Sonntag, 21. Dezember 2014

Großer Backtag

Für heute hatten Tommy und ich Großes geplant. Morgens sollte eine große Menge Zimtwaffeln das Waffeleisen verlassen und nachmittags sollte nochmal so viel Spritzgebäck produziert werden.
Da das ja doch einiges an Zeit in Anspruch nehmen würde, haben wir uns morgens sofort ans Werk gemacht und innerhalb von einer Stunde waren zwei riesige Keksdosen voll mit Zimtwaffeln.

Mittags gab es für Tommy ein kleines Päuschen, denn Maike kam vorbei, damit wir herrlich leckeres, weihnachtliches Kompott kochen konnten. Das soll auch verschenkt werden am Mittwoch.
Das Rezept ist ganz einfach:

400 g gemischte Trockenfrüchte
300 g Pflaumen aus dem Glas, gezuckert
1,4 Liter Wasser
1 Vanillestange
1 Zimtstange + 1 TL gemahlener Zimt
2 Nelken + 1/2 TL gemahlene Nelken
Zucker nach Geschmack
ein paar Tropfen Rumaroma

Die Trockenfrüchte über Nacht in dem kalten Wasser in einem großen Topf einweichen lassen.
Am nächsten Tag die Pflaumen aus dem Glas zusammen mit dem Pflaumenwasser in den Topf geben.
Die Vanillestange erst auskratzen und anschließend das Mark zusammen mit der ausgekratzten Stange ebenfalls in den Topf geben. Ebenso den Zimt, die Zimtstange, das Rumaroma, die Nelken und das Nelkenpulver. Anschließend wird alles zusammen zum Kochen gebracht.



Nach ca. 20-25 Minuten und regelmäßigem Umrühren hat man ein leckeres Kompott. Das kann man dann noch mit etwas Zucker abschmecken. Wer mag kann die Masse auch noch ein wenig pürieren. Wir haben das so gemacht, weil wir nicht nur so große Stücke in den Gläsern haben wollten.
Das Kompott wird dann sofort in kleine oder große Weckgläser gefüllt und dann muss es auskühlen (wir haben 3 kleine und 5 große damit befüllt).



Nach dem Auskühlen werden die Gläser Luftdicht verschlossen und schön verpackt und fertig ist ein schönes, günstiges und leckeres Weihnachtsgeschenk aus der Küche :).

Wie ihr seht, war unser Sonntag echt produktiv. Während das Kompott geköchelt hat, haben Maike und ich noch den restlichen Tonkaplätzchenteig verarbeitet, den ich eingefroren hatte.


Und als Maike sich schließlich auf den Heimweg gemacht hat, haben Tommy und ich tatsächlich noch den kompletten Teig zu Spritzgebäck verarbeitet. Bin stolz auf uns.
Nun riecht das ganze Haus nach Zimt, unsere Nachbarn bekommen alle eine Kekstüte und morgen geht das große Verteilen an die Kollegen und Freunde weiter :)

Und soll ich euch mal was sagen? Nach so viel Backerei kann ich eines nicht mehr sehen für heute: Kekse.
Ich brauche jetzt ein schönes, deftiges Kartoffelgratin :D



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen