Dienstag, 27. Mai 2014

Präsenzphase WIR Akademie 2014


So…jetzt hab ich es gefühlte Ewigkeiten nicht geschafft, ordentlich zu bloggen und muss das unbedingt nachholen.
Am Donnerstag ging nämlich die letzte und entscheidende Phase der WIR-Akademie los.
Meine Tasche war entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten super schwer, weil die ganzen Unterlagen, der Laptop und die schicken Klamotten mit mussten.
Ich kam also schon schnaufend im Park Inn an. Zimmer waren noch nicht fertig, also direkt hoch in unser reserviertes Besprechungszimmer.
Es wurde nicht lange gefackelt und wir haben uns direkt an die Arbeit gemacht. Eine Gruppe hatte freie Arbeitszeit, eine hat mit Matthias an den Präsentationen gefeilt und die dritte Gruppe hat mit Thomas Präsentationen mit Videofeedback gemacht. Wir hatten erst mal freie Arbeitszeit und haben uns voller Elan an unsere Präsi gesetzt. Gegen Ende der Zeit waren wir auch schon fast fertig….unserer Meinung nach.
Nach dem, wie schon letztes Mal, sehr gutem Mittagessen, hatten wir dann Zeit, mit Matthias über die Präsentation zu sprechen. Da wurde dann viel wieder umgeschmissen und am Ende der Zeit hieß es, wir sollten nachher am besten eben noch die Überschriften für die Folien machen und den Rest der Präsi morgen. Das hat mir schon gar nicht gefallen, weil ich gehofft hatte, dass ich mich Abends ins Bett legen könnte und meinen Teil schon mal üben. Sowieso waren wir alle etwas verwirrt, weil Matthias meinte, er würde das nur mit 2 Leuten präsentieren. Wir hatten von Anfang an uns alle eingeplant.
Tja…dann kamen die Videofeedbacks. Jeder von uns hatte 30 Minuten Zeit, sich auf ein Thema seiner Wahl vorzubereiten. Dann sollte anschließend jeder 5 Minuten über sein Thema sprechen und wurde dabei gefilmt.
Haben wir auch alle gemacht. War echt gut! Ich habe über Bücher gesprochen. Natürlich ;). Die weiteren Themen waren Florida, Geocaching und Berufswahl Immobilienkauffrau.
Also wenn man über etwas sprechen soll, was einen interessiert oder beschäftigt, dann geht das echt gut. Man ich sags euch….das war wirklich seltsam, sich selbst auf Video zu sehen! Aber lehrreich.
Ich hab herausgefunden, dass ich viiiieeeel zu oft „Ähm“ sage und zu viel rumzapple. Aber zumindest das mit dem Ähm weiß ich, kann es aber nicht abstellen ;).
Wir waren etwas früher fertig als gedacht und haben uns daher noch eben zusammen gesetzt und die Überschriften für unsere Präsentationsfolien erstellt. Anschließend hatten wir auch gar nicht viel Zeit, wir konnten nur schnell aufs Zimmer und uns etwas frisch machen. Denn es stand die Abendveranstaltung an: Besichtigung der Fiege Brauerei.
Sehr gute Wahl ;) Auch wenn einige sich über Fiege beschwert haben (püüh, die haben alle keine Ahnung!), kam es doch gut an. Wir mussten noch den sintflutlichen Regen abwarten, der natürlich grade runterprasselte, aber dann konnten wir einigermaßen trocken zur Brauerei rüberlaufen.
Dort konnten wir uns erst mal das kleine Fiege Museum anschauen und dabei einen „Leichten Moritz“ schlürfen. Auch wenn das Museum echt klein ist, die Gegenstände darin sind echt spannend. Es gibt eine süße Bierdeckelsammlung und echt coole Flaschen und außerdem sowas wie eine „Flascheneinweichmaschine“ :D.
Anschließend ging es los und uns wurden die verschiedenen Stationen, die das Bier durchlaufen muss, gezeigt und erklärt. An sich auch sehr interessant, auch wenn mich die enormen Temperaturunterschiede in den einzelnen Räume gestört haben. Mir ist natürlich bewusst, dass das nicht anders geht in einer Brauerei, aber trotzdem. Richtig nett wurde es dann wieder im Zwickelkeller, wo wir Jungbier selbst zapfen und probieren durften. Dort habe ich dann gelernt, warum so viele Bierflaschen braun sind: Es schützt am besten vor Sonneneinstrahlung. Hab ich mir vorher noch nie Gedanken drüber gemacht.
Spannend war dann natürlich auch noch die Abfüllanlage. Wahnsinn, wie schnell sowas dann geht.
Der beste Teil kam dann natürlich am Schluss, als wir ganz oben über den Dächern von Bochum Currywurst von Dönninghaus serviert bekamen und uns durch das Fiege-Sortiment probieren durften.
Dabei hatten wir auch alle endlich mal Zeit, uns privat zu unterhalten und ich habe mit Carina und Basti ganz viel über gesunde und vegane Ernährung gequatscht.
Gegen halb zehn war dann Schicht im Schacht und wir sind wieder zurück zum Hotel gelaufen (während einige mir unbekannte Männer, aus der Gruppe vor uns Dinge wie „Aber scheiß drauf, Fiege ist nur einmal im Quartal!“ gesungen haben ;)).
Ich bin dann mit Tim noch einen Döner holen gegangen, weil die Currywurst echt nicht gereicht hat, und dann ab auf mein Hotelzimmer. TV gucken und gemütlich in dem tollen Hotelbett liegen. Nebenbei hab ich noch mit Tommy und Maike geschrieben. Und später noch mit einer lieben Kollegin, die mir geschrieben hat, dass sie gekündigt hat. Voll schade L.
Geschlafen hab ich dann super, aber als ich am nächsten Tag aufgewacht bin, überkam mich echt eine Welle der Demotivation und der Panik. Draußen alles grau und die vollkommen unfertige Präsentation vor der Brust. Ohje…
Naja…erst mal gebadet und dann runter zum Frühstück. Das ist sowieso das beste an einem guten Hotel: Das Frühstück. War auch hier so. Unendlich viel Auswahl an Brot und Brötchen, 25 verschiedene Marmeladen, Rührei und und und. Kam mir sehr gelegen.
Danach ging es direkt weiter mit der Arbeit. Wieder erst freie Arbeit, dann Generalprobe des Vortrages mit Videofeedback und dann feilen an der Präsi mit Matthias. Wir haben uns echt ins Zeug gelegt, aber letztendlich mit Matthias doch bis zur letzten Minute an der Präsi gearbeitet. Er hat dann nochmal gefragt wer präsentieren möchte und grade als ich vorgeschlagen hatte, dass wir das auslosen, haben Tim und Verena mit einem Mal gemeint, dass sie ja gar nicht wirklich nein gesagt haben. Große Augen meinerseits. Aber bitte…ich lasse da gerne den Vortritt. Klar hätte ich es auch hinbekommen, aber meine Nervosität ist vor sowas echt riesig und ich war durch das ständige Umorganisieren der Präsentation total verwirrt.
Nun ja…meine Nervosität wurde aber nach der Entscheidung nicht mal nennenswert kleiner, sodass Matthias mit mir noch Entspannungsübungen machen musste ^^. Wir hatten nämlich auch alle noch echte Bedenken was die Nachfragen der Jury nach der Präsentation anging. Letztendlich hatten wir dann noch 10 Minuten um uns umzuziehen. Man was ne Hetze! -.-
Ich kam aber rechtzeitig wieder zum Präsentationsraum, wo auch nach und nach dann die Jury eintrudelte.
Und dann ging es auch schon los. Vor uns war Bastis Gruppe dran und sie haben super präsentiert. Genau so wie meine Gruppe und die danach. War wirklich beeindruckend, was die Vortragenden da so geleistet haben! J Und auch die Nachfragen waren echt harmlos und jede konnte beantwortet werden.
Leider weiß ich gar nicht, inwiefern ich etwas über die Konzepte verraten darf, deswegen halte ich diesbezüglich mal lieber die Klappe. Aber lasst euch gesagt sein, es waren alle drei richtig gute Ideen zum Thema Interkulturelle Arbeit und ich hoffe inständig, dass etwas davon auch tatsächlich umgesetzt wird!

Tja…und dann war es auch schon vorbei und wir durften uns draußen mit einer Kleinigkeit stärken, während die Jury beraten hat. Wahnsinn übrigens, was man da in so einem Hotel andauernd zu essen bekommt :D.
Irgendwann wurden wir unruhig, weil die Jury wirklich lange beraten hat. Aber nach ca. 30 Minuten durften wir wieder rein und dann wurde die Katze aus dem Sack gelassen: Zwei Gruppen haben den ersten Platz belegt und eine den zweiten. Deswegen hat es so lange gedauert. Wir haben uns besonders gefreut, da wir eine der beiden Erstplatzierten waren :) Die Arbeit hat sich also wirklich gelohnt. Hihi.

Anschließend sind wir alle zusammen bei Rietkötter essen gegangen und alle, die anschließend noch Lust hatten, sind ins Three Sixty weiter gezogen.
Der Abend war richtig lustig :) 
Leider war ich um kurz vor eins so kaputt, dass ich mich verabschiedet habe. Hab mir im Rewe noch schnell Salzstangen besorgt und hab mich dann ins Hotelbett gemümmelt.


Geschlafen hab ich in beiden Nächten echt spitze! Mein Bett war super bequem. 
Am nächsten Morgen startete die letzte und entspannteste Phase. Unser Persönlichkeitstest. Da es erst um zehn Uhr los ging, habe ich noch schöne anderthalb Stunden lesen können und bin dann runter zum Frühstücken gegangen. Herrlich lecker! Ich hab mir noch einige Schoten aus der vergangenen Nacht angehört, in denen Shisha-Bars, Aufzüge und Mr. Chicken eine große Rolle gespielt haben :D
Dann gings hoch in den Besprechungsraum und wir haben einen Persönlichkeitstest gemacht. Es war insofern wirklich beeindruckend, als dass das Ergebnis wirklich zu 99% zu mir gepasst hat.
Vielleicht gehe ich da irgendwann nochmal in einem extra Eintrag drauf ein. Zumal wir auch noch eine kleine Aufgabe zum Thema Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung gemacht haben. Erst sollten wir selbst vier Charaktereigenschaften notieren, die unserer Meinung nach gut zu uns passen. Anschließend sollten andere Teilnehmer der Akademie vier Charaktereigenschaften aufschreiben, die deren Meinung nach zutreffend sind. Das war auch echt spannend!

Als Fazit kann ich also sagen, dass mich die WIR-Akademie unheimlich viele Nerven gekostet hat, aber dass ich auch viel Spaß hatte, tolle Leute kennen gelernt habe und ich ab jetzt mit Sicherheit nicht mehr ganz so viel auf meine PowerPointFolien packen werde ;)


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