Am Wochenende hat es Tommy und mich irgendwie gepackt. Samstag sind wir direkt zur Ladenöffnung bei Ikea gewesen und haben zwei Regale eingepackt und daheim ging es dann ans Aufbauen und Umräumen. Für die DVDs gab es ein zusätzliches Regal, das alte DVD Regal wurde zum CD Regal und an dessen Stelle kam ein neues, größeres für Zeitschriften und alles Mögliche. Und wo wir grade dabei waren, haben wir endlich auch das Regal über dem Sofa angebracht, das ich vor Ewigkeiten gekauft habe. Dazu gesellen sich jetzt außerdem die Leinwände, die Tommy mir zu Weihnachten geschenkt hat. Mit Urlaubsbildern aus Tirol. Total super, die Idee. Insgesamt haben wir dann natürlich auch drum herum noch viel rum geräumt. DVDs neu sortiert, die Schubladen unter dem Fernseher umgeräumt. Das hat zwar echt gedauert, hat aber auch wirklich gut getan. Und jetzt sieht es toll aus. Sonntag musste Tommy arbeiten und ich habe dann direkt weiter gerödelt. Ich habe mich endlich mal aufgerafft und die ganzen Gardinen gewaschen. Außerdem habe ich mein ganzes Handarbeitszeug aussortiert. Unglaublich, was sich da alles ansammelt. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Strick- und Häkelnadeln habe. Sogar Stickgarn habe ich in rauen Mengen, dabei sticke ich gar nicht :D
Jetzt ist unglaublich viel rausgeflogen und jetzt sieht es wieder strukturierter aus.
Kennt ihr dieses wunderbare Gefühl, wenn man jede Menge Zeug rausschmeißt? ;) Ich horte manchmal viel zu viel Kram!
Und nun habe ich von Neuem die Motivation, endlich mal richtig stricken zu lernen. Da müssen jetzt wohl mal ein paar YouTube Tutorials her ;)
Montag, 30. Januar 2017
Sonntag, 29. Januar 2017
Der Vogelfreie - Margaret Frazer
Klappentext: Kloster St. Frideswide, England im 15. Jahrhundert: Schwester Frevisse wird von einer Bande Geächteter überfallen, deren Anführer ihr verschollener Cousin Nicholas ist. So muss sie feststellen, dass ihr Blutsverwandter ein Dies ist. Doch klebt Blut an seinen Händen?Meine Meinung: Das Buch ist ein Flohmarktfund.Ich hatte es in die Hand genommen, weil es nach einem sehr alten Buch ausgesehen hat und weil ich gerne Bücher lese, die im Mittelalter spielen. So alt war das Buch dann doch nicht (von 1995), aber mitgenommen habe ich es dennoch, zusammen mit 3 anderen, die ähnlich aussahen. Sie schienen aus einer Reihe zu sein, wenn auch immer von unterschiedlichen Autoren geschrieben.
Im Buch wird Frevisse zusammen mit ihrer Ordensschwester Emma von Geächteten gefangen genommen. In deren Lager angekommen stellt sich heraus, dass der Anführer der Gruppe Nicholas ist, Frevisses Cousin. Er bittet sie (erpresst trifft es besser), bei einem einflussreichen Bekannten um Begnadigung für ihn und seine Männer zu bitten. Widerwillig verspricht Frevisse ihm, es zu versuchen. Vorher will Nicholas sie nicht gehen lassen. Nach einer feuchten Nacht im Freien hat Emma sich eine schlimme Erkältung zugezogen, sodass Nicholas schließlich zustimmt, Frevisse und Emma immerhin zu einem Geschäftspartner zu bringen. Dort sollen sie bleiben bis Nicholas seine Begnadigung erhalten hat.
Doch nach und nach geht alles schief. Schwester Emma erholt sich nur langsam und Frevisse entdeckt, dass ihre neue Bekanntschaft Magdalen (die Schwester von Nicholas' Geschäftspartner) in Evan, einen von Nicholas' Männern, verliebt ist. Diese Verbindung würde nie Bestand haben, da er ebenfalls ein Geächteter ist. Und zu allem Übel wird auch noch ein einflussreicher Geschäftsmann ermordet und Evan wird beschuldigt, der Mörder zu sein.
Frevisse beschließt, den Mörder auf eigene Faust zu suchen, weil sie an Evan Unschuld glaubt.
Irgendwie hat die Geschichte mich nicht richtig packen können. Frevisse ist zwar nett, aber sehr langweilig. Schwester Emma hingegen ist ein richtiges Plappermaul, nervt aber eher, als dass sie unterhält. Insgesamt habe ich fast vier Wochen für die knapp 300 Seiten gebraucht, weil ich nie richtig gepackt war von der Geschichte.
Die Auflösung kommt überraschend, allerdings ist es nicht so, dass plötzlich alle Puzzleteile an ihren Platz fallen und man eine Art Aha-Effekt verspürt, es wirkt eher als hätte man unbedingt noch eine Wendung einbauen wollen.
Ihr seht also, ich bin nicht so begeistert.
Würdest du dieses Buch erneut lesen? Nein.
Samstag, 28. Januar 2017
Sieben Minuten nach Mitternacht - Patrick Ness nach einer Idee vonSiobhan Dowd
Klappentext: Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimen Ängste zu kennen scheint. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?
Meine Meinung: Seit Wochen verfolge ich im Internet den Hype zu diesem Buch. Nach dem Lesen einer Zusammenfassung war ich aber skeptisch. Es klingt eben schon arg traurig. Und dann sah ich auf einmal einen Trailer im Kino, der mich irgendwie wieder neugierig gemacht hat. Als ich das Buch am Mittwoch dann bei Karstadt für drei Euro habe liegen sehen, konnte ich nicht mehr nein sagen. Und eas soll ich sagen? Ich bin sooooo froh, dass ich dieses Buch gekauft habe. Hab es in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert. So einfühlsam, so lebensnah, so schonungslos ehrlich. Conors Vater hat mich sehr genervt, aber ich fürchte, von dieser Sorte Eltern gibt es viel zu viele auf der Welt. Dafür ist Conor mir direkt ins Herz geflogen! Und das Monster <3 Grandios.
Geschichten sind wilde Wesen, sagte das Monster. Wer weiß, was für Unheil sie anrichten können, wenn man sie loslässt?
Natürlich ist es trotzdem weitesgehend traurig, aber auf eine heilende Art und Weise. Klingt komisch, aber ich kann es nicht anders beschreiben. Und am wundervollsten finde ich, dass ganz klar betont wird, wie selten man wirklich zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Es gibt immer verschiedene Versionen einer Geschichte und man darf nie vorschnell urteilen. Ein Rat, den man sich in allen Lebenslagen zu Herzen nehmen kann.
Ich glaube, das letzte Buch, das mich so berührt hat, war "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Ständig habe ich über verschiedene Aspekte der Geschichte nachgedacht. Besonders nachdenklich gestimmt hat mich Conors Sorge, von niemandem mehr wahrgenommen zu werden und bei allem plötzlich außen vor zu sein. Auch die Wut auf seine Mutter hat mich überrascht, erschien mir dann aber einleuchtend. Das ist etwas, unter dem sicher viele Angehörige von Schwerkranken tagtäglich zu leiden haben. Darüber habe ich bislang sehr selten nachgedacht. Und am Ende habe ich richtig richtig weinen müssen.
Der Titel passt, denn das Monster kommt immer genau sieben Minuten nach Mitternacht. Am Ende erfährt man auch, weshalb. Und das Cover gefällt mir ebenfalls seehr gut. Der Baum in der Nacht, zur dunklen Stunde, harmoniert wunderbar mit der Geschichte. Von all den vielen Covern, die ich nun schon von diesem Buch gesehen habe, ist das definitiv vorne mit dabei.
Ach ich bin noch ganz verzückt von diesem kleinen Schätzchen! Ganz große Leseliebe <3
Würdest du dieses Buch erneut lesen? Oh ja!
Dienstag, 24. Januar 2017
Hochzeitspläne
Nachdem ich es am Jahresende schon mal angedeutet hatte, möchte ich jetzt endlich mal ein bisschen von unseren Hochzeitsplänen berichten. Es stehen zwar auch noch jede Menge Rezensionen aus, aber die müssen jetzt mal warten.
Vielleicht sollte ich erst mal ein bisschen ausholen und erzählen, was wir uns so vorstellen. Im Prinzip wünschen wir uns nämlich einfach nur eine schöne und entspannte Feier mit Freunden und Familie. Da ich bis vor ein paar Jahren noch überhaupt nicht heiraten wollte, hatte ich nie so bestimmte Vorstellungen von meiner Hochzeit und Tommy ging es ähnlich. Letztendlich war es bei uns ja auch eher ein Entschluss aus praktischen Gründen, auch wenn wir natürlich beide das Versprechen, das hinter so einer Hochzeit steht, sehr schön finden und auch so meinen.
Ich will halt einfach nicht, dass es so eine Prinzessinnenhochzeit wird, an dem ich den ganzen Tag im Mittelpunkt stehe. (Ich mag ja auch den Satz "Die Hochzeit ist der Tag der Braut" üüüberhaupt nicht. Wenn überhaupt, dann ist es der Tag des Hochzeitspaares!).
Naja, jedenfalls wissen wir genau, was wir beide nicht wollen :D
Es soll nicht zu so einem durchgetakteten Ganztagesevent ausarten, wo man ständig die Uhr im Blick hat und nur den nächsten Punkt auf der Liste abhakt. Wir möchten auch keine Spielchen spielen und vor allem möchten wir nicht den Wert von mindestens 6 Urlauben auf den Kopf haben. (Dafür würden wir eben lieber Urlaub machen ;)). Jeder Gast soll gutes, leckeres Essen bekommen und natürlich ebenso leckere Getränke. Natürlich wäre dafür eine gemütliche, urige Location schon, in der man sich wohlfühlt und in der alle Platz haben. Dafür sind wir auch gerne bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Schick aussehen möchten wir natürlich auch, aber da ich zumindest das Kleid ja vermutlich nur einmal anziehen werde, sollen sich die Kosten dafür doch lieber stark in Grenzen halten. Am Liebsten wäre mir ein kurzes, nicht so weites Kleid, denn die herkömmlichen Brautkleider finde ich zwar meistens wunderschön, aber ich selbst würde mir damit verkleidet vorkommen. Wer mich kennt, weiß, dass ich nur 3 Mal im Jahr überhaupt einen Rock trage, da wäre so ein Reifrock-Kleid einfach nichts für mich. Aber das sind alles Details, die sich später noch ergeben werden. Und ich will auch nochmal betonen, dass ich es überhaupt nicht schlimm finde, wann andere Leute an dem Tag richtig Kohle lassen und Baumstämme zersägen und Kutschen mieten und Brautentführungen machen und Reise nach Jerusalem mit Oma Magda spielen, es ist ja dann deren Hochzeit und jeder macht das so, wie er will. Nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt. Nur für uns ist das eben nichts :) Ich hatte die besten Partys, die ohne viel vorheriges Tamtam daher kamen.
Lange Rede, kurzer Sinn, vermutlich werden wir vormittags im kleinen Kreis standesamtlich heiraten und dann soll es gegen 17 Uhr an der Location losgehen mit einem kleinen Empfang, (hoffentlich) leckerem Essen und Musik und guten Gesprächen. Eine Location haben wir schon gefunden. Wir haben zwei Stück besichtigt und waren uns dann aber schon nach der ersten eigentlich sicher. Beide waren richtig schön und haben sich vom Preis nichts getan, aber die erste bietet die Möglichkeit, alles auf einer Ebene stattfinden zu lassen, während sich bei der zweiten alles auf zwei Ebenen abgespielt hätte. Das war dann ausschlaggebend. Zudem habe ich letzte Woche mit einer Freundin gesprochen, die ihre Hochzeit ebenfalls bei dieser Veranstaltungsfirma gefeiert hat und die war ganz begeistert. Das ist natürlich ein zusätzlicher Pluspunkt, wenn man schon von jemandem, den man kennt, ein gutes Feedback bekommt.
Also haben wir letzte Woche dort fest zugesagt und ich freue mich riesig, weil für mich damit schon mal ein riesiger Batzen der Planung erledigt ist. Wir wissen, wann und wo. Yeah!
Den Termin beim Standesamt kann man eh erst ein halbes Jahr vorher buchen, aber da das nur im kleinen Rahmen stattfinden wird, passt das auch und wird erst mal gar nicht weiter berücksichtigt. Am Wochenende war ich mit meiner Schwester (und Trauzeugin <3) im Ruhrpark und habe mir angesehen, was es so für Bastelutensilien gibt, die ich für die Einladungskarten brauche. Da habe ich nämlich schon genaue Vorstellungen und würde die gerne selbst basteln. Vielleicht kann ich das Basteln am Wochenende schon angehen.
Ein, zwei zusätzliche Ideen schweben uns für den Abend dann noch vor und dann hoffen wir einfach, dass alle Zeit haben und Hunger und gute Laune mitbringen. Ich freue mich jetzt einfach schon so riesig über die Freude, die uns entgegen schägt und merke wieder einmal, dass ich die beste Familie der Welt habe!!!! <3
Ich werde von weiteren Planungsfortschritten berichten ;)
Wie stellt ihr euch denn eure Hochzeit so vor? Ganz klassisch mit allem Pipapo? Oder lieber ein bisschen runtergeschraubt? Alles selbst machen oder machen lassen? Und wie findet ihr Mottopartys? In den Vier Winden gibt es regelmäßig Mittelalter-Hochzeiten, deswegen komme ich drauf :)
Vielleicht sollte ich erst mal ein bisschen ausholen und erzählen, was wir uns so vorstellen. Im Prinzip wünschen wir uns nämlich einfach nur eine schöne und entspannte Feier mit Freunden und Familie. Da ich bis vor ein paar Jahren noch überhaupt nicht heiraten wollte, hatte ich nie so bestimmte Vorstellungen von meiner Hochzeit und Tommy ging es ähnlich. Letztendlich war es bei uns ja auch eher ein Entschluss aus praktischen Gründen, auch wenn wir natürlich beide das Versprechen, das hinter so einer Hochzeit steht, sehr schön finden und auch so meinen.
Ich will halt einfach nicht, dass es so eine Prinzessinnenhochzeit wird, an dem ich den ganzen Tag im Mittelpunkt stehe. (Ich mag ja auch den Satz "Die Hochzeit ist der Tag der Braut" üüüberhaupt nicht. Wenn überhaupt, dann ist es der Tag des Hochzeitspaares!).
Naja, jedenfalls wissen wir genau, was wir beide nicht wollen :D
Es soll nicht zu so einem durchgetakteten Ganztagesevent ausarten, wo man ständig die Uhr im Blick hat und nur den nächsten Punkt auf der Liste abhakt. Wir möchten auch keine Spielchen spielen und vor allem möchten wir nicht den Wert von mindestens 6 Urlauben auf den Kopf haben. (Dafür würden wir eben lieber Urlaub machen ;)). Jeder Gast soll gutes, leckeres Essen bekommen und natürlich ebenso leckere Getränke. Natürlich wäre dafür eine gemütliche, urige Location schon, in der man sich wohlfühlt und in der alle Platz haben. Dafür sind wir auch gerne bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Schick aussehen möchten wir natürlich auch, aber da ich zumindest das Kleid ja vermutlich nur einmal anziehen werde, sollen sich die Kosten dafür doch lieber stark in Grenzen halten. Am Liebsten wäre mir ein kurzes, nicht so weites Kleid, denn die herkömmlichen Brautkleider finde ich zwar meistens wunderschön, aber ich selbst würde mir damit verkleidet vorkommen. Wer mich kennt, weiß, dass ich nur 3 Mal im Jahr überhaupt einen Rock trage, da wäre so ein Reifrock-Kleid einfach nichts für mich. Aber das sind alles Details, die sich später noch ergeben werden. Und ich will auch nochmal betonen, dass ich es überhaupt nicht schlimm finde, wann andere Leute an dem Tag richtig Kohle lassen und Baumstämme zersägen und Kutschen mieten und Brautentführungen machen und Reise nach Jerusalem mit Oma Magda spielen, es ist ja dann deren Hochzeit und jeder macht das so, wie er will. Nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt. Nur für uns ist das eben nichts :) Ich hatte die besten Partys, die ohne viel vorheriges Tamtam daher kamen.
Lange Rede, kurzer Sinn, vermutlich werden wir vormittags im kleinen Kreis standesamtlich heiraten und dann soll es gegen 17 Uhr an der Location losgehen mit einem kleinen Empfang, (hoffentlich) leckerem Essen und Musik und guten Gesprächen. Eine Location haben wir schon gefunden. Wir haben zwei Stück besichtigt und waren uns dann aber schon nach der ersten eigentlich sicher. Beide waren richtig schön und haben sich vom Preis nichts getan, aber die erste bietet die Möglichkeit, alles auf einer Ebene stattfinden zu lassen, während sich bei der zweiten alles auf zwei Ebenen abgespielt hätte. Das war dann ausschlaggebend. Zudem habe ich letzte Woche mit einer Freundin gesprochen, die ihre Hochzeit ebenfalls bei dieser Veranstaltungsfirma gefeiert hat und die war ganz begeistert. Das ist natürlich ein zusätzlicher Pluspunkt, wenn man schon von jemandem, den man kennt, ein gutes Feedback bekommt.
Also haben wir letzte Woche dort fest zugesagt und ich freue mich riesig, weil für mich damit schon mal ein riesiger Batzen der Planung erledigt ist. Wir wissen, wann und wo. Yeah!
Den Termin beim Standesamt kann man eh erst ein halbes Jahr vorher buchen, aber da das nur im kleinen Rahmen stattfinden wird, passt das auch und wird erst mal gar nicht weiter berücksichtigt. Am Wochenende war ich mit meiner Schwester (und Trauzeugin <3) im Ruhrpark und habe mir angesehen, was es so für Bastelutensilien gibt, die ich für die Einladungskarten brauche. Da habe ich nämlich schon genaue Vorstellungen und würde die gerne selbst basteln. Vielleicht kann ich das Basteln am Wochenende schon angehen.
Ein, zwei zusätzliche Ideen schweben uns für den Abend dann noch vor und dann hoffen wir einfach, dass alle Zeit haben und Hunger und gute Laune mitbringen. Ich freue mich jetzt einfach schon so riesig über die Freude, die uns entgegen schägt und merke wieder einmal, dass ich die beste Familie der Welt habe!!!! <3
Ich werde von weiteren Planungsfortschritten berichten ;)
Wie stellt ihr euch denn eure Hochzeit so vor? Ganz klassisch mit allem Pipapo? Oder lieber ein bisschen runtergeschraubt? Alles selbst machen oder machen lassen? Und wie findet ihr Mottopartys? In den Vier Winden gibt es regelmäßig Mittelalter-Hochzeiten, deswegen komme ich drauf :)
Montag, 23. Januar 2017
Nur wer Liebe lebt - Sandra Brown

Klappentext: Ist es Liebe oder Dankbarkeit? Jenny ist sich nicht sicher, weiß aber, dass sie Hal Hendren heiraten will. Bis zu der Liebesnacht, die sie mit Hals Bruder verbringt.
Meine Meinung: Hatte ich schon mal von meiner Neujahrsaktion erzählt? Ich habe mir endlich mal die Zeit genommen und meine Bücher neu sortiert. Allerdings nicht - so wie ich es letztendlich machen will - nach Genre und innerhalb des Genres nach Autoren, sondern ich habe alle meine ungelesenen Bücher in die offenen Regale gestellt und die gelesenen in den großen Bücherschrank mit Türen. So kann ich endlich mal einen meiner lang gehegten Lesevorsätze besser in die Tat umsetzen. Nämlich all die Bücher zu lesen, die seit Jahren ungelesen bei mir rumschlummern (großartiges Wort, oder?). Zum Vorschein kamen dabei viele längst vergessene Exemplare, unter anderem auch ein ganzer Schwung dieser Frauenromane, größtenteils von Sandra Brown. Gekauft hätte ich sie mir wohl nicht, aber das sind noch Hinterlassenschaften meiner verstorbenen Oma und irgendwie kann ich sie nicht weggeben ohne sie vorher zumindest einmal gelesen zu haben. Meistens hat Oma Thriller gelesen, die habe ich aber natürlich schon alle verschlungen. Naja und da ich momentan eh viel im Kopf habe, dachte ich, dass diese leichte Literatur grade gut passen würde und so habe ich mir das erste Buch aus dem Regal gezogen.
Hauptfigur des Buches ist Jenny. Sie ist mit Hal verlobt und lebt zusammen mit ihm und seinen beiden strenggläubigen Eltern in einem Haus. Der ältere Sohn, Bruce, ist in der ganzen Stadt als Schürzenjäger und Frauenheld bekannt. Tough ist er aber nur nach außen hin, er leidet vor allem unter der mangelnden Anerkennung seiner Eltern. Für sie ist er das schwarze Schaf, derjenige, der nie etwas richtig machen kann. Dennoch sucht Bruce immer wieder das Haus seiner Eltern auf, denn er liebt Jenny. Schon lange. Die ganzen Frauen, die er kennen lernt, bedeuten ihm nichts. Doch Jenny ist nun mal mit seinem Bruder zusammen und nimmt Bruce gar nicht richtig wahr.
Als Hal zu einer Missionsreise aufbricht, will Jenny ihn aufhalten, und es kommt zu einer folgenschweren Nacht, gefolgt von noch schlimmeren Wochen, die Jennys Leben auf den Kopf stellen.
In dieser schweren Zeit ist Bruce für Jenny da und ist immer mehr davon überzeugt, dass Jenny nocj nie so gelebt hat, wie sie gerne würde, da sie sich ständig allen gesellschaftlichen Zwängen unterordnet. Und so lernt Jenny Stück für Stück, dass sie für ihr Leben selbs verantwortlich ist und dass vor allem sie die Richtung bestimmen muss, in die ihr Leben verläuft.
Dieser Geschichte Vorhersehbarkeit vorzuwerfen, wäre leider noch untertrieben. Ich hätte euch die Handlung vermutlich auch schon genau so nach dem Lesen des Klappentextes erzählt. Das macht einer Geschichte nicht grundsätzlich schlecht, schließlich gibt es viele Bücher, die man kauft und bei denen man schon weiß, wie sie enden. Dennoch blirren auch die Figuren sehr oberflächlich und klischeehaft (die prüden Pfarrerseltern, die verschüchterte weibliche Hauptfigur, der rebellische Typ - ihr versteht schon ;)), sodass ich leider kein positives Fazit ziehen kann.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt einfach zum Handlungsort. Dafür finde ich den Titel einfach furchtbar. So beliebig wie nur irgendwas.
Würdest du dieses Buch erneut lesen? Nein.
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