Mittwoch, 26. November 2014

Narbenkind von Erik Axl Sund

Klappentext: Ein Geschäftsmann wird brutal ermordet. Jeanette Kihlberg ermittelt mithilfe der Psychologin Sofia. Doch wer ist Sofia wirklich?

Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Und diese scheinen in Verbindung mit Victoria Bergman zu stehen. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen ...
Meine Meinung: Nachdem Tommy mir den ersten Band dieser Trilogie in Italien quasi ausgesucht hat und ich restlos begeistert war, hat er mir letztens - einfach mal so - den zweiten Band mitgebracht. Was hab ich mich darüber gefreut. So kleine, unerwartete Aufmerksamkeiten sind doch das Schönste <3 Danke nochmal!
Ich hab dann natürlich auch relativ schnell angefangen, weiterzulesen, denn nach Band eins hatte ich das Gefühl, dass man nicht allzu viel Zeit zwischen den Bänden verstreichen lassen sollte. Es fehlen einem sonst zu viele Details.

Jeanette kann die getöteten Jungen nicht vergessen und ermittelt mit ihrem Kollegen Jens Hurtig heimlich weiter. Als jedoch ein angesehener Geschäftsmann auf brutalste Weise ermordet wird, muss sie ihre Ermittlungen unterbrechen. Doch nach und nach werden die Fakten immer seltsamer und immer wieder stößt Jeanette auf den Namen Victoria Bergmann. Sie muss die Frau unbedingt finden. Währenddessen hat sie auch privat einige Sorgen und dann benimmt sich auch noch Sofia mitunter ziemlich seltsam.

Wie schon der erste Band sehr packend, allerdings gibt es hier mehr mitunter verwirrende Textpassagen. Zwischendurch weiß man nicht, an wessen Gedanken und Erinnerungen man grade Teil hat und findet es erst am Ende der Kapitel heraus (die sind aber nach wie vor schön kurz gehalten). Das ist aber mit Sicherheit beabsichtigt, denn grade die Gedanken von Victoria sind nun mal stellenweise verwirrend. Genau so werden zwischendurch immer mal wieder sehr vage Hinweise gegeben, die einen entweder nur Bruchstücke der weiteren Geschichte ahnen lassen oder die mehrere Möglichkeiten bieten, sodass man letztendlich doch wieder im Ungewissen bleibt.
Ich vertrete ja sowieso den Standpunkt, dass man bei einem richtig guten Buch als Leser eben nicht immer alles sofort versteht. Entscheidend ist, dass das Ende logisch ist.

Hier ist die Mischung definitiv gut gelungen. Man kann rätseln, das Ende bleibt im Dunkeln und trotzdem entwickelt sich die Geschichte immer weiter und es kommen stetig neue Puzzleteile dazu.
Und nach wie vor gefällt mir der psychologische Aspekt, der immer noch eine sehr große Rolle spielt.

Also Leute...ich werde mir so bald es geht den dritten Band besorgen!

(Und Leben jenseits der Buchstabenwelt geht's gleich zu Kevin und wir gucken zusammen mit ihm und Becks das Dortmundspiel :))

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