Sonntag, 19. Juli 2015

Papas Geburtstag und ein Kürbisbrot-Rezept

Huhuuuu. Sommerloch ist dem Urlaubsloch gewichen. Ich lebe zur Zeit eher offline, wenn ihr versteht, was ich meine ;) Aber so langsam häuft sich der Ideen-Hügel zu einem großen Berg, deswegen muss ich mich unbedingt mal wieder zu Wort melden. Habe schon eine Liste gemacht von Einträgen, die ich schreiben will!
Erst mal möchte ich von Papas Geburtstag letzte Woche Montag berichten. Das Wetter war nicht so toll, daher hat Mama ein normales Abendbrot geplant. Mit selbstgemachtem Wurstsalat (damit kriegt man Tommy immer!). Erst mal haben wir aber mit Mettie und Maike das Weinfass aus Omas Keller geholt und heimlich unter die überdachte Terasse geschmuggelt. Dann noch spontan Pinnchen und Herbeder Tropfen rausgeholt - nur zur Deko natürlich :D - und endlich Papa geholt. 
Also der hat sich gefreut! War sehr schön zu sehen! Und alle anderen haben sich auch gefreut, schließlich haben wir alle was von dem neuen, schicken Stehtisch im Garten!

 

Tommys Abendbrot-Teller ;)

Und hier noch ein Foto von den beiden Kürbisbroten. Links ohne, rechts mit Käse. Und weil sie wirklich gut geschmeckt haben, gibts noch das Rezept aus dem großen GU-Brot-Buch von Bernd Armbrust. Es ergibt 2 Brote a 750 g.

 

Zutaten für die Einlage:
150 g Kürbiskerne
100 g Roggenflocken (gibts angeblich im Müsliregal, aber da ich nichts dergleichen gefunden habe, habe ich einfach 100 g 5-Kern-Flocken genommen und das hat super geklappt)
350 ml Wasser
Für den Teig: 
20 g Hefe
250 ml Wasser
400 g Weizenmehl (Type 550)
100 g Roggenmehl (Type 1150)
20 g Salz
Außerdem:
Mehl zum Arbeiten
50 g Kürbiskerne zum Bestreuen
100 g Käse zum Streuen
Evtl. Kürbskernöl zum Verfeinern des Teiges (kein Muss)

Zu Beginn wird der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Kürbiskerne auf einem Blech ausbreiten. Diese dann ca. 5 Minuten anrösten bis sie duften. Ich dachte, in fünf Minuten passiert quasi nix, aber von wegen! Schon nach drei Minuten sprangen die Kerne schon lustig duch den Ofen. Inzwischen das Wasser aufkochen und anschließend damit die angerösteten Kerne und den Flocken aufgießen. Die Mischung dann zwei Stunden quellen lassen. In der Zeit nehmen die Kerne und Flocken das Wasser vollständig auf. 
Für den Teig wird dann die Hefe mit dem lauwarmen Wasser aufgelöst und dann werden die Mehlsorten und das Salz hinzu gegeben. Am Schluss werden die gequollenen Körner untergerührt und dann lässt man den Teig 2 Minuten auf langsamer und 4 Minuten auf schneller Stufe von der Küchenmaschine kneten (oder man macht es manuell ;)). Hier habe ich gegen Ende noch zwei gute Schuss Kürbiskernöl dazugegeben, was den Teig leicht grünlich gemacht hat. Hihi. Aber sollte super für den Geschmack und die Konsistenz sein.

Wenn der Teig schön durchgeknetet wurde, wird er auf die bemehlte Arbeitsfläche gelegt, mit ordentlich Mehl bestreut und abgedeckt 30 Minuten gehen gelassen. Zwischendurch ein oder zwei Mal rundwirken.
Danach den Teig halbieren und längliche Laibe formen. Mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen (diese Kerne vorher nicht anrösten, sie werden sonst zu dunkel!). Nun die Brote mit Teigschluss nach unten auf das Blech legen, bei Bedarf mit Käse bestreuen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 220 Grad vorheizen (nicht Umluft) und währenddessen ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen. Wenn die Temperatur erreicht ist, Blech heraus nehmen und die Brote in den Ofen schieben. 10 Minuten so anbacken, dann auf 210 Grad stellen und noch ca. 30 Minuten weiter backen. Wenn der Käse zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Die Brote waren sehr sehr lecker und super einfach gemacht. Mit und ohne Käse. Man kann das ja davon abhängig machen, ob man sein Brot nur herzhaft belegt isst oder auch mal mit Marmelade oder so.
Ich kann das Nachbacken wirklich empfehlen! Hat das Abendbrot definitiv bereichert :)

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