Pirate King.


My opinion: Yeah, my book from the april box. I'm getting it, you see? Actually I'm reading the book from June, so it seems like I am catching up. yeaay.
To be honest, especially this book was very short with a little more than 300 pages, but still.
And it was also a fast read because it was pretty good. It was a very refreshing version of a YA novel. Alosa is a fierce, self confident and very barefaced main character. She knows the pirate life and has no problem with being brutally if it is necessary. But she's also really funny, so Mrs. Levenseller gets the balance just right.
In the story Alosa must fake her own capture and pretend to be a prisoner as she hunts down the map piece on board a ship led by Draxen, a ruthless young captain. His brother Riden keeps an eye on her and I really loved the exchange of blows between those two.
Also a good point were the mythical creatures in the plot. With all the shiny mermaids in the Disney stories one easily forget the sirens, a more dark version of the mermaid.
Beside from Alosa I love characters like Enwen. How brilliant is he? He would definitely my first choice when it comes to arrange a crew.


There was only one thing I found strange while reading this book. Alosa gets scanned many times but still everytime the men overlook something or Alosa succeeds with another trick to break out of her cell. It's ridiculous how often she manages her breakout.


But disregarding this little remark, I really loved the story. It was refreshing and I often bursted out laughing while reading. So I can't wait to read the second book!


The cover is fitting and when I look at Alosa she really reminds me of a female Jack Sparrow. And for obvious reasons the title is a good choice as well.


Would you read this book again? Oh yes :)

Mittwoch, 20. September 2017

Caraval - Stephanie Garber


Summary:  Scarlett Dragna has never left the tiny island where she and her sister, Tella, live with their powerful, and cruel, father. Now Scarlett’s father has arranged a marriage for her, and Scarlett thinks her dreams of seeing Caraval—the faraway, once-a-year performance where the audience participates in the show—are over.

But this year, Scarlett’s long-dreamt-of invitation finally arrives. With the help of a mysterious sailor, Tella whisks Scarlett away to the show. Only, as soon as they arrive, Tella is kidnapped by Caraval’s mastermind organizer, Legend. It turns out that this season’s Caraval revolves around Tella, and whoever finds her first is the winner.

Scarlett has been told that everything that happens during Caraval is only an elaborate performance. Nevertheless she becomes enmeshed in a game of love, heartbreak, and magic. And whether Caraval is real or not, Scarlett must find Tella before the five nights of the game are over or a dangerous domino effect of consequences will be set off, and her beloved sister will disappear forever.

My opinion: Isn't it gorgeous? This cover is soooo beautiful I can't stop staring at it. I don't know if one can see it on this photo but the blue star behind the word Caraval twinkles. So great. I have a thing with beautiful cover designs. Maybe I mentioned this before already. Hihi.
The book was part of my february Owlcrate Box with the theme Run Away With The Circus. And I can say that Caraval isn't really a circus, but still it matches perfect with this theme.
Caraval is a game that takes place on a different location every year. And you never know the target of this years game until you enter it. The winner of this game gains a wish.
Scarlett wanted to see Caraval ever since because she wants herself and her sister to escape from their abusive father at least for a few days. But she never got an answer to all her letters from the Master of Caraval.
Finally, when she nearly accepts that she will never see the game, she gets an invitation.
And when she enters the game she enters a world where a dress costs desires, fears or even days of your life. Where a simple drink can cost you the ability to see colors. It is more magical and more impressive that she could have imagined. But Caraval is also dangerous. Nothing is like it seems and one of the biggest warnings says:


So while we want you to get swept away, be careful of being swept too far away. Dreams that come true can be beautiful, but they can also turn into nightmares when people won’t wake up.


I tell you, I really love the book. I definitely got swept away in this magical world. It was like a mixture of Alice in Wonderland and The Hunger Games. After a few pages I didn't know, who to trust and what to expect from the characters. One minute you think you have the story and the characters all figured out, the next minute the storyline takes you on a completely different direction! There were just so many twists, turns, and puzzles. Maybe even a little bit too much of it in the end. But that is my only complaint. (Despite the fact that it was ridiculous to me, that Scarlett always wears dresses while playing the game, searching for clues and following hints. But well...maybe it was for the kind of glamour atmosphere.)
As a plus the book has also a beautiful design on the inside. Every new chapter starts with ornaments and floral design and for example everytime Scarlett recieves a letter, it is printed like a real letter in the book. Those details often make the difference, don't they?

The greatest part of the story was the constant breeze of danger and behind the words. You never know if this is only a magical game or wether there is more behind it.
So I couldn't stop reading and the end didn't make it any better. Such a huge cliffhanger, oh man....

So I'm looking forward to book number two.

Would you read this book again? Yes.

Dienstag, 19. September 2017

Durch alle Zeiten - Helga Hammer


Klappentext:
Elisabeth ist eine einfache Frau aus den österreichischen Alpen. Mit siebzehn Jahren verliebt das Mädchen mit dem Madonnengesicht sich in einen jungen Mann aus angesehener Familie. Diese Liebe darf nicht sein und lässt doch beide ihr Leben lang nicht mehr los. Klar und tiefbewegend schildert Helga Hammer eine archaische Bergwelt, geprägt von harter Arbeit und gesellschaftlichen Zwängen, von den 50er Jahren bis in die Gegenwart.


Meine Meinung: Nach einigen Wochen habe ich mal wieder ein paar Leseproben bei Vorablesen inhaliert und ich habe mich so sehr gefreut, als die Mail kam, dass ich ausgerechnet dieses Buch gewonnen habe. Die Leseprobe hat mich sehr angesprochen und wie ihr wisst mag ich es ja immer noch viel lieber, wenn die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Das ist hier der Fall.
Gewechselt wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart im Leben von Elisabeth. Man lernt sie als fröhliches, offenes und zuversichtliches junges Mädchen kennen. Im Vergleich zu ihrem älteren Ich, das durch das Leben auf den Boden der Tatsachen geholt wurde. Durch einige impulsive Entscheidungen in Elisabeths Leben ist bei weitem nicht alles so gelaufen, wie sie es sich ausgemalt hat und oft droht sie schier zu verzweifeln von Sorge um das Geld, um die viele Arbeit, um ihre Kinder, um ihren gewalttätigen Mann. Doch eine Konstante gibt es in ihrem Leben. Eigentlich zwei. Ihre Jugendliebe Niklas und ihre Heimat, die Bergwelt. Beide erhalten sie aufrecht.
Ein Roman, der unter die Haut geht.
Der einen mit der Frage konfrontiert, wie viel Zukunft eine Beziehung hat, in der man nicht mit ganzem Herzen liebt. Wie sehr sollte man sich den gesellschaftlichen Konventionen beugen? Man einen Ansehen glücklicher, als die Person, die man eigentlich liebt?


Sehr schön wird hier aber auch gezeigt, dass das Arbeiten früher noch anders war. Zum einen war es viel einfacher, eine Arbeit zu finden, zum anderen wurde aber auch härter gearbeitet. Im wahrsten Sinne des Wortes hat man sich den Buckel krumm geschuftet. Erst gestern habe ich ein sehr interessantes Gespräch mit meiner Oma darüber geführt. Ich habe ihr von dem Buch erzählt und dass es einen nachhaltigen Eindruck auf mich hatte und sie hat mir erzählt, wie sie früher gearbeitet hat. Das war schon sehr interessant und lässt mich stark an mir zweifeln, wenn ich bedenke, wie oft ich schon nach 8 Stunden Schreibtischarbeit stöhne.


Am faszinierendsten für mich war ganz klar, dass Elisabeth niemals ihren Lebensmut verloren hat. Durch alle Zeiten hat sie sich durchgekämpft (daher finde ich den Titel auch unsagbar passend und wunderschön), die Zähne zusammen gebissen und immer irgendwoher Kraft geschöpft, um weiter zu machen. Um so berührender war das Nachwort der Autorin - die offenbar eine Freundin von der im Buch beschriebenen Elisabeth ist - für mich. Eine sehr inspirierende Frau mit einem bewegten Leben.


Das Cover finde ich ebenso wunderbar wie den Titel. Der Ausschnitt eines Schwarz-Weiß Fotos einer tanzenden Frau vor einem farbigen Hintergrund. Zeigt den Wandel der Zeit und zeigt Elisabeth, wie sie ihr Leben gelebt hat. Immer in Bewegung.
Ein tolles Buch!


Würdest du dieses Buch erneut lesen? Jaaaa :)