Dienstag, 6. Juni 2017

First Taste (Eine Nacht ist nicht genug) - Jessica Hawkins


Klappentext: Andrew Beckwith hat sein Herz bereits an ein Mädchen verschenkt – und zwar für immer. Als vor sechs Jahren seine Tochter Bell geboren wurde, hat er sein Bad Boy-Leben aufgegeben. Seitdem ist er überzeugter Single. Denn als Bells Mutter die beiden verließ, schwor Andrew nie wieder eine Frau so nah an sich heran zu lassen, dass er oder Bell verletzt werden könnten.
Amelia Van Ecken ist unabhängig, clever und tough; und Inhaberin eines hippen Hochglanzmagazins für Frauen. Außerdem steckt sie gerade mitten in einem schmutzigen Scheidungskrieg. Da bleibt keine Zeit für Sex geschweige denn Liebe. Eher vergräbt sie sich in Arbeit. Aber als Amelia und Andrew sich zufällig über den Weg laufen, springt der Funke sofort über. Sie sind aus verschiedenen Welten, aber die Anziehung zwischen den beiden ist unüberwindbar. Perfekte Voraussetzung also für einen One-Night-Stand. Es ist ja nicht so, dass Gegensätze sich anziehen würden…


Meine Meinung: Das Buch hab ich als EBook gewonnen und immer mal abends im Bett, wenn Tommy schon geschlafen hat, gelesen. Dafür ist so ein EBook ja echt praktisch, weil man dafür kein helles Licht braucht und der Partner kann schlafen ;).
Vorweg: Gekauft hätte ich es nicht. Ich finde den Titel sehr platt und das Cover ebenso. Es ist nicht so, dass ich das Bild nicht ästhetisch finde, aber es reduziert die Geschichte schon wieder auf Sex, bevor man überhaupt anfängt zu lesen. Und da hab ich dann nicht so Lust.
Überraschenderweise hat mir die Leseprobe aber ganz gut gefallen. Man erfährt erst mal ausgiebig etwas über den Hintergrund der beiden Hauptcharaktere und weshalb sie eigentlich keine Lust mehr auf eine Beziehung haben.
Zudem gibt es viele Szenen zum Schmunzeln, sowohl zwischen Andrew und seiner Schwester Sadie als auch zwischen Andrew und Amelia. Besonders Amelia verhält sich zu Beginn wirklich sehr arrogant und haut einige fiese Sprüche raus.
Und dann ist da noch Bell, Andrews wirklich herzallerliebste Tochter, die ihn ordentlich auf Trab hält.


Kitschig ist die Geschichte trotzdem manchmal, keine Frage. Aber hier steckt definitiv auch ein bisschen Tiefgang drin und man hat nicht das Gefühl, dass nur ein paar Fakten um die Sexszenen herumgeschrieben wurden. Sexszenen gibt es sowieso nicht viele.
Es geht tatsächlich eher um die Entwicklung, die die beiden durchmachen und um die Angst, sich einer neuen Liebe zu stellen, wenn man einmal so bitter enttäuscht wurde.


Das Buch ist also nicht so schlecht, wie sein Cover ;).


Würdest du dieses Buch erneut lesen? Hmm nein, das nicht.


Und bevor ihr fragt: Der letzte Teil vom Schottlandurlaub kommt noch. Der dauert nur etwas länger als diese Rezension hier und die war schon überfällig für Vorablesen. Morgen muss das Auto zum TÜV, der Alltag hat mich also schon wieder in seinen Klauen :D aber ich hoffe, ich schaffe es noch diese Woche.

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