Sonntag, 29. Januar 2017

Der Vogelfreie - Margaret Frazer


Klappentext: Kloster St. Frideswide, England im 15. Jahrhundert: Schwester Frevisse wird von einer Bande Geächteter überfallen, deren Anführer ihr verschollener Cousin Nicholas ist. So muss sie feststellen, dass ihr Blutsverwandter ein Dies ist. Doch klebt Blut an seinen Händen?

Meine Meinung: Das Buch ist ein Flohmarktfund.Ich hatte es in die Hand genommen, weil es nach einem sehr alten Buch ausgesehen hat und weil ich gerne Bücher lese, die im Mittelalter spielen. So alt war das Buch dann doch nicht (von 1995), aber mitgenommen habe ich es dennoch, zusammen mit 3 anderen, die ähnlich aussahen. Sie schienen aus einer Reihe zu sein, wenn auch immer von unterschiedlichen Autoren geschrieben.
Im Buch wird Frevisse zusammen mit ihrer Ordensschwester Emma von Geächteten gefangen genommen. In deren Lager angekommen stellt sich heraus, dass der Anführer der Gruppe Nicholas ist, Frevisses Cousin. Er bittet sie (erpresst trifft es besser), bei einem einflussreichen Bekannten um Begnadigung für ihn und seine Männer zu bitten. Widerwillig verspricht Frevisse ihm, es zu versuchen. Vorher will Nicholas sie nicht gehen lassen. Nach einer feuchten Nacht im Freien hat Emma sich eine schlimme Erkältung zugezogen, sodass Nicholas schließlich zustimmt, Frevisse und Emma immerhin zu einem Geschäftspartner zu bringen. Dort sollen sie bleiben bis Nicholas seine Begnadigung erhalten hat.

Doch nach und nach geht alles schief. Schwester Emma erholt sich nur langsam und Frevisse entdeckt, dass ihre neue Bekanntschaft Magdalen (die Schwester von Nicholas' Geschäftspartner) in Evan, einen von Nicholas' Männern, verliebt ist. Diese Verbindung würde nie Bestand haben, da er ebenfalls ein Geächteter ist. Und zu allem Übel wird auch noch ein einflussreicher Geschäftsmann ermordet und Evan wird beschuldigt, der Mörder zu sein.
Frevisse beschließt, den Mörder auf eigene Faust zu suchen, weil sie an Evan Unschuld glaubt.

Irgendwie hat die Geschichte mich nicht richtig packen können. Frevisse ist zwar nett, aber sehr langweilig. Schwester Emma hingegen ist ein richtiges Plappermaul, nervt aber eher, als dass sie unterhält. Insgesamt habe ich fast vier Wochen für die knapp 300 Seiten gebraucht, weil ich nie richtig gepackt war von der Geschichte.

Die Auflösung kommt überraschend, allerdings ist es nicht so, dass plötzlich alle Puzzleteile an ihren Platz fallen und man eine Art Aha-Effekt verspürt, es wirkt eher als hätte man unbedingt noch eine Wendung einbauen wollen.

Ihr seht also, ich bin nicht so begeistert.

Würdest du dieses Buch erneut lesen? Nein.

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