Freitag, 26. September 2014

Eisiges Blut - Robert Masello

Klappentext: »Er erkannte das Gesicht einer jungen Frau, die ihn anstarrte, wie Dornröschen, gefangen in einem eisigen Kerker.« Nach einem schweren Schicksalsschlag übernimmt der Journalist Michael Wilde einen Auftrag, der ihn in die Antarktis führt. In der frostigen Einsamkeit hofft er Abstand zu finden, doch in die rationale Welt der Polarforscher bricht urplötzlich das Dunkle und Irrationale ein: Bei einem Tauchgang entdeckt Michael Wilde die beiden Körper eines Mannes und einer Frau – aneinandergekettet und perfekt konserviert in hundertfünfzig Jahre altem Gletschereis. An ihrer Seite wird eine Truhe mit geheimnisvollem Inhalt gefunden. Der mysteriöse Fund bringt Wilde auf die Spur einer Geschichte, die Jahrhunderte und Kontinente überspannt. Und die sein Leben für immer verändern wird…
Meine Meinung: Hinten auf dem Buch steht "Als ob Michael Crichton und Stephenie Meyer zusammen einen Spannungsroman schreiben würden." Das klingt ja jetzt erst mal so halb gut. Michael Crichton find ich ziemlich gut, Stephenie Meyer hab ich grundsätzlich auch nichts gegen, allerdings schürt sie bei mir immer eine gewisse Angst vor Kitsch. Das war aber bei dem Buch von Robert Masello mitnichten so.
Michael Wilde will sich von einem schweren Schicksalsschlag ablenken und fährt dazu in die abgelegendste Gegend, die man sich nur vorstellen kann: In die Antarktis. Er soll dort einen Artikel für seine Zeitung schreiben. Schnell schließt er die verschrobenen Wissenschaftler ins Herz, allen voran Daryl, der sein Forscherdasein den Fischen der Antarktis gewidmet hat.
Tatsächlich bekommt er auch etwas Ablenkung, allerdings wirbelt sein Fund zweier konservierter Leichen im Eis den immer gleichen Trott der Forschungsstation gehörig durcheinander. Während Daryl immer mehr seltsame biologische Fakten über die beiden Leichen herausfindet, die ihn stutzig werden lassen, verschwinden die beiden Körper aus dem Labor und kurz darauf passiert etwas Schreckliches.
Das Buch ist meiner Meinung nach eine Art Fantasy-Wissenschaftsroman. Das widerspricht sich zwar, aber bei dem Buch passt es. Von Kitsch ist hier nichts zu lesen, es ist einfach permanent spannend. Man liest zwei Handlungsstränge. Einmal den über Michael und die Ereignisse in der Forschungsstation und einmal die Geschichte von Eleanor und Sinclair, den beiden Leichen aus dem Gletscher.
Masello hat ein gutes Händchen dafür, den Figuren Charakter zu geben, was einem das Lesen noch viel leichter macht.
Ein gutes Buch, das sich schnell durchlesen lässt. :)
 
(Heute habe ich nach der Arbeit eine Stunde mit Tommy auf den Heizungsableser gewartet, der trotz Terminabsprache nicht gekommen ist. Auf einen Anruf meinerseits hin, haben wir einen neuen Termin für Montag ausgemacht. Bin gespannt -,- Danach haben wir uns aber einen schönen Freitag gemacht und waren shoppen in der Stadt. Abends gab es mal wieder Käse-Lauch-Suppe :))

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