Dienstag, 26. Januar 2016

Abgemurkst (Maggie Abendroth und das gefährliche Fischen im Trüben) - Minck & Minck


Klappentext: Ihr Aufenthalt im schönen Kurort Bad Camberg endet alles andere als entspannend. Bei einer Schnitzeljagd durch den Wald wird eine abgehackte Hand gefunden, die bei Maggie, wie üblich, zunächst nur mäßiges Interesse weckt. Zurück in Bochum gibt es statt erholsamer Nachkur noch mehr rätselhafte Todesfälle. Als auch noch ein alter Schulfreund von Maggie tot aufgefunden wird, muss sie sich ernsthaft Sorgen machen, denn ihre Fingerabdrücke sind am Tatort. - Mit ihrem Sinn für rabenschwarzen Humor schicken die beiden Bochumer Autorinnen ihre widerspenstige Maggie Abendroth auf eine aberwitzige "Tour de Force".




Meine Meinung: Da ich grade beim Arzt sitze und auf meine Kontrolluntersuchung warte, kann ich auch mal schnell noch mein zuletzt gelesenes Buch rezensieren. Wie ich zu dieser Reihe gekommen bin, habe ich ja bereits erklärt. Und ich dachte mir, es wäre doch gar nicht so verkehrt, nach der Lektüre von Band eins direkt mit dem nächsten weiter zu machen. Erneut erleben wir mit Maggie, Winnie, Wilma und Matti eine turbulente Zeit und im zweiten Band kommen noch ein paar durchaus interessante Personen hinzu. Ich bin großer Fan von Oma Berti, die mit ihrer direkten, harschen Art und ihrem herrlichen Ruhrpott-Dialekt bestens in dieses Buch passt. Und ich bin auch ein großer Fan von Hermanns und Borowski. Ich hatte beide ständig vor Augen und musste dementsprechend oft schmunzeln. Ich bin mir sicher, dass man in nahezu jeder Stammkneipe einen Hermanns und einen Borowski findet. Oder eben an jedem Kiosk :). Nicht zuletzt würde ich Nikolaj sofort bei uns einziehen lassen :D.


Maggies Lebenssituation hat sich auch in Band Zwei noch nicht wesentlich verbessert und da sie eh nichts besseres zu tun hat, begleitet sie die Oma ihres besten Freundes auf eine Kur. Doch dieser Aufenthalt ist alles andere als erholsam und auch zurück in Bochum wird es nicht besser. Plötzlich sterben auffällig viele Männer in Maggies Umfeld und plötzlich ist sie auch noch Tatverdächtige.
Erneut liefern die beiden Autorinnen eine herrliche Mischung aus Komik, Ruhrpottcharme und Krimi ab. Zwar wurde Maggie mir in Band Zwei hier etwas unsympathischer als im Vorgänger, aber das ist sicherlich auch so beabsichtigt. Und sie ist und bleibt ein herrlich menschlicher Charakter, mit ihren Launen, Fehlern und Schwächen.
Ich werde ein immer größerer Fan dieser Buchreihe, zumal ich auch Band 3 bereits gelesen habe und auch dieser mich begeistern konnte.


Der Titel gefällt mir auch wieder sehr gut, denn während es oberflächlich einfach um das Thema Tod geht, zeigt der Untertitel, wie sehr sich Maggie durch ihre Alleingänge und ihre Theorien, die zwar oft teilweise die Wahrheit enthalten, aber genau so oft falsch gedeutet werden, in Schwierigkeiten bringt.
Das Cover könnte ebenfalls besser nicht ausgewählt sein, denn Oma Bertis Kiosk spielt eine große Rolle in diesem Buch.


Würdest du dieses Buch erneut lesen? Jap, das würde ich. Es verschafft einem ein herrlich komisches und kurzweiliges Lesevergnügen.

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