Dienstag, 20. Dezember 2016

Die Klippenlandchroniken Band 4 - Fluch über Sanktaphrax - Paul Steward/Chris Riddel

 Klappentext: Der Allerhöchste Akademiker von Sanktaphrax, Linius Pallitax, scheint ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Nacht für Nacht verschwindet er im Gängelabyrinth des schwebenden Wabensteins und kehrt verletzt und verstört zurück. Quint, der Sohn des Himmelspiraten Windschakal, und Maris, die Tochter von Linius Pallitax, spionieren ihm nach und geraten dabei in Lebensgefahr. Denn der Allerhöchste Akademiker hat in dem alten verborgenen Labor ein furchtbares Wesen geschaffen...

Meine Meinung: Ich habe nun auch mal wieder die Klippenland-Reihe weitergelesen. Lasst euch übrigens nicht von der Reihenfolge der Bände verwirren. Das hier ist zwar Band 4, aber er spielt zeitlich vor den drei bisherigen Bänden. Wie man im Laufe der Geschichte bemerkt, ist Quint niemand anderes als der Vater von Twig. Nur dieses Mal wird eben aus dessen Kindheit berichtet.
Und Quint erlebt ein sehr gefährliches Abenteuer.
Dieses Mal spielt die Geschichte komplett in der schwebenden Stadt Sanktaphrax. Erneut ein Ort der Klippenwelt, den wir nun als Leser richtig gut kennen lernen. In Sanktaphrax leben und studieren die sogenannten Himmelswissenschaftler. Luftsieber, Wolkengucker, Windfühler und Regenschmecker lernen an verschiedenen Fakultäten. Und es werden fleißig Intrigen geschmiedet in der prächtigen Stadt. Vor allem gegen Linius Pallitax, den allerhöchsten Akademiker. Doch der hat ganz andere Probleme und vergisst darüber sogar seine Tochter Maris, denn den wahren Feind hat er selbst geschaffen und dieser bedroht nicht nur ihn.
Maris macht sich große Sorgen um ihren Vater und versucht, zusammen mit dem Gehilfen Quint, das Geheimnis zu lüften.

Wie auch in den letzten drei Bänden ist die Geschichte spannend und unglaublich toll bebildert. Ich liebe diesen Kosmos, der hier erschaffen wurde. Brutalität und Verschlagenheit prallen in jeder Geschichte auf Treue und Freundschaft. Und jeder Band ist gespickt mit tollen Figuren. In diesem Band habe ich mich vor allem in Zwiesel "verguckt". Ein toller Diener ;). Genau so mochte ich Welma und Bungus, neben den tollen Hauptcharakteren natürlich. Aber in diesen Büchern gibt es eben auch jedes Mal ganz großartige Nebencharaktere.

Die Qualität nimmt also nicht ab und ich kann auch Band 4 uneingeschränkt empfehlen. Es ist durchweg spannend und der Leser lernt auch endlich die gefürchtetste Figur des Klippenlandes kennen. Und das will was heißen in einer Welt, in der es nur so von gefährlichen Kreaturen wimmelt.

Das Cover ist wieder sehr bunt und detailreich, aber auch durchaus passend gestaltet. Alle abgebildeten Wesen spielen auch in der Geschichte eine große Rolle. Und klar, der Titel passt wie die Faust aufs Auge.

Also ihr Lieben: Lesen! Sehr kurzweilig und unterhaltsam und dabei keinesfalls platte Unterhaltung. Es schwingt wie immer viel Gesellschaftskritik mit, die man eins zu eins auf unsere Welt übertragen kann.

Würdest du das Buch erneut lesen? Habe ich ja nun schon mehrfach, also klaro!




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