Samstag, 12. September 2015

Schicksalsgöttin (Entscheidungsroman) - Simone Walleck



Klappentext: Drei Frauen - Drei Schicksale - Du hast die Wahl! Sei Schicksalsgöttin im interaktiven Entscheidungsroman von Simone Walleck! Hast du dich schon einmal gefragt, warum es Frauen gibt, die ihrem Glück einfach keine Chance geben? Oder jemandem hinterher trauern, der nicht der Richtige für sie ist? In dem neuen Roman von Simone Walleck liegt es an dir, das Leben dreier Frauen maßgeblich zu beeinflussen!
Ob Barbara am Ende noch mit ihrem Mann zusammen ist, Mira sich mit Mr. Charmant trifft, oder Emma ihren Freund heiratet, liegt an Dir.

Dieser Roman überlässt Dir die Entscheidung. Egal, mit welcher der drei Frauen Du Deine Lesereise beginnst: gehe den Weg, der Dich interessiert und erlebe die verschiedenen Facetten unterschiedlicher Leben. Familie, Liebe, Leidenschaft, Sex, Freundschaft, Abenteuer …


Meine Meinung: Das Buch habe ich als E-Book gewonnen und war sehr gespannt. Wie ihr auf dem Cover lesen könnt, handelt es sich um einen Entscheidungsroman. Das heißt, dass ihr am Ende des jeweiligen Kapitels selbst entscheiden könnt, wie die Protagonistin vorgehen soll und dann mit dem entsprechend angegebenen Kapitel weiter macht. Ich kannte das bislang nur von Kinderbüchern. Ich selbst hatte eins als Kind, darin ging es um einen Igel. Irgendwie fand ich das einerseits spannend, selbst miteintscheiden zu können, andererseits hat es mich auch immer nervös gemacht, weil ich wissen wollte, wie es bei der anderen Variante weitergegangen wäre. Ich habe mich damals dumm und dämlich geblättert, um alles Möglichkeiten lesen zu können.
Ich war also sehr gespannt, wie ich so einen Roman nun für Erwachsene finden würde.
Die Leseprobe war ganz gut, einziger Kritikpunkt: Es ging ausschließlich um Liebesprobleme. Aber gut...Frauenroman halt. In der Leseprobe konnte man zudem immer nur das erste Kapitel zu jeder Frau lesen, kam also immer nur bis zur ersten Entscheidungsfrage.
Nachdem ich dann das ganze E-Book per Mail zugeschickt bekam, musste ich erst mal den Adobe-Reader installieren. Das ging aber nicht ohne IPad Update, was wiederum nicht ohne ITunes Update funktionierte. Und das klappte natürlich nicht. Da war ich schon genervt! Irgendwann habe ich es aber hinbekommen und dann natürlich mal reingelesen.
Los ging es mit Barbara. Die hat das Gefühl, dass ihre Ehe nicht mehr funktioniert und dass ihr etwas fehlt im Leben. Da nimmt auf einmal ihre große Liebe Kontakt zu ihr auf, sie schreiben hin und her und flirten ordentlich und sie fragt sich, ob sie sich mit ihm treffen soll. Da gibt es die erste Entscheidung. Da ich eh beide Varianten lesen wollte, habe ich mich erst mal für die entschieden, in der sie ihrem früheren Schwarm absagt. Leider kommt diese Entscheidung im folgenden Text gar nicht deutlich genug heraus und letztendlich trifft sie ihn doch. Es war also schon mal enttäuschend. Hinzu kam, dass man zwar sehr bequem bei jeder Entscheidung zum entsprechenden Kapitel springen konnte (für genau sowas sind E-Books ja dann schon praktisch), man allerdings nicht bei der nächsten Entscheidung wieder zurückspringen konnte. Und so musste man doch wieder suchen oder nochmal von vorne anfangen.
Ich habe also erst mal ein, zwei weitere Entscheidungen abgewartet und war schließlich beim ersten Ende von Barbaras Geschichte. Die Suche nach den vorherigen Entscheidungsseiten hat mich zu sehr genervt, sodass ich erst mal Miras Geschichte weitergelesen habe. Hier wurden also die technischen Möglichkeiten definitiv nicht gut genutzt.
Doch auch das hat mich nicht mehr begeistern können. Genau wie Barbaras Geschichte war mir das alles ein bisschen zu oberflächlich und die Charaktere nicht sonderlich sympathisch. Das einzige, was mir gut gefallen hat, war die Tatsache, dass die drei Frauen sich kennen und somit immer alle drei Frauen in der jeweiligen Story auftauchen, nur eben mit unterschiedlichem Schwerpunkt.

Ich habe dann aber irgendwann abgebrochen und bin somit schon gar nicht mehr zu Emma gekommen.

Ich bleibe doch lieber bei meinen ganz normalen Büchern, in Papierform und ohne Entscheidungsmöglichkeit ;) Aber das ist sicherlich eine Typsache. Kann mir gut vorstellen, dass diejenigen, die gerne Liebesromane lesen, Spaß daran haben werden. Und fürs Reisen sind E-Books natürlich weiterhin praktisch.

Naja und der ganze technische Kram mit Updates und so...da bin ich eh etwas empfindlich. Dazu gibts eventuell demnächst eh nochmal einen extra Eintrag hier ;)

Für mich als Fazit leider ein Reinfall! :(

Freitag, 11. September 2015

Projekt [.txt] - 12 - Rausch

[.txt] ist ein Projekt von Dominik. Er nennt alle 3 Wochen auf seinem Blog ein zufällig ausgewähltes Wort und alle Mitschreiberlinge haben dann wiederum 3 Wochen Zeit, zu diesem Wort einen Text, ein Gedicht, einen Songtext oder ähnliches auf ihrem eigenen Blog zu veröffentlichen. Die gesammelten Werke findet ihr dann auch auf Dominiks Blog.
Das zwölfte Wort lautet "Rausch" und zu dem Thema kann ich euch mal ein kleines Geheimnis von mir erzählen. Eigentlich ist kein wirkliches Geheimnis, aber naja...man will ja wirkungsvoll anfangen :D
Jetzt erst mal die Definition:

1. durch Genuss von zu viel Alkohol, von Drogen o. A. hervorgerufener Zustand, in dem eine mehr oder weniger starke Verwirrung der Gedanken und Gefühle eintritt
2. übersteigerter ekstatischer Zustand; Glücksgefühl, das jemanden über seine normale Gefühlslage hinaushebt
3. (gehoben) betäubende Vielfalt

Ich kann euch mal etwas über meinen ersten und bislang einzigen durch Drogen hervorgerufenen Rausch erzählen: Ich habe, wie so oft früher, eine Kellerparty ausgerichtet und auch eigentlich gar nicht so viel getrunken gehabt. Zumindest habe ich sonst immer mehr vertragen. Aber an diesem Abend offenbar nicht. Ich wurde irgendwann schrecklich müde und ab da sind meine Erinnerungen schon nur noch sehr bruchstückhaft.
Ich weiß nur noch, dass ich irgendwann in meinem Bett lag, dass Svenja und Stefan und Stephan (xD) bei mir im Zimmer waren und dass ich aber sofort wieder eingeschlafen bin.
Danach erinnere ich mich nochmal an eine Situation, wo ich ins Bad gelaufen bin um was weiß ich was zu tun und Stefan hoch kam und mich gefragt hat, ob es mir gut geht. Ich habe nur "Ich bin soooo müde" geantwortet und bin wieder ins Bett gegangen.
Als ich das nächste Mal wach geworden bin, war es vier Uhr nachts und alles war still.
Ich hab den Schreck meines Lebens bekommen. Dachte, dass ich die ganze Party verpennt habe und mich gar nicht um die Gäste gekümmert habe und dass entweder im Keller weitere Alkoholleichen liegen oder aber dass ein heilloses Chaos herrscht. Ich bin dann in den Keller gegangen und was sahen meine müden Augen: Alles aufgeräumt! Tisch abgewischt, Spülmaschine eingeräumt.
Selten war ich meinen großartigen Freunden so dankbar!

Am nächsten Morgen konnte ich mich immer noch an nichts erinnern und musste Stefan erst mal fragen, ob ich was sehr peinliches getan habe. Er meinte nö, ich hätte nur gebrochen und dann eben geschlafen. Mir was die Kotzerei ehrlich gesagt schon peinlich genug und ich war noch dankbarer, dass meine Freunde sich so lieb gekümmert haben!

Ich hab den Reiz, sich besinnungslos zu trinken noch nie verstanden und hätte nie geglaubt, dass ich mal annährend in so eine Situation komme, aber spätestens seitdem weiß ich erst recht, dass ich das megamäßig bescheuert finde. Ich finde es auch überhaupt nicht lustig, anderen davon zu erzählen, sondern immer noch nur peinlich!

Ich lasse das also auch in Zukunft lieber andere machen :D

Montag, 7. September 2015

Manchmal läuft es einfach nicht

Letzten Freitag war ich grade auf dem Weg in die Vier Winde um einen netten Abend mit Freunden zu verbringen, da rief Tommy mich an.
Man muss dazu sagen, dass Tommy und ich nicht so die großen Telefonierer sind und wir uns eigentlich nur schreiben. Es musste also was Wichtiges sein, daher hab ich sofort zurückgerufen.
Und was war? Bei uns wurde eingebrochen. Glück im Unglück: die Diebe waren nur im Keller und haben es offensichtlich gezielt auf Fahrräder abgesehen. Unsere Räder und eines von der Nachbarin fehlte, alles andere war noch da.
Ärgerlich, aber verschmerzbar. Hauptsache, sie haben nicht ein heilloses Chaos hinterlassen und waren vor allem nicht in der Wohnung.

Weiter ging es dann in den Vier Winden selbst, wo fast jeder eine andere ätzende oder nervenaufreibende Story zu erzählen hatte. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass momentan irgendwie der Wurm drin ist.

Tommy kränkelte rum und die ganze Woche hatte er auf der Arbeit nur Stress und haarstäubende Aktionen ehemaliger Mitarbeiter. Habe die halbe Woche mit Kopfschütteln verbracht.

Heute ging es übrigens weiter, nicht nur auf der Arbeit, wo an Daniels erstem Urlaubstag wie immer lauter unerwartete, dringende Aufgaben auftauchen -.-

Also drückt mal die Daumen, dass es bald wieder etwas ruhiger wird hier bei uns privat.

Sonntag, 6. September 2015

Trauerfeier

Wundert euch nicht, dass es hier momentan etwas ruhiger ist. Hier läuft es grade nicht rund. Donnerstag hatte ich an der Beerdigung von Andi zu knabbern.
Die Trauerfeier war (für eine Trauerfeier) sehr schön, aber auch einfach unglaublich traurig. Ich schrieb ja schon mal, dass mich Musik bei solchen Anlässen total umhaut und am Donnerstag lief "Niemals geht man so ganz" und da war es bei mir ja vorbei. Außerdem wurde eine sehr passende Rede gehalten, die Andi als Mensch und seine Eigenschaften sehr gut zusammengefasst hat. 
Es war an sich schon berührend, das wirklich fast die ganze Firma bei der Trauerfeier war. Inklusive vieler Kollegen, die schon in Rente sind oder mittlerweile woanders arbeiten. Das hat mich sehr bewegt und ich finde es schön zu sehen, dass in solchen Situationen zusammengestanden wird.
Nichtdestotrotz war das vorherrschende Gefühl einfach Trauer am Donnerstag. Ich werde Andi immer in guter Erinnerung behalten als den lebensfrohen und hilfsbereiten Menschen, der er war!
Ich wünsche seiner Lebensgefährtin und seiner Familie alle Kraft der Welt!

Dienstag, 1. September 2015

Immer die Falschen

Letzte Woche Freitag ist ein Kollege von mir gestorben. Wir wussten alle, dass er schwer krank war und doch war es ein Schock, als ich Sonntag abend von seinem Tod erfahren habe.
Andi war so ein netter, hilfsbereiter und lustiger Kollege....es ist einfach nicht fair, dass er so früh gestorben ist!

Übermorgen ist Beerdigung und so wie es aussieht, geht die ganze Firma hin...
Das wird ein sehr trauriger Arbeitstag!